***Benjamin Wood – Beastologe – Die Suche nach dem Phönix – Band 1***

Inhalt:

„Benjamin Wood kann es kaum glauben, als er erfährt, dass er der letzte Nachkomme berühmter Forscher sein soll – genauer gesagt von Beastologen, die geheimnisvolle fantastische Wesen in aller Welt studieren. Doch nachdem seine Eltern auf einer Expedition spurlos verschwunden sind, nimmt ihn seine resolute Tante Phil in die Lehre, um ihn auszubilden. Flugs ist er auch schon mittendrin in seinem ersten Abenteuer – und muss in der arabischen Wüste nicht nur das wertvolle Ei des letzten Phönix, sondern auch seine entführte Tante retten …“ (Quelle)

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Band 2: Benjamin Wood – Beastologe – In der Höhle des Basilisken (25.8.2014)

Unsere Meinung:

„Die Suche nach dem Phönix“ ist der erste Band dieser Reihe. Der Leser lernt Benjamin und seine Welt erst einmal kennen. Dieses Kennenlernen mit all seinen Erklärungen (Wer ist Benjamin? Wo kommt er her? Wie alt ist er? Was ist in der Vergangenheit passiert? Wer ist Tante Phil? etc.) nimmt einen großen Raum ein. Die ersten 50 Seiten des Buches bestehen aus dieser Einführung in Benjamins Welt.  Das ist sehr ausführlich geschrieben, wird aber für Kinder (ab 8 Jahren) auch irgendwann langweilig.

Dann beginnt das angekündigte Abenteuer und es geht auf die Suche nach dem Phönix. Eine eigentlichen Suche findet aber unserer Meinung nach gar nicht statt. Das Finden des Phönix war viel zu einfach und hat uns enttäuscht.

Toll dagegen sind die vielen geschichtlichen  Erklärungen (Wie wurden früher Karten geschrieben? Wie hat man sich die Welt vorgestellt?) Auch die geographischen Informationen (über die Wüste, verschiedene Länder, deren Bewohner (Beduinen) und deren Verhaltensweisen) sind interessant und bereichern die Geschichte.

Benjamins Geschichte ist an sich leider auch nicht sehr spannend. Erst die letzten 50 der 150 Seiten sind dann für meine Tochter sehr lesenswert gewesen.

Wir beide finden die Idee sehr toll, ein Kind mit seiner Tante auf die Suche nach mysteriösen Tieren bzw. Fabeltieren zu schicken. Das ist mal etwas ganz Neues. Leider war dieser erste Teil noch sehr langatmig und das Abenteuer stand zu sehr im Hintergrund. Wir werden auch den zweiten Band lesen und euch berichten, ob diese Reihe noch an Sogkraft gewinnt.

Auf jeden Fall ein lesenswertes Buch, das noch mehr Spannung vertragen und noch mehr dem Titel entsprechen könnte.

3 Stars (3 / 5)

**Neue Kinderbuch- Reihe entdeckt: Task Force Animal***Rezension Band 2 und 3**

Meine Tochter und ich haben in der Bücherei eine neue Kinderbuch Reihe entdeckt. Wir lieben solche kurzen Abenteuer mit immer dem gleichen Hintergrund und den selben Figuren, die wir abends zusammen im Bett vor dem Einschlafen zusammen lesen können (wie z.B. „Dinoversum“ oder „Das magische Baumhaus“)

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Informationen zur Reihe:

Die Reihe heißt „Task Force Animal“ und spielt im Jahr 2100. Ein Mädchen und ein Junge bestreiten zusammen die Abenteuer. Sie besitzen einen Anzug  – den Task-Force – Overall, durch den sie sich in alle Tiere und Pflanzen verwandeln können. Das tun sie auch in jedem Band und erleben in Tiergestalt diese Abenteuer!

In allen Bänden geht es um die Rettung von Tieren und die Ausbeutung der Umwelt durch den Menschen, da der Autor Jean-Marie Defossez mit den Büchern die Kinder sensibilisieren möchte. Der Autor selbst ist Zoologe und so bekommt der Leser in allen Abenteuer viele wissenswerten Informationen über das Tier, um das es in diesem Band geht.

Band 1: Delfine in Gefahr (HIER geht es zur Verlagsseite mit Leseprobe)

Band 2: Mission Elefantenbaby

Band 3: Die Wut der Tiger

Band 4: Panik bei den Orang-Utans

Band 5: Rettung für die Pinguine (30.09.14)

Unsere Meinung – Doppelrezension

Inhalt:

Band 2:

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„Ein neuer Fall für Task Force Animal: Im Herzen Afrikas irrt eine Elefantenherde ziellos umher. Der Tod der Leitkuh lässt sie orientierungslos in geschützte Gebiete vordringen, wo sie erbarmungslos gejagt werden. Aber damit nicht genug: Die Elefantenkuh hat ein Junges hinterlassen, das ohne Mutter in höchster Gefahr schwebt! Lisa und Noah eilen den Dickhäutern zu Hilfe und verwandeln sich in Elefanten. Ein regelrechter Wettlauf gegen die Zeit beginnt …“ (Quelle)

Band 3:

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„Professor Iku hat in der Taiga eine wahre Sensation entdeckt: eine Sibirische Tigerin. Diese Tierart gilt bereits als ausgestorben. Alarmiert fliegen Lisa und Noah nach Sibirien, denn ein Jäger hat sich bereits an die Fersen des Tigers geheftet. Sie nehmen die Fährte der Raubkatze auf, die außerdem zwei Tigerbabys geboren hat. Die Ereignisse überschlagen sich: Der Jäger entführt die kleinen Raubkatzen und richtet sein Gewehr auf deren Mutter … und auf Lisa!“ (Quelle)

Uns gefällt diese Reihe gut und sie ist wirklich lesenswert. Band 3 mit den Tigern war sehr, sehr spannend und das Alter (ab 8 Jahren)ist sinnvoll gewählt, da kleinere Kinder vielleicht Angst bekommen könnten.

Da die Geschichten/Abenteuer in der Zukunft spielen, gibt es auch einen Roboter, der durch seinen Sprachfehler witzige Momente schafft.

Die Kinder verwandeln sich durch ihren Anzug jeweils in die Tiere, was sehr modern und sehr „high-tech“ ist. Natürlich möchte meine Tochter auch einen solchen Anzug besitzen! 🙂

Die Sprache ist kindgerecht, die Schrift sehr groß und zudem wird die Geschichte durch einige schwarz-weiß Bilder unterstützt. Alles in allem lassen sich die Geschichten leicht und flüssig lesen.

Meiner Tochter gefallen die spannenden Abenteuer in der Zukunft und dass sie von einem Jungen und einem Mädchen gemeinsam erlebt werden. Ich finde die Informationen über die Tiere und die Schauplätze sehr gut und bewundere den eigentlichen Auftrag – die Kinder für die Rettung der Natur und der Tiere zu sensibilisieren und das ohne erhobenen Zeigefinger!

Ein wenig befremdlich ist es jedoch, dass die Kinder wissentlich – mit der Erlaubnis ihrer Eltern –  auf diese Missionen geschickt werden, in denen es um Leben und Tod geht. Bei den anderen Reihen haben die Kinder das immer ohne das Einverständnis ihrer Eltern gemacht. Das klang für mich als Mutter immer realistischer!

4 Stars (4 / 5)

Band 3 ist einen Tick besser als Band 2

***Die sagenhafte Saubande – Polly in Not – Band 2***

Inhalt:

„Gemeinsam unschlagbar! Diese Bande löst jeden Fall. Polly unter Verdacht! Sofort ist die ganze sagenhafte Saubande zur Stelle, um Matheos bester Freundin zu helfen. Sie hat zwar etwas übertrieben, aber trotzdem muss das Saubanden-Sextett beweisen, dass Polly nichts mit dem gemeinen Tollkirschen-Anschlag zu tun hat. Dabei hat jeder seine eigenen Ideen: Max, das verfressene Spürschwein, Toffy und Nero, die streitsüchtigen Pudel, und natürlich die Krähe Dr. Black, die ganz verrückt nach Obstschnaps ist. Gar nicht so einfach für Matheo!§Band 2 der turbulenten Detektivserie mit sprechenden Tieren von Nina Weger. Urkomisch, quirlig und gleichzeitig herzerwärmend.“ (Quelle)

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Reiheninfo:

Die sagenhafte Saubande- Band 1 – Kommando Känguru – Rezension

Die sagenhafte Saubande – Band 2 – Polly in Not

Verlagsseite mit Online-Specials zur Saubande

Unsere Meinung:

Die sagenhafte Saubande ist ein wirklich tolles Kinderbuch! Meine Tochter (9) hatte überhaupt keine Einwände und bei der Nachfrage wie viele Sterne sie vergeben würde, sagte sie sofort „5“! Am liebsten würde sie direkt Band 3 lesen, wenn es den denn schon gäbe! Ich habe einen Kritikpunkt, den ich aber erst am Ende erwähne!

Das Buch besticht sofort durch das kindgerechte, farbenfrohe und tolle Cover. Man kann nur schlecht an diesem Buch vorbei gehen, ohne es in die Hand zu nehmen. Auch innen wird die Geschichte durch Bilder unterstützt und aufgelockert.

Band 1 sollte man vorher gelesen haben, um alle Anspielungen und Informationen verstehen zu können.

Polly und Mattheo müssen einen neuen Fall klären, der auch noch Polly selbst betrifft. Damit geht es nicht nur um einen Fremden, sondern um Polly selbst. Das ist für Kinder sehr spannend und ergreifend. Es dreht sich außerdem auch noch um Freundschaft, Ehrlichkeit und Vertrauen. Diese Themen sind in der Geschichte gut umgesetzt. Mattheo und Polly sind sympathische und authentische Kinder.

Insgesamt ist die Geschichte leicht und flüssig zu lesen, die Sprache kindgerecht und die Kapitel haben eine sehr angenehme Länge.

Bei der Geschichte handelt es sich um einen Kinder-Krimi, der durch die sprechenden Tiere sehr lustig und unterhaltsam ist. Hier muss keiner Angst beim Lesen haben. Das Buch ist in sich abgeschlossen, so dass die Kinder das Buch beruhigt am Ende zuschlagen können.

Meine Tochter würde dieses Buch jedem ihrer Freunde empfehlen und ausleihen und ist ausnahmslos begeistert.

Mich als Mutter stört jedoch, dass in dieser Reihe scheinbar nur „komische, verquere “ Eltern vorkommen:

Die einen haben so starke Allergien, dass sie eigentlich das Haus nicht verlassen können, ohne zu sterben…Die andere Mutter schließt ihr einziges Kind in der Wohnung ein, anstatt ihr zu glauben und zu vertrauen…die anderen nehmen überhaupt keine Rücksicht auf ihr Kind und bemerken auch nicht, dass das Kind fürchterlich unglücklich ist…

Das hat mich als Mutter sehr gestört und ich würde dem Buch daher „nur“ 4 Sterne geben!

Fazit:

Kinder (7-10), die gerne Krimis lesen, bei denen man keine Angst zu haben braucht und in denen lustige, sprechende Tiere vorkommen, sind hier genau richtig!

meine Bewertung: 4 Stars (4 / 5)

Zwergs Bewertung: 5 Stars (5 / 5)

Das wilde Pack schmiedet einen Plan – Rezension Band 2

Dieses Buch ist der zweite von 15 Bänden, die folgendermaßen beworben werden:
„Nervenkitzel, Spannung und eine ordentliche Portion Sprachwitz verspricht die fantasievolle Reihe für Kinder ab der dritten Klasse und ihre Eltern. Das Wilde Pack ist eine Bande von Tieren, die in verlassenen U-Bahnschächten und Höhlen unter der Stadt lebt. Angeführt vom Wolf Hamlet haben die Tiere nur ein Ziel: Endlich wieder in Freiheit zu leben. Dabei erlebt das Wilde Pack unglaubliche Abenteuer und schlägt den Menschen ein Schnippchen nach dem anderen. „

Hier ist unsere Rezension zu Band 1

Inhalt des zweiten Bandes:

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„Es war ein ganz normaler Tag in der Stadt.  Autos wälzten sich an Baustellen vorbei durch die Straßen. Menschen eilten mit Einkaufstüten über die Bürgersteige. Eine Gruppe von Schulkindern hüpfte spielend und lachend nach Hause…Niemand ahnt, was gleich geschehen wird…Band 2 – Das Wilde Pack steigt mitten in der Nacht ins Naturkundemuseum ein. Denn es muss dringend etwas Lebenswichtiges herausfinden. Oskar ist krank und braucht die Hilfe der anderen.“ http://www.lovelybooks.de/autor/Boris-Pfeiffer/Das-wilde-Pack-schmiedet-einen-Plan-1098401426-w/leserunde/1096493842/

Unsere Meinung:

Der Eindruck des zweiten Bandes ist ebenso toll wie beim ersten Band. Das Buch hat eine sehr handliche Form für Kinderhände, eine große Schrift auf weißen Seiten und überzeugende, sehr süße und bezeichnende Zeichnungen. Diese sind an den wichtigsten Stellen eingesetzt, so dass man sich als Leser die Tiere oder auch den Zoodirektor noch besser vorstellen und der Geschichte noch besser folgen kann.

Im ersten Band haben meine Tochter und ich bemängelt, dass wir den „ordentlichen Sprachwitz“, der vom Verlag angepriesen wird, vergeblich suchten. Auch in Band 2 fanden wir nur eine einzige Stelle, die uns zum Lächeln brachte. Sicherlich ist die Geschichte spannend und liest sich gut und flüssig, aber insgesamt ist es doch sehr trostlos, düster, bedauernswert, bedrückt und traurig. Diese Adjektive beschreiben treffend die Grundstimmung der Geschichte.

Das ist leider nicht das, was vor allem meine Tochter von einem tierischen Abenteuerroman erwartet. Nach dem ersten Band war die Hoffnung noch da, dass der Witz doch noch Einzug hält und das Buch an Hoffnung, Freude, Fröhlichkeit gewinnt.

Das Ende ist für uns sehr stark kreiert und kam bei uns nicht gut an.

Insgesamt geben wir drei Sterne: 1 Stern für die tollen Zeichnungen, 1 Stern für die gehaltene Spannung und den flüssigen Schreibstil und 1 Stern für die vielen gut ausgearbeiteten Tiere!

Wir werden keine weiteren Bände dieser Reihe lesen.

Der Autor dieser Reihe ist auch gleichzeitig der Autor der drei ??? kids. Da liest meine Tochter jetzt den 12 Band in Folge und diese liebt sie heiß und innig.

3 Stars (3 / 5)

Tierische Abenteuer voraus – das wilde Pack legt los!

Dieses Buch ist der erste von 15 Bänden, die folgendermaßen beworben werden:
„Nervenkitzel, Spannung und eine ordentliche Portion Sprachwitz verspricht die fantasievolle Reihe für Kinder ab der dritten Klasse und ihre Eltern. Das Wilde Pack ist eine Bande von Tieren, die in verlassenen U-Bahnschächten und Höhlen unter der Stadt lebt. Angeführt vom Wolf Hamlet haben die Tiere nur ein Ziel: Endlich wieder in Freiheit zu leben. Dabei erlebt das Wilde Pack unglaubliche Abenteuer und schlägt den Menschen ein Schnippchen nach dem anderen. „

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Inhalt des ersten Bandes:„Band 1 – Hamlet flieht aus dem Zoo und schließt sich dem Wilden Pack an. Aber anstatt auf eine Bande von selbstbewussten, freien Tieren trifft er auf einen furchtsamen verwahrlosten Haufen. Ob er es schafft, das Selbstvertrauen der Tiere zu wecken und zusammen mit ihnen seinen Freund, den Gorilla, ebenfalls aus dem Zoo zu befreien?“

Da meine Tochter die Bücher „Die drei ??? Kids“ nur so verschlingt und es sich um denselben Autor handelt, war sofort klar, diese Reihe ist auch etwas für uns…

Der erste Eindruck des Buches ist toll. Das Buch hat eine sehr handliche Form für Kinderhände, eine große Schrift auf weißen Seiten und überzeugende, sehr süße und bezeichnende Zeichnungen. Diese sind an den wichtigsten Stellen eingesetzt, so dass man sich als Leser die Tiere oder auch den Zoodirektor noch besser vorstellen und der Geschichte noch besser folgen kann.

Die Zoodirektor, der eine große Rolle einnimmt, ist eine sehr grausame Persönlichkeit und hat meiner Tochter überhaupt nicht gefallen. Er ist nicht einfach nur unsympathisch, sondern bösartig und sein Verhalten makaber. An einigen Stellen war die Angst der Tiere greifbar und dies kann für sensible oder zartbesaitete Leser vielleicht schon zu böse wirken.

Insgesamt ist die Geschichte um Hamlet und Barnabas spannend und liest sich durch die kindgerechte Sprache sehr gut und flüssig. Die Kapitel haben im Durchschnitt 5 Seiten, was sich gut auf einmal lesen lässt. Die anderen, sehr verschiedenen Tiere bieten jedem Kind die Möglichkeit, sich seinen Lieblingscharakter auszusuchen.

Der Band ist in sich abgeschlossen. Trotzdem möchte man als Leser gerne wissen, wie es weitergeht und was die Tieren für weitere Abenteuer bestehen müssen.

Die „ordentliche Portion Sprachwitz“ haben wir in diesem Band nicht gefunden. Spy, der Kolibri,  lockert die Geschichte auf und trägt an manchen Stellen zur Belustigung bei.

Für uns ein lesenswertes Buch, das weniger grausam hätte sein können und dafür deutlich lustiger.

Wir werden diese Reihe weiter verfolgen, da wir wissen möchten, wie es weitergeht und vor allem, woher die anderen Tiere stammen.

4/5 Sternen

Bewertung: