[Veranstaltungstipps] Reise *** Japan – unsere 3 wöchige Rundreise *** Fushimi Inari Taisha und ein Abstecher nach Uji, der Teehauptstadt ***

0
19

Früh am Morgen, gegen 6.15 Uhr, haben wir uns auf dem Weg zum Fushimi Inari Taisha Schrein gemacht, damit wir ein wenig die Menschenmassen umgehen würden, vor allem die Busgruppen, die erst gegen 9/10 Uhr ankommen würden. In Kyoto gab es bei den Sehenswürdigkeiten doch deutlich mehr Touristen als in Tokio. Das war teilweise schon echt krass und auch nervig, da es doch auch viele Menschen gibt, die nie nach links oder rechts schauen, nur auf sich gucken und keinen Gedanken an andere Menschen verschwenden. 

Den Weg vom Bahnhof „Inari“ bis zum Schrein ist gut ausgeschildert und das Betreten des Geländes kostet nichts. Man kann mehrere Wege wählen und selbst entscheiden, wie lange man hochlaufen will und vor allem wohin. Wir sind bis zur Aussichtsplattform gelaufen und haben uns auf dem Weg Zeit gelassen, um die Atmosphäre, die doch sehr besonders ist, zu genießen. Wer Goshuin sammelt, dem sei gesagt, dass es diese erst ab 9 Uhr gibt.

Mit uns waren schon einige Menschen unterwegs, aber es wurde immer sehr freundlich Rücksicht genommen, wenn man schöne Fotos ohne andere Touristen machen wollte. Das ist ab einer bestimmten Uhrzeit nicht mehr möglich, da einfach zu viele Menschen unterwegs sind. Wir haben es wirklich genossen. 

Wir waren 2,5 Stunden vor Ort (ca. 7 Uhr – 9.30 Uhr) und haben viele Fotos gemacht, die Aussicht genossen und sind verschiedene Wege „gewandert“. Manchmal geht es etwas steiler hoch und je nachdem wie warm es ist, kommt man sicherlich ins Schwitzen. Denkt demnach daran, Wasser zum Trinken mitzunehmen. 

Wenn man das Gelände verlässt, kommt man an mehreren Essensständen vorbei. Hier kann man zum Beispiel eine 10 Yen Münze mit Mozzarella essen oder aber Inari-Sushi. Die Münze schmeckt süßlich und war lecker. Natürlich isst hier auch das Auge mit. Das Inari Sushi war eher speziell, warm und eher nichtssagend, aber Tofu schmeckt insgesamt ja nicht nach viel.  

Aber die Münze zu essen ohne den passenden Tempel zu besuchen – geht nicht. Also ging es für uns weiter nach Uji, um den Byodoin-Tempel, der auf der Rückseite der 10 Yen Münze abgebildet ist, mit eigenen Augen zu sehen. Man benötigt von Schrein zum Tempel etwa 45 Minuten, inklusive Bahnfahrt. In Uji sind die Sehenswürdigkeiten gut zu Fuß erreichbar. Außerdem sind in Uji deutlich weniger Touristen als in Kyoto und es fühlte sich wirklich toll an, „in Ruhe“ zu schauen. 

Der Byodoin Tempel kostet Eintritt und wenn man die Phönixhalle (Foto links) betreten möchte, kostet dies extra. Ein Tipp: Wer die Phönixhalle sehen möchte, sollte direkt nach Ankunft nach dem nächsten Zeitslot fragen. Bei uns war dieser erst in 1,5 Stunden, so lange wollten wir leider nicht warten. 

Wir sind danach in Uji entlang des Flusses flaniert, haben die Kirschblüten bestaunt, sind über die beiden Brücken gelaufen und haben in der Omotesando Street verschiedene Snacks genossen. Uji ist gefühlt die Matcha-Teehauptstadt und so gibt es hier viele Teehäuser und alles rund um Tee und Matcha. Die Brücke (Foto links) soll schon 646 gebaut worden sein und zu den ältesten Brücken Japans gehören. 

Wir waren ungefähr 2,5 Stunden in Uji (10.30 – 13 Uhr) und haben dann den Weg wieder zurück Richtung Kyoto angetreten, da wir an diesem Tag unbedingt noch den Adashino Nenbutsu-ji Tempel besichtigen wollten, den wir an einem anderen Tag zeitlich nicht mehr geschafft haben. Vom Bahnhof Arashiyama sind wir ca. 30 Minuten gelaufen, um den Tempel zu erreichen. 

Auch dieser kostete wieder Eintritt. HIER findet ihr die offizielle Seite des Tempels mit vielen Informationen. Auf dem Tempelgelände findet ihr ca. 8000 dieser Steinstatuen. Einige davon sind schon verwittert bzw. mit Moos überzogen. Ebenfalls gibt es hier einen kleinen Bambuswald und wenn man diesen durchläuft, gelangt man zu einem buddhistischen Friedhof. Insgesamt sehr interessant und auch imposant. Hier waren nur sehr wenige Touristen, da man doch etwas „ab vom Schuss“ von anderen Sehenswürdigkeiten ist. 

Wir waren etwa eine Stunde vor Ort und sind danach wieder zum Bahnhof gelaufen und dann mit der Bahn in unser Hotel zurückgefahren. Das war ein wirklich sehr spannender Tag, vor allem sehr vielfältig in Bezug auf die unterschiedlichen Sehenswürdigkeiten. 

Beitrag: Planung der Japanreise
Beitrag: Ankunft/ Tag 1: Narita
Beitrag: Ausflug nach Kawagoe
Beitrag: Ausflug nach Kamakura
Beitrag: Ausflug in die Fuji-Region
Beitrag: Ausflug zum Gotokuji-Tempel (Winkekatzen)
Beitrag: Tokio: Fischmarkt und TeamLab 
Beitrag: Ausflug nach Nara

Vorheriger Artikel[Veranstaltungstipps] Reise *** Japan – unsere 3 wöchige Rundreise *** Tour nach Nara *** möchte ich gerne nochmal hin!

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein