[Rezension] Kinderbuch *** Tagebuch eines Möchtegern-Versagers *** herrliches, kurzweiliges Buch

Luc Blanvillain „Tagebuch eines Möchtegern-Versagers“

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gebunden, 160 Seiten, 9,99 Euro

ab 10 Jahren, aus dem Französischen von Maren Illinger

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Inhalt:

„Hochbegabt zu sein klingt cool? Der zwölfjährige Nils wäre lieber ganz normal. Dann dürfte er vielleicht auch mal fernsehgucken oder Fußball spielen anstatt zu lernen. Da reift ein teuflischer Plan in ihm: Was, wenn er ab sofort einfach schlechte Noten schreibt? Leider gerät Nils die Lügerei ein bisschen aus der Kontrolle. Aber wofür ist man schließlich hochbegabt – wenn nicht dazu, um gute Lösungen zu finden?“ (Quelle)

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Unsere Meinung:

Ein wirklich herrliches Buch, das uns beiden (Tochter und Mutter) sehr gut gefallen hat! 

Warum?

1.) Es ist ein Buch, das mal „nur“ 160 Seiten hat. Man kann es als Einzelband einfach mal zwischendurch lesen.

2.) Das Thema des Buches ist genial! Nils ist hochbegabt und so wird er von seinen Eltern auch behandelt. Er darf nichts, außer in der Schule gut sein! Also: wird er schlecht! Aber so einfach ist das gar nicht! Und wir als Leser hatten unseren Spaß beim Beobachten und Bangen, wie er sich immer weiter in seinen schulischen Lügen verstrickt!

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[Rezension] Jugendbuch *** Ewig – Wenn die Liebe erwacht *** tolle Idee, aber eher ruhig und langatmig

Rhiannon Thomas „Ewig – Wenn die Liebe erwacht“

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HC, 400 Seiten, 16,99 Euro, ab 14 Jahren

Band 1/2, aus dem Amerikanischen von Michaela Kolodziejcok

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Inhalt:

„Sie hat hundert Jahre geschlafen.
Ein Prinz hat sie wachgeküsst.
Doch ab da ist nichts mehr wie im Märchen …
Nach hundertjährigem Schlaf wird Prinzessin Aurora von Prinz Rodric aus dem Schlaf geküsst. Für den Prinzen und seine Familie ist alles klar: Aurora und Rodric sind füreinander bestimmt. Doch ist es das, was Aurora will? Schnell muss sie erkennen, dass sie nur eine Schachfigur in einem Intrigenspiel um Thron und Macht ist. Denn nur wer Aurora, die rechtmäßige Thronerbin, heiratet, hat auch Anspruch auf den Thron. Rodrics Eltern sind tyrannische Herrscher, die Auroras Volk grausam unterdrücken. Und so beschließt Aurora, ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen und ihr Volk zu retten. Und da ist auch noch der geheimnisvolle Prinz Finnegan, zu dem sie sich gegen ihren Willen hingezogen fühlt.“ (Quelle)

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Meine Meinung:

Als das Buch auf der Buchmesse in Frankfurt letztes Jahr vorgestellt wurde, fanden alle das Cover so toll! Ich gestehe, ich finde es nicht ganz so ansprechend. Die junge Frau soll doch Dornröschen darstellen, warum also räkelt sie sich so auf dem Stein? Wäre es nicht sinnvoller gewesen, sie noch schlafen zu lassen? Ich kann mir nicht helfen, aber ich hätte das Buch aufgrund des Covers nicht gekauft!

Die Geschichte aber, die hat mich sehr interessiert. Im Märchen schlägt Dornröschen die Augen auf und alles ist gut. Alle ihre Verwandten sind noch da, jeder freut sich über sie und es wird ein rauschendes Fest gefeiert. Dornröschen hat ihre wahre Liebe gefunden und ist glücklich!

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[Rezension] Jugendbuch – *** Das Juwel – Der schwarze Schlüssel *** ein guter Abschluss der Trilogie + Tipps zum Weiterlesen…

Amy Ewing „Das Juwel – Der schwarze Schlüssel“

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400 Seiten, 18,99 Euro, ab 14 Jahren, ET: 27.04.2017

Band 3/3, aus dem Amerikanischen von Andrea Fischer

Rezension

Band 1 

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Band 2

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Inhalt – Achtung könnte Spoiler enthalten:

„Violet und der Geheimbund Der Schwarze Schlüssel bereiten einen Angriff auf den Adel vor, und Violet soll eine zentrale Rolle dabei spielen. Sie muss die jungen Frauen anführen, die die Auktion manipulieren und die Mauern der Einzigen Stadt zum Einstürzen bringen sollen. Doch Violet ist hin- und hergerissen. Ihre Schwester Hazel ist im Palast der Herzogin vom See gefangen. Um ihre Schwester zu retten, muss sie ihre Freunde und die gute Sache im Stich lassen und in das Juwel zurückkehren.“ (Quelle)

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Meine Meinung:

Was sagt man nun zum letzten Band einer Reihe, die mir wirklich gut gefallen hat? Einerseits bin ich enorm erleichtert, dass ich das Ende erreicht habe und ich dieses ausgesprochen gut gelungen finde. Andererseits wäre ich gerne noch im Juwel geblieben und hätte die weiteren Vorgänge noch verfolgt.

Ich bin über den Verlauf der Geschichte zufrieden, auch wenn ich nicht alle Szenen spannend oder besonders aufschlussreich fand. Ich hatte den Eindruck, dass sich manches wiederholt. Aber das hat man bei einer Trilogie ja schon des Öfteren!

Der letzte Band mit dem Titel „Der schwarze Schlüssel“ ist eher düster und ich darf vorweg nehmen, dass es hier wirklich zur Sache und um Leben und Tod geht! Mehr als einmal habe ich schlucken und an einer Stelle habe ich sogar kurz das Buch weglegen müssen. Das kann die Autorin jetzt nicht ernst meinen, das macht sie nicht wirklich – habe ich gedacht.

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[Meet & Greet] mit Amy Ewing – Autorin der „Juwel-Reihe“ im Fischer Verlag

Vielleicht habt ihr „mein“ gemeinsames Bild mit Amy Ewing schon auf FB oder Instagramm gesehen – dann wisst ihr, dass ich am Montag, den 24.04.2017 um 16 Uhr in Frankfurt in den heiligen Fischer Verlagshallen war, um dort am Meet & Greet mit Amy Ewing, der Autorin der Juwel-Reihe, teilzunehmen.

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Insgesamt waren wir 5 Bloggerinnen und drei Testleserinnen, eine sehr nette und überschaubare Gruppe.

Wir wurden sehr nett von Frau Bachar und Verena Glunk empfangen und in einen eigens vorbereiteten Raum geführt, der auch passend „hergerichtet“ und „geschmückt“ war. Ich habe mich direkt wohl gefühlt.

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Rezension – Jugendbuch *** Jeder Tag kann der schönste in deinem Leben werden *** nicht ganz einfach, aber besonders…

Emily Barr „Jeder Tag kann der schönste in deinem Leben werden“

jedertagkannderschoenste 352 Seiten, 16,99 Euro, ab 14 Jahren, ET: 23.03.2017
aus dem Englischen von Maria Poets
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Inhalt:
„Sie hat kein Gedächtnis und nur eine Erinnerung: und dafür geht sie bis ans Ende der Welt.
Ein außergewöhnlicher Coming-of-Age-Roman, den man so schnell nicht mehr vergessen wird. Emily Barrs ›Jeder Tag kann der schönste in deinem Leben werden‹ ist die Geschichte eines Mädchens, das für einen Kuss bis an den Nordpol reist und durch Briefe aus Paris die kleinen bunten Wunder des Lebens entdeckt. Ungewöhnlich berührend und bezaubernd erzählt!
„Ich schaue auf meine Hand. Dort steht Flora, das bin ich. Die Buchstaben auf dem Handrücken bilden meinen Namen. Ich halte mich daran fest. Ich bin Flora. Darunter steht: Sei mutig! Ich schließe meine Augen und hole tief Luft. Ich weiß nicht, warum ich hier bin, aber alles wird gut.““ (Quelle)
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Meine Meinung:
 Floras Geschichte ist sehr eingängig. Ich fand sie von Beginn an sehr mitreißend, aber auch erdrückend, da mir Flora unendlich leid tat. Durch die vielen Wiederholungen habe ich als Leser sehr deutlich gemerkt, wie es Flora geht und konnte schon nach wenigen Seiten ihre Verzweiflung verstehen und nachvollziehen. Ich habe auch an ihre Eltern denken müssen. Wie schwer muss es sein, mit einem Menschen mit solch einem Gedächtnis zusammenzuleben.
Ich habe Floras Reise gerne mitgemacht, jedoch fand ich die Wiederholungen auf Dauer sehr anstrengend und ich hätte mir an der ein oder anderen Stelle eine Straffung gewünscht. Das Abenteuer, das Flora erlebt, zeigt, wie viele hilfsbereite und nette Menschen es gibt und dass man sich selbst vor allem auch mal etwas zutrauen soll. Die Geschichte selbst wartet mit einigen Überraschungen und am Ende sogar für mich mit einem „Echt-jetzt?“ Moment auf.