[Rezension] Psychothriller *** Escape – Wenn die Angst dich einholt *** Lässt du dich anstecken von der Angst???

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    Nina Laurin „Escape – Wenn die Angst dich einholt“

    Klappenbroschur, 392 Seiten, 14,99 Euro, ET: 04/2018

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    Inhalt:

    „Eigentlich hat Laine Moreno längst aufgegeben. Seit zehn Jahren versucht die 23-Jährige zu vergessen, was man ihr angetan hat: Wie sie als Kind entführt und drei Jahre lang missbraucht wurde, bis ihr hochschwanger die Flucht gelang. Dass man ihren Peiniger nie gefasst hat, weil sie sich nicht erinnern konnte. Dass ihre Tochter zur Adoption freigegeben wurde.
    Doch als Laine eines Tages an einem Vermisstenplakat vorbeistolpert, starrt ihr die Vergangenheit mitten ins Gesicht: Die Gesuchte – Olivia Shaw, 10 Jahre alt – ist praktisch ihr Ebenbild. Um Olivia zu retten, muss Laine sich ihren Dämonen stellen – und einer Wahrheit über die Entführung, die sie zerstören könnte.“ (Quelle)

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    Meine Meinung:

    Das Buch startet mit einem Prolog, in dem von einem Mädchen namens Ella berichtet wird. Ihr gelingt die Flucht und sie wird von zwei Polizisten aufgegriffen. Das war 2004. Danach geht es mit „Laine“ weiter in der heutigen Zeit.

    Durch diesen Beginn war ich als Leser schon sehr gefesselt, da ich wissen wollte, was sich 2004 zugetragen hat, wie es zu der Entführung kam, wie es Laine in all der Zeit ergangen ist und noch vieles mehr, da man im Prolog selbst nur einzelne Schnippsel bekommt…

    Ich weiß, dass ich mir nicht anmaßen kann, wie es jemandem, der Ellas Vergangenheit hatte, gehen muss, aber anfangs habe ich Laine nicht richtig verstehen können. Sie handelt für mich teilweise unverständlich,  zieht sie sich in normalen Situationen völlig zurück, lässt niemanden an sich ran und lässt sich damit auch nicht helfen.

    Wahnsinnig gestört hat mich ihre Tabletten- bzw. Drogensucht, die hier ganz offen beschrieben und exerziert wird. Viele Stellen drehen sich um diese.  Laine ließ mich manchmal an ihr zweifeln. Aber man liest ja immer wieder davon, was Menschen alles für Drogen tun.

    Richtig sympathisch wurde mir Laine nie, aber ihre und die Geschichte ihrer Tochter reizte mich trotzdem sehr. Das Buch ist sehr psychologisch aufgebaut, setzt auch insgesamt mehr auf Psychothrill als auch nervenzerreibende Spannung. Immer wieder gibt es Wendungen, die für mich nicht vorhersehbar waren. Im letzten Drittel kam mir dann ein Verdacht, der sich auch bestätigte. Aber das störte mich nicht. Ich wollte die Gründe auch noch wissen.

    Das Ende fand ich gut, da es für mich alle wichtigen Fragen beantwortete, jeder sozusagen bekommen hatte, was er verdiente und auch meine Wünsche bezüglich der Protagonistin erhört wurden!

    (4 / 5)

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    Weitere Rezensionen bei Susi´s Leseecke (4/5) und bei Gutowsky online!

    1 Kommentar

    1. Hey,
      wieder einmal danke fürs verlinken 🙂
      Ich kann deine Kritik an der Protagonistin gut verstehen, ich fand sie auch unberechenbar und schwierig.
      LG Ela

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