Rezension – Hörbuch *** Mysterium *** verwirrend, überraschend, speziell und doch richtig genial

Frederico Axat „Mysterium“

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5 CDs, 6:25 Stunden, 22 Euro, ET: 10.02.2017

Sprecher: Stefan Kaminski

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Inhalt:

„Als der erfolgreiche und todkranke Geschäftsmann Ted McKay beschließt, sich das Leben zu nehmen, bekommt er Besuch von einem Fremden, der ihn überredet, einen Mord zu begehen. Er willigt ein – und findet heraus, dass ihm sein Auftraggeber etwas Wichtiges verschweigt. Ted beschließt, die ihm verbleibende Zeit zu nutzen, um das Geheimnis des Fremden zu ergründen. Doch wie kann man die Wahrheit finden, wenn die eigene Welt eine einzige Lüge ist?

Die gleichnamige Buchausgabe, aus dem Spanischen von Matthias Strobel, erscheint im Atrium Verlag.“ (Quelle)

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Meine Meinung:

Ich bin mehr als begeistert von dieser Geschichte, auch wenn sie mich teilweise verzweifelt zurückgelassen hat! Nämlich dann, wenn ich so gerne weiter gehört hätte, weil es gerade wieder so spannend war, ein neues Detail aufgedeckt wurde und ich aber leider aus meinem Auto aussteigen musste. Die Autofahrten hätten aufgrund dieser Geschichte ruhig länger sein können. Normalerweise freue ich mich darüber, dass mein Weg zur Arbeit nicht so weit ist…

Teds Geschichte ist mehr als verwirrend und der Autor versteht es gekonnt, den Leser denken zu lassen, dass er Beschied weiß. Dem war aber zumindest bei mir die ganze Geschichte über nicht der Fall. Jedes Mal wenn ich dachte, „aha, in diese Richtung geht es“, drehte sich spätestens nach 15 Minuten wieder das Blatt und ein neues spannendes, aufregendes oder auch grausames Detail kam ans Licht. Also wieder neu überdacht und in eine andere Richtung bewegt.

Durch die Sprünge in die Vergangenheit, die verschiedenen Erlebnisse, die wie Träume erscheinen und durch die teilweise surreal-seltsam wirkenden Geschehnisse war ich mehr als konfus und später auch überrascht und fassungslos.

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Rezension *** Angels Fall *** Susanne Leuders – ein Thriller, der nicht umsonst ab 14 Jahren empfohlen wird…

Susanne Leuders „Angels Fall“

Angels Fall

296 Seiten, ab 14 Jahren, 13,90 Euro HC, 4,99 Euro Ebook

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Inhalt:

„Die siebzehnjährige Amelie von Engelsbach hat alles, was man für einen Start in ein vermeintlich erfolgreiches Leben braucht: Ein finanzstarkes Elternhaus, das ihr neben dem traditionsreichen Namen eine exzellente Ausbildung garantiert und die Tür zur Welt der Schönen und Reichen öffnet.

Nach einem Unfall gerät Amelies Welt allerdings vollkommen aus dem Ruder und sie verliert sich in einer selbst gewählten Isolation.

Von Angel:

„Ab und zu starre ich auf diese Buchstaben an der Wand im Mädchenklo und weine ohne Tränen in mich hinein.“

Amelie nennt sich aber lieber Angel, läuft mit Second-Hand-Klamotten herum und rebelliert, wo sie nur kann. Dementsprechend herrscht zu Hause ständig dicke Luft. Völlig allein gelassen bringt sie sich selbst immer wieder in gefährliche Situationen.

Von Angel:

„Wenn ich da morgens liege und mir vor Angst das Adrenalin durch den Körper jagt, dann spüre ich wenigstens für einen kleinen Augenblick, dass ich noch lebe …“

Im Internet lernt sie Striker kennen, mit dem sie täglich chattet. Er gibt ihr Halt und wird zu ihrem einzigen Freund. Als sie während eines Treffens erfährt, wer wirklich hinter diesem Nickname steckt, droht auch diese Freundschaft zu zerbrechen.

Von Striker:

„Pffff, was soll ich dazu sagen? Angel, jetzt mal ehrlich! Findest du nicht, dass das ein bisschen krank ist?“

Doch dann erschüttert die nächste Katastrophe Amelies Leben und ihr wird klar, dass sie außer Striker niemanden hat, der zu ihr steht.

Der Junge hat allerdings seine eigenen Probleme. Auch er verbringt einen Teil seiner Freizeit im Internet. Dort gerät er an einen ziemlich üblen Typen, der ein Spiel vorschlägt, das nicht nur Striker in höchste Lebensgefahr bringt.

Du oder ich, Striker? Wir sind die Letzten …““ (Quelle)

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Meine Meinung:

Bei der Inhaltsangabe handelt es sich um einen sehr langen Text und trotzdem wusste ich nach dem Lesen nicht, was mich erwartete. Ich konnte den Inhalt kaum einschätzen und war gespannt, was mich erwarten würde. Ein Thriller für Leser ab 14 Jahren – das hieß, entweder es wird doch teilweise blutig, psychologisch und /oder erotisch! Was aber würde dominieren?

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Jugendbuch – Rezension *** Wonderland *** das Buch hat mich „geärgert“, ich habe es doch wieder versucht und bin….

Stein „Wonderland“

wonderland

384 Seite, 12,99 Euro, ab 16 Jahren, 25.08.2016

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Inhalt:

„Sie machen eine Reise ins Paradies. Und landen in der Hölle auf Erden.
Thailand. Sonne, Palmen, eine Villa direkt am Strand. Der perfekte Urlaub! Doch als Lizzy am Morgen nach einer Strandparty aufwacht, ist sie gefangen. Mitten im Dschungel, mit ihren besten Freunden – und mit Jacob. Jacob, den keiner von ihnen richtig kennt, und der sie auf diese verdammte Strandparty eingeladen hat. Nur wegen ihm sind sie in einem Reality Game gelandet, in dem es nur schwarz oder weiß gibt, verlieren oder gewinnen, opfern oder geopfert werden.
Wer sind die Player in diesem Spiel? Was haben sie vor? Und welche Rolle spielt eigentlich Jacob? Lizzy hat keine Ahnung. Sie weiß auch nicht, wie lange sie ohne ihre Herzmedikamente überleben kann. Sie weiß nur eines: Die Gruppe muss bis morgen entscheiden, wer von ihnen das nächste Opfer sein wird …“ (Quelle)

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Meine Meinung:

….auf die Nase gefallen….

Wie soll ich anfangen? Ich hatte schon zu Beginn große Probleme mit dieser Geschichte! Der Schreibstil machte es mir sehr schwer, in die Geschichte abzutauchen. Ich konnte mich nicht in die Geschichte einfühlen und somit auch später nicht mitbangen und -hoffen. Ich blieb außen vor und fieberte auch nicht mit den Gefangenen mit. Der Stil blieb für mich sehr kalt und ich fühlte mich irgendwie durchgeschüttelt und wurde gezwungen durch die Seiten zu rasen, irgendwann war ich wie atemlos.

Durch den Perspektivenwechsel kam ich zudem durcheinander, da es mir sehr schwer fiel, herauszufinden, wer denn nun gerade erzählt! Das hat mich irgendwann so gestört, dass ich das Buch zur Seite legen musste. Ich musste mich beruhigen und wollte nicht überschnell handeln!

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*** Überraschungen – Überraschungspost – Verlagspost ***

Bücherpost ist ja immer wieder toll – vor allem aber natürlich, wenn das Buch auf der Wunschliste steht… Wir haben vom Thienemann Esslinger Verlag über die Autorin folgendes wirklich sehr liebevoll gepacktes Päckchen bekommen (die Schokolade musste jedoch erstmal in den Kühlschrank zum Schockfrosten!):

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*** Dark Memories – Nichts ist je vergessen *** Den Schreibstil werde ich auf keinen Fall vergessen…

Wendy Walker “ Dark Memories – Nichts ist je vergessen“

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384 Seiten, 14,99 Euro, ET: 23.06.2016

Übersetzt von Verena Kilchling

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Inhalt:

„Du musst dich erinnern, Jenny. Du musst dich erinnern, was in jener Nacht im Wald geschehen ist.

Fairview, eine beschauliche Kleinstadt in Connecticut. Die 16-jährige Jenny Kramer wird Opfer einer brutalen Attacke und kommt schwer traumatisiert ins Krankenhaus. Dort wird ihr auf Wunsch ihrer Eltern ein Medikament verabreicht, das ihr helfen soll. Ein Medikament, das jegliche Erinnerung an den schrecklichen Vorfall auslöscht. Danach hat Jenny keine Bilder mehr für das, was passiert ist. Da ist nur noch Schwärze. Sie bemüht sich weiterzuleben wie zuvor, beinahe so, als ob nichts geschehen wäre, während ihre Mutter Charlotte krampfhaft versucht, so etwas wie Normalität wiederherzustellen, und ihr Vater Tom wie besessen ist von dem Gedanken, den Täter, der seiner Tochter das angetan hat, zu überführen. Doch das Nicht-Erinnern-Können wird für Jenny mehr und mehr zu einem Albtraum. Denn ihr Körper weiß noch immer, was ihm angetan wurde. Gemeinsam mit dem Psychiater Alan Forrester, der auf Fälle wie Jenny spezialisiert ist, versucht sie, Stück für Stück Licht in das Dunkel jener Nacht zu bringen, die Chronologie der Ereignisse wiederherzustellen. Aber kann sie denen, die sie dabei unterstützen wollen, vertrauen? Wie manipulierbar ist Erinnerung? Und helfen die Erinnerungen, die langsam zu ihr zurückkommen, wirklich, den Schuldigen zu finden?“ (Quelle)

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Meine Meinung:

Der Roman erscheint gleichzeitig in 18 Ländern und wird in Hollywood verfilmt!

Aus diesem Grund und aufgrund des mitreißenden Klappentextes wollte ich das Buch unbedingt lesen und Jennys Geschichte kennenlernen!

Zu Beginn muss ich gleich sagen, dass das Buch mir einiges abverlangt hat! Der Schreibstil ist sehr eigentümlich und die Perspektive fand ich anfangs sehr verwirrend. Ich kam nur langsam voran und musste mich stark konzentrieren. Das Lesen gestaltete sich daher eher anstrengend als leicht und flüssig.

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