[Veranstaltungshinweis] *** Johann König *** und *** Philip Simon *** nicht gefallen und gefallen…

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Es ist schon etwas länger her, dass ich euch über die Veranstaltungen, die mein Mann und ich besucht haben, berichtet habe.

Dieses Jahr wird diese Rubrik wieder mehr gefüllt werden.

Die Karten werden immer von mir gekauft und wurden mir nicht kostenlos zur Verfügung gestellt!

Ich kennzeichne diesen Beitrag vorsichtshalber trotzdem mit #Werbung!

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Wir waren bei „Johann König„, der sein Programm „Milchbrötchenrechnung“ gezeigt hat.

Ich war bisher ein wirklich großer Fan von Johann König, sticht er doch mit seiner Art und seinen Geschichten deutlich aus der Masse der Comedians heraus. Bei den letzten Programmen habe ich auch sehr viel gelacht und mich gut unterhalten gefühlt. HIER hatte ich darüber auch schon berichtet!

Leider war es dieses Mal schon bei der ersten Halbzeit so, dass ich seinen Erzählung zwar gerne gelauscht habe, aber nur sehr wenig lachen konnte. Die Geschichten waren teilweise total „abgedreht“. Leider wurde dieses Mal auch nur sehr wenig aus dem kleinen „Reim-Buch“ vorgelesen.

Halbzeit 2 war für mich dann eigentlich eine große Enttäuschung, da Johann König während dieser nur Geschichten erzählt hat, die ich von der CD „Kinder sind was Wunderbares“ schon alle kannte. So etwas ärgert mich gewaltig. Denn wenn ich das gewusst hätte, hätte ich die Karte nicht gekauft.

Meinem Mann hat es übrigens auch nicht so gut gefallen wie sonst und wir sind wirklich am Überlegen, ob wir Karten für das ganz aktuelle Programm „Jubel, Trubel, Heiserkeit“ kaufen sollen oder das Geld anderweitig investieren werden.

Mal sehen!

Für den Abend kann ich für mich leider nur (2,5 / 5) vergeben, da sich der Kosten-Nutzen-Faktor für mich definitiv nicht gerechnet hat!

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Des Weiteren waren wir bei „Philip Simon„, den wir vorher noch nicht kannten.

Er zeigte im Unterhaus in Mainz sein Programm „Anarchophobie“:

„Anarchophobie – Die Angst vor Spinnern“ ist ein Showdown ohne Zwangsjacke, aber dafür mit Pistole. Philip Simon betreibt in seinem neuen Programm mentale Sterbehilfe, um sich vor dem intellektuellen Pfandflaschensammeln zu bewahren. Denn auf der Suche nach uns selbst, verlieren wir das Wir. Und wer wissen will, ob wir in einer Solidargemeinschaft leben, muss sich nur mal mit einem Kleinwagen auf die Autobahn trauen.

Der mehrfach preisgekrönte Kabarettist seziert einmal mehr mit großer Spielfreude seine eigenen Gedanken mit dem Skalpell und stellt fest: Die einzigen Visionen, die er noch hat, sind medikamentös bedingt.

Ein gefühlvoller und pointierter Hobbyphilosoph auf der Höhe der Zeit und auf der Suche nach einer Antwort, zu der er selbst nicht mal die Frage kennt. Nur eins ist klar: Yoga ist keine Lösung, Bio macht auch dick und „alternativlos“ bringt 21 Punkte beim Scrabble.

Die neue Show „Anarchophobie – Die Angst vor Spinnern“ von Philip Simon ist eine Rückrufaktion für den gesunden Menschenverstand.“ (Quelle)

Ich war auf diesen Abend sehr gespannt, zeigt doch die offizielle Internetseite des Künstlers erstmal nur einen Revolver und sonst nichts. Bei Youtube habe ich dann gesehen, dass er diesen auch immer in der Hand hält, wenn Philip Simon Bühne betritt.

Das Programm konnte sowohl meinen Mann als auch mich überzeugen. Es handelte sich für mich um politisches Kabarett mit sehr viel Humor. Trotz allem macht einiges, was der Künstler an diesem Abend erzählt hat traurig, sprachlos und auch vor allem nachdenklich. Gerade wenn es darum geht, was mit Geld finanziert, bezahlt und gebaut wird und was man mit den Unsummen, die verschleudert werden, deutlich Besseres in der Welt anstellen bzw. bewirken könnte.

Der Künstler versteht es gekonnt,  dass sich ernste und lustige Momente abwechseln, er schafft es, dass aus einer melancholischen Stimmung wieder eine gelöste wird, er findet genau die Punkte, über die man selbst mal nachdenken sollte und an denen wir tatsächlich auch etwas ändern könnten.

Nach diesem Abend diskutiert man, geht man vielleicht nicht ganz so beschwingt nach Hause, weil man nachdenklich ist. Es lohnt sich aber trotzdem bzw. dennoch. Denn manchmal muss man auch (humorvoll) auf die Nase gebunden bekommen, was in unserer Welt falsch läuft.

An machen Stellen hatte ich aufgrund der Sprechschnelligkeit Schwierigkeiten, den Künstler zu verstehen bzw. diesem folgen zu können.

Fazit: Wir kommen gerne wieder! (4 / 5)

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Habt ihr einen der beiden Künstler schon mal live oder im Fernsehen gesehen? Wie hat es euch gefallen?

Gruß

Verena

2 Kommentare

  1. HI du
    schade das dir die beiden Veranstaltungen nicht komplett gefallen haben.
    Ich kann mir vorstellen das so etwas ärgerlich ist.
    Ich werde deinen Beitrag nächste Woche Mittwoch dann mal bei der Bloggerwelt vorstellen.
    Liebe Grüße
    Nicole

    • Liebe Nicole!
      Danke für deinen Kommentar. Johann König hat mich tatsächlich enttäuscht. Philip Simon aber fand ich insgesamt wirklich gut, den würde ich mir auch erneut ansehen, wenn er mit einem neuen Programm tourt. LG Verena

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