[Rezension] Psychothriller *** Breakdown – Sie musste sterben. Und du bist schuld *** Leider nicht mein Buch…

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    B.A. Paris „Breakdown – Sie musste sterben. Und du bist schuld“

    Klappenbroschur, 448 Seiten, 9,99 Euro, ET: 20.08.2018
    übersetzt von Wulf Bergner
    HIER geht es zur Seite des Buches auf der Verlagsseite!

    Danke für die Bereitstellung des Buches! Werbung!

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    Inhalt:

    „Es ist dunkel, ein Unwetter tobt und die junge Lehrerin Cass will so schnell wie möglich nach Hause. Als sie auf der verlassenen Landstraße ein parkendes Auto sieht, trifft sie eine folgenschwere Entscheidung. Sie steigt nicht aus, um der Fahrerin Hilfe anzubieten. Sie fährt weiter. Am nächsten Tag erfährt sie, dass die Frau in ihrem Auto ermordet wurde. Und nicht nur das: Cass kannte das Opfer. Von Schuldgefühlen geplagt, fragt sie sich, ob sie die schreckliche Tat hätte verhindern können. Dann erhält sie plötzlich anonyme Anrufe – am anderen Ende nur bedrohliches Schweigen. Ist der Mörder jetzt auch hinter Cass her?“ (Quelle)

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    Meine Meinung:

    Ich habe mir deutlich mehr von diesem Buch versprochen.

    Leider habe ich von der ersten Seite an sehr große Probleme mit der Protagonistin gehabt. Ich verstehe diese Menschen nicht, die alles geheim halten, sei es noch so gefährlich für sie selbst oder andere Menschen um sie herum. Menschen, die aus Angst davor, von anderen Menschen gemieden oder ausgelacht zu werden, über Tatsachen schweigen, die völlig nebensächlich sind und damit schnell aus der Welt geräumt. Das geht mir nicht in den Kopf und da kann ich dementsprechend auch nur schlecht Verständnis für solche Menschen aufbringen. Vor allem dann, wenn es ihnen deswegen schlecht geht!

    Den Fall selbst fand ich persönlich eher langweilig, auch die Auflösung war weder überraschend noch spektakulär, so dass hier meine Meinung über das Buch noch gewendet hätte werden können.

    Einzig der Strang der Geschichte, der dafür sorgt, dass die Protagonistin an sich selbst zweifelt, der sie an ihrem Verstand zweifeln lässt, der sie denken lässt, dass sie in vielen Situationen nicht mehr Herr ihrer Sinne ist, dieser hat mir gut gefallen. Leider langt das nicht für ein gutes Buch, das mich hätte mitreißen und mich an den Fingernägeln knabbern lassen sollen.

    Fazit:

    Eine Protagonistin, die es mir von Beginn an schwer gemacht hat, eine eher langatmige, kaum überraschende Story und eine Auflösung, die mir auch keine „Wow-Ausrufe“ entlockt hat.

    Leider nicht mein Buch, auch wenn die Verzweiflung der Protagonistin, ihren Verstand zu verlieren, greifbar und mitreißend war.

    2 out of 5 stars (2 / 5)

    Weitere Rezensionen findet ihr bei In Büchern leben (4/5), bei ???!

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