[Veranstaltungstipps] Reise *** Japan – unsere 3 wöchige Rundreise *** Fischmarkt in Tokio/Besuch teamLab Tokio und Abschied von Tokio ***

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eigenes Bild – alles selbst bezahlt, unbezahlte Werbung!

Wir waren 5 Tage in Tokio und haben z.B. Kawagoe, Kamakura und die Fuji-Region besucht.

Natürlich haben wir uns auch noch in Tokio einiges angesehen. So sind wir an einem Tag um 5 Uhr aufgestanden, um den Fischmarkt in Tokio zu besuchen. Im Internet hatten wir gelesen, dass man am besten ab 5.30 Uhr vor Ort sein soll. Leider machten die Straßenstände tatsächlich erst ab 7 Uhr oder sogar erst ab 7.30 Uhr auf, sodass wir ein wenig „Zeit totschlagen mussten“, was mich persönlich sehr genervt hat. Auch war der eigentliche Fischmarkt sehr klein und nicht wirklich sehenswert. Ich hatte mir hier deutlich mehr darunter vorgestellt. Die Atmosphäre zu erleben und den wirklich frischen Fisch war trotzdem ein Erlebnis. 

Natürlich haben wir auch Sushi vor Ort probiert, auch um 7 Uhr! 🙂 Der Geschmack des Fisches unterschied sich von dem uns bekannten Sushi aus Deutschland wirklich sehr. Dieser zerging tatsächlich auf der Zunge und das war wirklich erstaunlich. Natürlich gab es auch hier meine heißgeliebten Mochis und auch ein Dango musste noch gegessen werden, dieses Mal die Spezial-Sakura-Ausführung. 

An diesem Tag hatten wir zudem Tickets für das teamLab Borderless reserviert. Hier macht die Reservierung auf jeden Fall Sinn, wenn ihr zu einer bestimmten Uhrzeit das immersive Museum besuchen möchtet. Das Reservierungsfenster öffnet ca. 2 Monate vorher. Schaut aber einfach auf der offiziellen Seite vorbei. Hier findet ihr auch viele weitere Erklärungen. Die Bewertungen sind sehr unterschiedlich und wir waren sehr gespannt, wie es uns gefallen würde. 

Es ist auf jeden Fall ein besonderes Erlebnis, wenn man noch nie vorher ein solches „Museum“ besucht hat. Es geht um das Erleben mit allen Sinnen. So gibt es hier eine „Welt“, in der sich alles ums Wasser dreht und man auch barfuß durchs Wasser läuft. Fanden wir ganz lustig. Handtücher werden zum Abtrocknen gereicht. Es gibt einige Mitmachstationen, wie die Bälle auf dem Bild rechts oben, was ganz lustig ist. Man muss über diese Bälle laufen, die aber nachgeben und wackeln. Es gibt Räume mit Glitzer und viel Licht, siehe mittleres Bild. Räume mit vielen Spiegeln, Bällen, Licht und Schatten, Projektionen, Lampen und noch vielem mehr. Überall kann man etwas entdecken, manches ansprechender als anderes. Mein persönliches Highlight war aber der Raum mit den gefühlten 100000 Orchideen, die von der Decke hängen und sich hoch und runter bewegen. Man geht durch den Raum und ist durch die Blumen gezwungen, innezuhalten, sich langsam zu bewegen und diese zu betrachten.

Insgesamt war es jedoch recht voll, sodass man sich bei manchen Räumen auch anstellen und teilweise doch länger warten musste. Aber alles in allem ein cooles Erlebnis, das lange im Gedächtnis bleibt. Um es schon vorweg zunehmen – es hat uns hier deutlich besser gefallen als im Vortex in Kyoto. 

Am nächsten Tag ging es für uns weiter nach Kyoto. Wir sind das erste Mal mit dem Shinkansen gefahren und waren begeistert von der Pünktlichkeit, der Sauberkeit und der Organisation am Bahnhof. Die Gleise zu finden, von denen die Shinkansen abfahren, ist leicht, da alles sehr gut ausgeschildert ist.  Hier muss man keine Angst haben, seinen Zug zu verpassen. Wichtig ist es aber, zeitig zu kommen, denn die Züge fahren auf die Sekunde pünktlich los. Sehr lecker waren auch unsere Bento-Boxen, die man überall in den Bahnhöfen kaufen kann und die gefühlt jeder mit auf die Zugfahrt nimmt und während der Fahrt verspeist. Wirklich eine wunderbare Art zu reisen. 

eigenes Bild

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