[Reise] *** Japan – unsere 3 wöchige Rundreise *** Kyotos Highlights: sehr unterschiedlich und ein kleiner Geheimtipp ***

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In Kyoto gibt es laut Reiseführer mehr als 2000 Tempel und Schreine. Man muss sich bei seinem Besuch also leider für einige wenige entscheiden. Wir haben an diesem Tag drei der „berühmtesten“/bekanntesten Tempel besucht und danach noch das Nijo Castle, inklusive Sakura Beleuchtung. 

Gestartet sind wir morgens mit dem Kiyomizu-dera Tempel, der an einem Berghang mit einer Holzkonstruktion errichtet wurde. Das Tempelgelände verfügt über einen Rundweg bis zu einer Pagode und wieder zurück. Mit Kirschblüten sehr sehenswert. Auf dem Tempelgelände kann man jedoch auch ohne Kirschblüten wirklich viel sehen, unter anderem einen Schrein, einen Wasserfall und den Haupttempel natürlich. 

Für mich eine absolut erstaunliche, vielleicht sogar spirituelle Erfahrung war die „Tour durch the Womb of Zuigu-Bosatsu. In absoluter Schwärze hangelt man sich mit der linken Hand an einem Seil entlang, das an der Wand festgemacht wurde, durch einen Raum bis man zu einem heiligen Stein kommt. Dort wünscht man sich etwas beim Anfassen des Steins und verlässt die Halle/Höhle wieder. HIER bekommt man weitere Informationen über die Symbolik und kann weitere Beschreibungen nachlesen. 

Wir waren ca. 1 Stunde und 15 Minuten vor Ort und sind dann durch eine sehr touristische Straße mit allerlei Essensständen und Souvenirs Richtung Yasaka Pagode gelaufen. Das war jedoch der Ort, an dem wir die meisten Touristen angetroffen haben. Es war so voll, dass es unangenehm war und man nicht mehr richtig laufen bzw. sich bewegen konnte. Wir haben dann tatsächlich „nur“ ein paar Fotos von der zugegebener Maßen fotogenen Pagode gemacht und sind direkt weiter zum Ginkaku-ji, dem Tempel mit dem silbernen Pavillon.  

eigenes Bild

Auf dem Weg dorthin sind wir über ein kleines Highlight gestolpert. Wir haben den Yasaka Koshin-do Tempel entdeckt, mit hunderten bunten Stoffbällen. Wirklich toll anzusehen. Macht tatsächlich richtig gute Laune! Lauft auf jeden Fall daran vorbei. Wir waren hier 20 Minuten, obwohl es sich nur um ein kleines Gelände handelt. Die Atmosphäre war jedoch so toll. 

Der Tempel mit dem silbernen Pavillon liegt in der Nähe des Kaiserpalasts, der bei uns leider geschlossen war. Das Gelände des Tempels bietet neben dem Pavillon und dem Zen-Garten tatsächlich nicht so viel zu sehen, sodass wir hier nur ca. 30 Minuten waren. 

Danach haben wir uns auf den Weg zum Kinkaku-ji – dem Goldenen Pavillon Tempel – gemacht, der wirklich wunderschön und sehr prächtig aussieht. Auf dem Gelände war es auch wieder deutlich voller, es waren deutlich mehr Menschen als beim Ginkaku-ji. Hier kann man zeitlich ca. eine Stunde für den Rundgang einrechnen. 

Unseren Abschluss an diesem Tag bildete der Besuch des Nijo Castles . Das funktionierte zeitlich jedoch nur, da es an diesem Abend ab 18 Uhr die Sakura Nights geben würde. Eine Veranstaltung, bei der mithilfe von vielfältigen Illuminationen an den Besuch des Kaisers und die Kirschblüten erinnert wurde. Für diese Veranstaltung konnte man schon vorher Karten kaufen, es gab aber auch Restkarten an der Abendkasse. 

Wir waren direkt um 18 Uhr vor Ort, damit wir das Castle auch noch im Hellen sehen konnten. Nach Einsetzen der Dunkelheit sind wir dann eine zweite Runde durch das Gelände gelaufen und haben die Illuminationen bestaunt. Es war gut gemacht, nicht zu voll und an einigen Stellen wirklich toll anzusehen. Ein paar mehr Sitzmöglichkeiten wären praktisch gewesen, um die Illuminationen bequemer und länger zu betrachten. Wir waren etwa 1,5 Stunden vor Ort. Es gab ein paar wenige Essens- und Getränkestände für die Verpflegung, die wir aber nicht genutzt haben.

Es war wieder ein sehr gelungener Tag (unbezahlte Werbung, alles selbst bezahlt). Wart ihr ebenfalls an einem der beschriebenen Orte oder habt noch andere Tipps für Kyoto? 

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