Rezension – Hörbuch *** Camp 21 – Grenzenlos gefangen *** Mein Frust und meine ehrliche Meinung…und die Antwort des Autors – Wer schreibt eigentlich solche Klappentexte???

Rainer Wekwerth „Camp 21 – Grenzenlos gefangen“

camp21

Ungekürzte Lesung, Laufzeit: ca. 520 Minuten, 16,99 Euro
ET: 01.01.2017, Sprecher: Mark Bremer

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Inhalt:

„Mike und Kayla sind in Camp 21 gelandet. Sie kennen sich kaum und mögen sich noch weniger. Durch elektronische Armbänder aneinander gefesselt, ist es ihnen jedoch unmöglich, sich aus dem Weg zu gehen. Entfernen sie sich zu weit voneinander, empfangen sie über die Fessel quälende Schmerzimpulse. Während Kayla noch versucht mit der Situation zurechtzukommen, ahnt Mike bereits, dass im Camp etwas nicht stimmt. (….wegen Spoiler entfernt) (Spoiler) bilden für Mike und Kayla ein gefährliches Netz, aus dem es kein Entkommen zu geben scheint.“ (Quelle)

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Meine Meinung:

Das Buch ist ein Spitzentitel bei Arena und bei Rubikon und ich habe dieses sofort auf meine Wunschliste gesetzt, weil es so spannend und auch neuartig klang. Trotzdem habe ich mich nach dem Lesen des Klappentextes gefragt, was denn in dem Camp noch alles passieren wird, was nicht schon im Klappentext verraten wird?! Ich habe diese  – für mich – Spoiler oben aus dem Inhalt entfernt!

Wer nur meine Meinung zum Hörbuch wissen möchte, scrollt jetzt bitte bis zum nächsten Sternen Absatz!

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Kinderbuch – Rezension *** Ratten-Burger *** wieder eine lustige, skurrile Geschichte

David Walliams „Rattenburger“

rattenburger

304 Seiten, 14,99 Euro, ET: 16.11.2016

Illustrationen von Tony Ross

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Inhalt:

„In Zoes Leben gibt es eine Menge Dinge, die sie nicht gerade glücklich machen:
– ihre Stiefmutter Sheila, die sogar zu faul ist, um sich selbst in der Nase zu bohren – und es stattdessen von Zoe verlangt,
– ihre grässliche Klassenkameradin Tina, die ihr das Leben schwermacht – am liebsten, indem sie Zoe auf den Kopf spuckt,
– und als wäre das alles nicht schon genug, hat der fürchterliche Bert von Berts Burgerbude etwas richtig Schlimmes mit Zoes kleiner Ratte vor.
Ich kann dir nicht verraten, was genau er mit ihr vorhat – aber ein kleiner Hinweis verbirgt sich im Titel dieses Buches.“ (Quelle)

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Unsere Meinung:

Nach „Gangsta-Oma“ und „Terror-Tantchen“ ist „Ratten-Burger“ unser drittes Buch von David Walliams. Jedes Mal lässt sich der Autor wirklich skurrile und auch witzige Geschichten einfallen, die aber nicht immer den Humor von allen treffen. Schräg, teilweise über die Maßen grausam, merkwürdig, aber immer so geschrieben, dass selbst Kinder merken, dass der Autor es eigentlich nicht so meint.

„Ratten-Burger“ ist ein tolles Kinderbuch, bei dem auch die Erwachsenen sehr gerne mitlesen! Die Geschichte ist anfangs sehr traurig und man möchte die Stiefmutter einfach aus der Wohnung jagen. Wir haben sehr gehofft, dass sie am Ende „einen auf den Deckel“ bekommt. Die Geschichte ist mit sehr viel Situationskomik gewürzt, dabei spannend und auch noch „weise“! Dem Autor gelingt es Themen wie Freundschaft, Familie und Arbeitslosigkeit in seiner Geschichte zu verpacken, so dass man das Buch zuschlägt und über das Ende und das Gelesene nachdenkt!

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Kinderbuch – Rezension *** Erste Stunde Alienkunde *** geniale Außerirdische und eine Geschichte mit viel Humor

Jeff Norton „Erste Stunde Alienkunde“

Erste Stunde Alienkunde von Jeff Norton

288 Seiten, 12,99 Euro, ab 11 Jahren, ET: 24.10.2016

Illustrator: Alexander von Knorre

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Inhalt:

„Als Sherman Capote an die Groom Lake High in Nevada kommt, macht er sich aufs Übliche gefasst: Hänseleien, in der Mensa alleine sitzen, als Letzter in die Baseballmannschaft gewählt werden. Doch am ersten Tag finden er und seine Zwillingsschwester Jess sich inmitten einer Horde von – ja: völlig abgefahrenen Außerirdischen wieder! Kein Wunder, denn in Area 51, wo die Schule steht, wimmelt es bekanntlich von Aliens. Da an der Groom Lake High der gleiche Punk abgeht wie überall, hat Sherman rasch ein paar ziemlich fiese Feinde am Hals. Aber er findet auch fantastische neue Freunde. Und dank ihnen entdeckt er, dass ein Held in ihm steckt …“ (Quelle)

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Unsere Meinung:

„Achtung, Achtung – Alienalarm!“ Und das nicht zu knapp – denn an Shermans Schule wimmelt es nur so von Aliens. Und bei diesem ist es wie auf einer normalen Schule: manche Mitschüler hassen ihn und manche freunden sich nach und nach mit ihm an. Und dann geht das Abenteuer erst richtig los:

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(Bilder der Leseprobe entnommen!)

Shermanns Geschichte hat meiner Tochter und mir insgesamt gut gefallen. Sie ist auf jeden Fall etwas Neues und konnte durch viele Gags und witzige Einlagen punkten. Ein paar dieser Witze hat meine Tochter jedoch gar nicht mehr verstehen können, weil sie z.B. mit ET gar nichts anfangen konnte. Sie hat mich dann ein wenig komisch beäugt, wenn ich gelacht habe und sie nicht.

Der Schreibstil ist toll und hat uns die Geschichte flüssig lesen lassen. Die Charaktere sind herrlich außerirdisch, einfach nur kreativ und teilweise richtig genial! (Siehe auch das Cover des Buches!) Dazu benötigt es wahrlich viel Fantasie. Wir haben wirklich viel gelacht über Shermann selbst, seine Schwester, seine Verliebtheit.

In der Geschichte geht es aber auch um Freundschaft, Zusammenhalt, Anderssein, Hilflosigkeit, Vertrauen, Familie und vieles mehr! Am Ende geht es ja sogar um die Rettung der Welt.

An zwei/drei Stellen hätte die Geschichte für uns ein wenig straffer, ein wenig gekürzt sein können. Aber insgesamt eine richtig gute Wahl, wenn man mindestens 10 Jahre alt ist, Spaß versteht und sich schon immer außerirdische Freunde gewünscht hat!

4 Stars (4 / 5) von uns für eine intergalaktische Geschichte mit viel Spaß!

Rezension Kinderbuch *** Jack, der Monsterschreck – Den letzten beißen die Zombies *** lustiger Comic-Roman mit relativ wenigen Bildern

Max Brallier „Jack, der Monsterschreck“ Band 1: Den letzten beißen die Zombies

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ET: 01.09.2016, 256 Seiten, 12 Euro, ab 10 Jahren

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Inhalt:

„Was ist denn jetzt los? Jack traut seinen Augen nicht, aber: Tatsache! Aus der Traum von einer leckeren Pizza im Imbiss um die Ecke. Besser die Beine in die Hand nehmen. Wie gut, dass Jack schon immer ein Fan von Videospielen war – da lernt man, mit solchen Situationen umzugehen! Ins Gefecht will er sich allerdings lieber gemeinsam mit seinem Freund Quint stürzen. Gut, dass Quint schon Vorarbeit geleistet hat: Der alte Pick-up seiner Eltern ist jetzt ein cooles Zombie-Abwehr-Mobil. Los geht’s, um weitere Mitstreiter im Kampf gegen die Monster zu finden!“ (Quelle)

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Unsere Meinung:

Wer unseren Blog schon länger kennt, weiß, dass meine Tochter mit ihren fast 12 Jahren alles verschlingt, was nach Comic-Roman aussieht – egal, ob für Jungen oder Mädchen, egal welches Thema vorherrscht.

Auch „Jack, der Monsterschreck“ musste von ihr bzw. von uns gelesen werden und wir hatten wirklich viel Spaß, auch wenn das Thema doch teilweise etwas eklig war. Es geht halt um Zombies, die auch mal sabbern oder beim Kämpfen Körperteile verlieren! 🙂

Es handelt sich hier zwar um ein Comic-Buch, aber nicht im Stil á la Gregs Tagebuch mit mehr Illustrationen denn Schrift. Jacks Geschichte muss man schon mehr erlesen, als nur „Bilder gucken“!

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Rezension Kinderbuch *** Defender -Superheld mit blauem Blut – Der schwarze Drache *** wir hatten ein wenig mehr erhofft

Huckerby/Ostler „Defender – Superheld mit blauem Blut – Der schwarze Drache“

Defender

12,99 Euro, ab 10 Jahren

Band 1/?

aus dem Englischen von Leo H. Strohm

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Inhalt:

„Er ist der neue König – und geheimer Superheld

London, heute: Der vierzehnjährige Prinz Alfie wird plötzlich Englands neuer König. Doch eigentlich würde er lieber ein ganz normales Leben führen, statt sich vor den Paparazzi in Müllcontainern verstecken zu müssen … Was Alfie nicht weiß: Als König soll er auch die Rolle des legendären »Defender« übernehmen. Dieser geheime Superheld beschützt England seit Jahrhunderten vor den fiesesten Superschurken der Welt. Gemeinsam mit seiner Freundin Hayley muss Alfie den Schurken zur Strecke bringen, der seinen Vater auf dem Gewissen hat und das ganze Königreich bedroht: der Schwarze Drache!“ (Quelle)

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Unsere Meinung:

-Es dauert recht lang bis man die „Inhaltsangabe“ an Informationen eingeholt hat! Das heißt, meine Tochter und ich haben auf die Stelle hingefiebert, an der endlich etwas Neues passiert – das dauerte aber über 100 Seiten lang. Natürlich waren auch die Erklärungen bis dahin nicht uninteressant, aber Spannung kam leider keine auf, da wir ja schon alles wussten!

-Insgesamt dümpelt die Geschichte anfangs eher vor sich hin! Mit dem Auftauchen von Hayley kommt ein wenig Witz in die Geschichte und auch inhaltlich geht es voran.

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