[Rezension] Thriller *** Jemand ist in deinem Haus *** Die Angst geht um…Wer wird der Nächste sein?

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    Stephanie Perkins „Jemand ist in deinem Haus“

    Klappenbroschur, 344 Seiten, 15 Euro, ab 14 Jahren, ET: 04/2018, übersetzt von Sonja Häußler

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    Inhalt:

    „Eine grausame Mordserie hält den kleinen Ort Osborne in der Einöde Nebraskas in Atem. Nach und nach werden die Schüler der Highschool von einem nahezu unsichtbaren Täter angegriffen, der die Geschichten und Lebensverhältnisse seiner Opfer genau zu kennen scheint. Makani, die erst vor kurzem von Hawaii nach Osborne zu ihrer Großmutter gezogen ist, rätselt mit ihren Freunden über das Motiv des Täters – und fürchtet, dass er auch sie ins Visier nehmen wird. Denn sie hat selbst ein dunkles Geheimnis, von dem niemand etwas weiß und das ihr nun zum Verhängnis zu werden droht.“ (Quelle)

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    Meine Meinung:

    Der Titel ist schon richtig gut gelungen und lässt erahnen, was einen erwartet. Dieser macht definitiv Lust, das Buch sofort zu lesen.

    Makani, die Protagonistin, verbirgt aber selbst etwas. Dieses Geheimnis ist ja auch der Grund, warum sie von Hawaii zu ihrer Großmutter nach Osborne gezogen ist. Das Geheimnis wird häppchenweise immer wieder erwähnt und steigert damit natürlich auch die Spannung. Denn als Leser will ich natürlich alle Rätsel lösen, nicht nur wer hinter den Morden steckt.

    Die Morde selbst werden immer „angekündigt“, denn das aktuelle Kapitel dreht sich dann spezifisch nur um den Tathergang des aktuellen Mordes. Dadurch weiß man als Leser natürlich auch, wen es als nächstes trifft. Die Morde werden immer blutiger und es wird teilweise ein wenig eklig. Aber es hält sich in Grenzen und die Detaisl werden nicht wirklich „ausgeschlachtet“! (tolles Wortspiel!) Die Morde selbst fand ich persönlich sehr spannend, da man doch bis zuletzt nicht wusste, auf wen es der Mörder abgesehen hat bzw. welche Gründe dieser hat.

    Die Angst, die sich durch die Morde in der Stadt verbreitet, fand ich greifbar. Ebenso empfand ich die Reaktionen der Eltern und auch der Schule als sehr realistisch. Hier wird keine Panikmache betrieben, aber die Sicherheitsmaßnahmen werden erhöht.

    Sehr gut gefallen haben mir Makani und ihre Freunde. Diese sind herrlich normal, mit Ecken und Kanten, nicht besonders hübsch oder in ein Klischee gedrängt. Makanis Großmutter hatte es mir besonders angetan. Schön fand ich, dass die Autorin auch Freundschaft und Liebe mit hat einfließen lassen, auch wenn ich mich lange Zeit habe blenden lassen. Diese Nebengeschichten dienen ja auch dazu, den Leser auf die falsche Spur bzw. die falsche Person zu locken. Ich hatte auf eine andere Person als Mörder getippt.

    Für mich las sich dieses Buch schnell und einfach, flog ich doch nur so durch die Seiten, gespannt, was als nächstes passieren, wer beim nächsten Mal dran sein würde. Natürlich wollte ich auch wissen, was insgesamt hinter den Morden steckt und welches Geheimnis Makani verbirgt.

    Hier wurde ich leider am Ende ein wenig enttäuscht. Ich hätte mir mehr Erklärungen gewünscht. Die Gründe für die Morde fand ich persönlich schon dürftig. Aber wahrscheinlich langen solche Gedanken in einem kranken Hirn, um mehrere Menschen umzubringen. Makanis Geheimnis fand ich passend, aber ebenfalls schockierend.

    (4,5 / 5) für ein spannendes Lesevergnügen mit sympathischen Charakteren, dessen Auflösung mir jedoch nicht eingängig genug war!

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