[Rezension] Thriller *** Winter: Der Stich *** unterhaltsam und schockierend…

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    Thilo Winter „Der Stich“

    Taschenbuch, 431 Seiten, 18 Euro, ET: 26.01.2024
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    Inhalt:

    „Quito Mantezza kann es nicht fassen, als ihm das Stipendium am College in Key West, Florida, fristlos gestrichen wird. Jemand scheint verhindern zu wollen, dass sich der Biologiestudent gegen Freilandversuche mit gentechnisch veränderten Moskitos einsetzt. Er klagt gegen die Kündigung und muss miterleben, wie sein Anwalt im Gerichtssaal tot zusammenbricht. Als Augenblicke später auch die Richterin ohnmächtig wird, bricht Panik im Justizgebäude aus. Während die Behörden noch rätseln, was die Ursache für die Todesfälle ist, gelingt es Quito herauszufinden, was wirklich hinter der rätselhaften Seuche steckt: der Stich einer bislang unbekannten Mückenart … “ (Quelle)

    *************

    Meine Meinung:

    Ich finde Insekten absolut großartig. Es gibt so viele verschiedene Arten große, kleine, hübsche, weniger hübsche, sehr nützliche und eben auch die, die dem Menschen gefährlich werden können. 

    Nach dem Lesen des Buches bin ich mir immer noch nicht sicher, ob ich das Nachwort nicht lieber schon vorher gekannt hätte. Ich weiß nicht, ob ich dann das Buch nicht anders wahrgenommen hätte. Andererseits macht das Nachwort als solches auch absolut Sinn und verstärkt das Thema des Buches enorm. 

    Ich kannte den Autor vorher noch nicht, kann also keinen Vergleich zu einem anderen Buch anstellen. 

    Das Thema des Buches fand ich sehr spannend. Als ich von dem Buch gehört habe, habe ich das Thema „genmanipulierte Mücken“ gegoogelt und war erstaunt und schockiert, wie viel davon schon Realität ist und keine Fiktion.

    Mich konnte der Roman/Thriller wirklich sehr gut unterhalten. Die Story wird kontinuierlich vorangetrieben und die Charaktere sind eingängig sympathisch oder eben, wenn gewollt, auch unsympathisch. Durch die Kürze der Geschichte muss natürlich auch ein wenig beschleunigt werden und an manch einer Stelle wirkt das Ganze ein wenig überzogen. Das war aber für mich völlig in Ordnung und passte auch insgesamt zu der gesamten Geschichte. 

    Die Familienbande der Mantezzas fand ich besonders schön: harmonisch, liebevoll und eingespielt.

    Inez ist eine toughe, junge Frau, die mit ihrer eigenen Geschichte zusätzlich Spannung und Lebendigkeit in die Geschichte einbringt. Gerade das Ende hatte es in sich und ich hoffe, dass ich den letzten Satz des Buches richtig interpretiert habe. DAS wäre ein sehr schönes und passendes Ende. 

    Die Hauptgeschichte rund um die ausgesetzten Mücken, die Ausbreitung, die Angst der Menschen und die Toten ist wirklich gelungen und spannend. Das Ganze ist so realistisch, dass mich das Buch wirklich gepackt hat. Ich habe auf der Fahrt zur Arbeit immer das Hörbuch gehört, damit ich jede freie Minute nutzen konnte. Das Hörbuch wird sehr gut und lebendig von Sascha Tschorn gelesen. Kann ich ebenfalls empfehlen. 

    Gelungen sind auch die Nebengeschichten, z.B. die rund um die Rettung der Meeresschildkröten. Tolle Tiere und eine sehr wichtige Message, die dahintersteckt. 

    Alles in allem eine sehr gelungene Unterhaltung, die sprachlos macht und mir auch Angst einflößt, wenn man ebenfalls recherchiert und/oder das Nachwort liest. 

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    Weitere Rezensionen bei distorted.books (2/5), bei booknatureparadise (Empfehlung) und bei bemylife_buchliebe (hat was). 

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