[Rezension] Spiritualität *** Soul Survivor -Ein Junge erinnert sich an ein Leben vor seiner Geburt *** sehr interessante Thematik – für mich eine teils schwierige Umsetzung

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Bruce & Andrea Leininger „Soul Survivor -Ein Junge erinnert sich an ein Leben vor seiner Geburt“

Klappenbroschur, 320 Seiten, 16 Euro, ET: 27.10.2017

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Inhalt:

„Seit seinem zweiten Lebensjahr hat James Leininger immer wieder denselben Albtraum: Er stürzt in einem brennenden Flugzeug vom Himmel. Seinen Eltern gegenüber erwähnt er Details – Namen und Orte –, die er eigentlich nicht kennen kann. Daraufhin beginnen diese eine aufwendige Recherche zum möglichen früheren Leben ihres Sohnes. Trotz ihrer eigenen Skepsis finden sie schließlich den Beweis, dass James tatsächlich schon einmal gelebt haben muss.“ (Quelle)

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Meine Meinung:

Auf das Buch habe ich mich sehr gefreut, wollte ich doch mal wieder etwas anderes lesen und das Thema „Wiedergeburt“ finde ich sehr spannend.

Das Buch bzw. James Geschichte fand ich auch sehr gut und das, was hier beschrieben wird, hat mir teilweise eine Gänsehaut beschert. Das, was der kleine Junge alles durchmachen musste und was auch den Eltern alles abverlangt wurde, ist grauenvoll und sicherlich zermürbend. Vor allem konnte sich James im Alter von 2 Jahren vorwiegend nur durch Schreien bemerkbar machen. Die Träume haben die Eltern vorerst ja nicht verstehen können.

Leider hat mich das Buch nicht komplett in seinen Bann gezogen, da ich die Schreibweise des Öfteren sehr anstrengend fand. Es wurden wirklich viele Details beschrieben und über jeden Traum wurde hier berichtet. Zudem muss ich gestehen, habe ich immer den Eindruck gehabt, dass sich die Eltern vor dem Leser für ihr Verhalten rechtfertigen. Das ging mir zeitweise wirklich auf die Nerven und ließ mich das Buch doch einige Male zuschlagen und erst später wieder zur Hand nehmen.

Auch die religiöse Gläubigkeit des Vaters wurde meiner Meinung nach zu oft betont. Ja, ich habe verstanden, dass gerade hier herausgestellt werden sollte, dass sogar er, als sehr gläubiger Christ, irgendwann an die Wiedergeburt seines Sohnes geglaubt hat. Die Beweise waren einfach zu erdrückend, dies nicht zu glauben.

James Geschichte ist einfach faszinierend, ebenso die Herangehensweise der Eltern. Das Nicht-Aufgeben dieser hat mich ebenfalls beeindruckt und aus diesem Grund habe ich am Ende auch sehr emotional mitgefiebert. Das Ende ist übrigens sehr gelungen!

Fazit:

Ein von der Thematik her sehr spannendes und auch emotionales Buch, das mich aber durch die für mich schwierige Schreibweise teilweise gestresst  und mir die Lesefreude genommen hat.

(3 / 5)

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