Rezension – Jugendbuch – *** Chosen – Die Bestimmte *** fesselnde Geschichte mit teils bekannten Merkmalen

Rena Fischer „Chosen – Die Bestimmte“

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464 Seiten, ab 13 Jahren, Band 1/, 16,99 Euro

ET: 17.01.2017

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Inhalt:

„Entscheide dich jetzt!
Zwei verfeindete Clans, die sie auf ihre Seite ziehen wollen.
Ein Internat für Schüler mit außergewöhnlichen Fähigkeiten, das ihr vorkommt wie ein Gefängnis.
Und ein Junge, den sie mehr liebt, als es gut für sie ist.
Zwischen Liebe und Verrat, Lüge und Verschwörung muss Emma die Wahrheit finden.
So schnell wie möglich, sonst werden sie sie kriegen. Und töten.“ (Quelle)

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Meine Meinung:

Das Buch war mir vom Cover her schon in der Verlagsvorschau aufgefallen und Bücher über mysteriöse Internate liebe ich! Also war klar, dass ich dieses Buch lesen werde. Außerdem linst meine Tochter so langsam nach den Jugendbüchern und vielleicht würde das ja auch ein Buch für sie sein?

Rena Fischer schreibt sehr leserfreundlich. Jugendlich und modern und daher leicht und flüssig zu lesen. Das gefiel mir schon mal von Anfang an sehr gut! Außerdem gehört sie nicht zu den Autorinnen, die alles sehr detailliert und ausführlich beschreiben, jeden Baum, jedes Haus. Bei solchen Beschreibungen wird mir persönlich immer schnell langweilig. Hier aber wurde ich direkt von einem Strudel erfasst und mit Emma in ihre Geschichte katapultiert. Hier werden die wichtigen Dinge ausführlich behandelt.

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Kinderbuch – Rezension *** Saint Lupin´s Academy – Zutritt nur für echte Abenteurer!*** was für ein Buch! Fantasy meets Science-fiction!

Wade Albert White „Saint Lupin´s Academy – Zutritt nur für echte Abenteurer!“

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384 Seiten, 14,99 Euro, ab 10 Jahren, ET: 16.02.2017

Illustrator: Timo Grubing

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Inhalt:

„In Drachenfeuerbällen durch die Gegend fliegen und sprechende Vögel als Navigationsgerät benutzen – das steht auf Annes Stundenplan, seit sie Schülerin an einer der berühmt-berüchtigten Abenteuerakademien ist. Eigentlich total cool … wenn da nicht plötzlich dieses klitzekleine Problem wäre: Zusammen mit ihrer besten Freundin Penelope, dem jungen Zauberer Hiro und dem magischen Handbuch für Abenteurer muss Anne eine tödliche Prophezeiung innerhalb von nur drei Tagen (!) lösen. Das Schicksal der Akadamie, ja, sogar das der ganzen Welt hängt davon ab.

Um ihr neu gewonnenes Zuhause nicht zu verlieren, müssen Anne und ihre Freunde Sandwölfe und Zombiehaie bezwingen, ohne zu ahnen, dass der schlimmste Gegenspieler noch auf sie wartet!“ (Quelle)

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Unsere Meinung:

Als das Buch hier ankam, waren wir von der Dicke doch zuerst ein wenig überrascht. 384 Seiten sind schon eine Menge für ein Kinderbuch! Aber das Buch klang richtig gut und wir legten los!

Wir haben eigentlich nur einen einzigen negative Bemerkung zum Buch: Die Kapitel sind fürs Vorlesen und Gemeinsamlesen sehr lang. Man kann nicht einfach mal so 10 Minuten zusammen lesen. Man ist eher bei 30 Minuten.

Sonst aber haben wir eine sehr spannende und vor allem kreative Geschichte vorgefunden mit fein verstreutem Humor, der immer wieder an meist unmöglichen Stellen auftaucht. Oft waren es Szenen, die eigentlich sehr brenzlig oder gefährlich waren, da wurde mal kurz wieder ein Witz gemacht. Vor allem Penelop hat „Haare auf der Zunge“ und hat vor allem mich oft zum Lachen gebracht. Meine Tochter fand nicht alles lustig, was ich amüsant fand.

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Kinderbuch – Rezension *** Rissa Filial und das Vermächtnis der Fabelwelt *** Ein Feen-Troll-Abenteuer für junge Leser…

„Rissa Filial und das Vermächtnis der Fabelwelt“ Katie Grosser

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261 Seiten, TB, 12,95 Euro, 8-12 Jahre, Band 1/4

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Inhalt:

„Rissa Filial hat schon immer geahnt, dass sie kein gewöhnliches Mädchen ist. Und tatsächlich: Als eines Nachts eine Fee in ihrem Zimmer auftaucht und ihr erklärt, dass nur sie den Untergang der Fabelwelt verhindern kann, beginnt für Rissa ein rasantes Abenteuer, das sie gemeinsam mit ihrem Nachbarsjungen Leander in die Fabelwelt führt. Dort erwarten die beiden Kinder ein boshafter Kobold, weise Nymphen, ein Krieg zwischen Feen und Trollen und schließlich ein Geheimnis, das ihr Leben für immer verändern wird…“ (Quelle)

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Unsere Meinung: 

Meine Tochter (11) mochte Rissa von Beginn an sehr gut leiden. Natürlich war sie anfangs etwas skeptisch, da Rissa doch ein wenig komisch und „kauzig“ ist, da sie sich mit Blumen und Bäumen unterhält und irgendwie nie schmutzig wird. Meine Tochter ist genau das Gegenteil und wird immer schmutzig, egal wie sie sich auch anstrengt, sauber zu bleiben. Sie sympathisierte aus diesem Grund auch schnell mit Leander, der sich als echter Dreckspatz erwies.

Beide Kinder sind herrlich normal gezeichnet und für uns Kinder, die wir uns gut vorstellen konnten. Sie sind keine Helden oder haben Superkräfte, sie erleben zusammen ein Abenteuer, dass man sehr gut verfolgen und auch verstehen kann. Katie Grosser versteht es gekonnt, junge Leser mit in eine Fabelwelt und deren Einwohner zu entführen. Sie beschreibt die Welt so genau, dass man sich als Leser alles gut vorstellen kann, aber nicht so detailliert, dass man als Kind die Lust am Lesen verliert.

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Jugendbuch – Rezension *** Ein Meer aus Tinte und Gold *** geniale Aufmachung und eine Geschichte, die den Leser fordert!

Traci Chee „Das Buch von Kelanna 1: Ein Meer aus Tinte und Gold“

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480 Seiten, 17,99 Euro, ab 14 Jahren,

übersetzt von Sylke Hachmeister

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Inhalt:

„Seit Sefias Vater ermordet wurde, kämpft sie mit ihrer Tante Nin ums Überleben. Aber dann wird Nin entführt und die einzige Spur zu ihr ist ein Buch: ein scheinbar nutzloser Gegenstand in einem Land, in dem fast niemand um die Existenz des geschriebenen Wortes weiß. Doch kaum berührt Sefia das makellose Papier, spürt sie eine magische Verbundenheit und lernt die Zeichen zu deuten. Sie führen sie nicht nur auf eine gefährliche Reise, sondern auch an die Seite eines stummen Jungen, der selbst voller Geheimnisse steckt. Gemeinsam wollen sie Nin finden – und den Tod von Sefias Vater rächen.“ (Quelle)

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Meine Meinung:

Die Aufmachung des Buches ist absolut toll und gelungen. Ein persönlicher Brief zu Beginn, versteckte Rätsel, Fingerabdrücke, geschwärzte Flächen, farblich abgehobene Seiten und noch einiges mehr! (folgende Abbildung wurde der Leseprobe der Verlagsseite entnommen!)

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Die Geschichte selbst ist insgesamt eher ruhig und fordert vom Leser durch die verschiedenen Handlungsstränge seine ungeteilte Aufmerksamkeit. Anfangs werden sehr viele Figuren eingeführt, die es sich zu merken gilt. Hier war ebenfalls Konzentration nötig. Es war für mich nicht möglich,  nebenbei das Buch zu lesen. Ich musste mich ins „stille Kämmerlein“ zurückziehen und diese Geschichte (im wahrsten Sinne) in Ruhe lesen.

Sefias Geschichte baut sich nach und nach auf und konnte mich von Beginn an gut unterhalten. Ich war sehr angetan von der Schreibweise. Diese lässt sich gut und flüssig lesen und die Autorin vermeidet unendliche Beschreibungen von Wald und Heide. Die verschiedenen Handlungsstränge konnte ich erst überhaupt nicht miteinander in Verbindung bringen und war am Ende des Buches um so überraschter, was die einzelnen Geschichten zu bedeuten hatten! Hier konnte die Autorin ganz stark punkten und mich vor allem auch mit ihrer Idee überraschen.

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Jugendbuch – Rezension *** Witch Hunter – Herz aus Dunkelheit *** bleibt deutlich hinter Band 1 zurück…

Virginia Boecker „Witch Hunter – Herz aus Dunkelheit“

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384 Seiten, 17,95 Euro, ab 14 Jahren, Band 2/2, ET: 11/16

übersetzt von Alexandra Ernst

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Rezension Band 1

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Inhalt – Achtung  – könnte Spoiler enthalten, wenn Band 1 nicht bekannt ist!:

„Zwischen Liebe und Verrat.

 Was bleibt der gefürchteten Hexenjägerin Elizabeth Grey, nachdem sie ihr Stigma und damit ihre magische Unverwundbarkeit verloren hat? Ihr Kampfgeist. Und ihre Liebe. Doch nicht alle trauen der ehemaligen Gegnerin. Und was hat John, der Heiler, gewonnen, nachdem die Kraft des Stigmas auf ihn übergegangen ist? Sein Leben. Und eben jene Unverwundbarkeit. Aber diese Kraft verändert ihn. Und schon bald erkennt Elizabeth ihn kaum wieder. Denn seine neue Macht treibt ihn in den tobenden Krieg. Wird Elizabeth John vor dem Sog des Stigmas schützen können? Ohne ihre einstige Stärke, aber mit dem Mut der Verzweiflung?“ (Quelle)
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Meine Meinung:
Band 1 hat mir sehr, sehr gut gefallen und ich habe Lobeshymnen geschwungen. (Rezension Band 1) Aus diesem Grund habe ich mich auch unheimlich auf Band 2 gefreut und dem Lesen hingefiebert.
 Schon auf den ersten 50 Seiten kam dann die erste Ernüchterung. Ich konnte mich nicht mehr an alles erinnern und die Autorin hat leider nur sehr wenig Rückblicke eingebaut, so dass ich anfangs ein wenig aufgeschmissen war, weil ich viele Informationen einfach nicht mehr parat hatte. Nach und nach setzte sich das Bild aber wieder zusammen und ich ließ mich auf Band 2 ein.
Leider gestaltet sich die Geschichte dieses Mal viel weniger spannend, deutlich weniger magisch und für mich von den Charakteren her nicht mehr so sympathisch. Elizabeth wird eher nörgelnd und hilflos, John mutiert zum „Metzger“. Skyler war wie auch in Band 1 mein Lichtblick.
Schnell war mir klar, wie das Ende sein würde und dadurch wurde das Lesen auch nicht unbedingt spannender. Die Geschichte zog sich an vielen Stellen für mich und ich war nach 200 drauf und dran, einfach nur das Ende zu lesen. Dann aber gibt es eine Überraschung und ich war wieder im Strudel der Seiten gefangen.