[Rezension] Putzfrauen-Krimi *** Eiskalt weggewischt *** sauber gemacht! :-)

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    Schwegler/Sjöberg
    „Eiskalt weggewischt – Theres´und Frau Schäufeles erster Fall“ 

    TB, 9,99 Euro, ET: 14.03.2019
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    Inhalt:

    „Da prallen Welten aufeinander: Theres Fugger, Reinigungskraft in der Polizeidirektion Heidelberg, genoss bislang ein sehr entspanntes Dasein. Doch dann wird ihr eine neue Kollegin zur Seite gestellt – Frau Schäufele, eine Schwäbin mit manischem Putzzwang und mehr als pingelig! Da gerät plötzlich deren Tochter unter Mordverdacht. Sie soll in den dunklen Gängen des Heidelberger Schlosses ihren Kunstprofessor getötet haben. Nun müssen sich die beiden unterschiedlichen Putzkräfte zusammenraufen und beginnen, auf eigene Faust zu ermitteln. Beherzt begeben sie sich in Gefahr, um den Ruf von Frau Schäufeles Tochter reinzuwaschen …“ (Quelle)

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    Meine Meinung:

    Ich habe mich auf ein leicht zu lesendes, humorvolles Leseabenteuer gefreut, bei dem ich nicht allzu viel nachdenken muss und mich ein wenig berieseln lassen kann.

    Ich habe mich vor allem auch auf das Buch gefreut, da ich einen solchen Krimi bisher weder in der Hand hatte noch etwas in dieser Richtung gelesen habe.

    Theres Fugger und Frau Schäufele könnten unterschiedlicher nicht sein, aber das macht den Charme dieses Buches aus. Die eine eher an der Polizeiarbeit interessiert als an der Putzarbeit, die andere „klinisch rein“ innerlich als auch beim Putzen. Diese beiden Persönlichkeiten prallen aufgrund von Vorkommnissen zusammen und lösen gemeinsam den Fall. 

    Frau Schäufele babbelt schwäbisch. Der Dialekt wird in dieser Geschichte auch so geschrieben- ihr Babbeln wird genauso notiert und dem Leser zu Verfügung gestellt! Anfangs habe ich mir damit ein wenig schwer getan und musste manche Ausdrücke auch laut lesen, um zu verstehen, was sie sagte. Das störte natürlich meinen Lesefluss. Aber recht schnell hatte ich das „Schwäbische“ drauf und das Abenteuer konnte beginnen.

    Die beiden kann man nur nach kurzer Zeit in sein Leserherz schließen, auch wenn mir Theres anfangs sehr egoistisch und Frau Schäufele sehr speziell vorkam. Die beiden bilden ein gutes Gespann.

    Was mir besonders gut gefallen hat, ist, dass man hier nicht eine oder zwei neue Miss Marple vor die Nase gesetzt bekommt, sondern zwei Frauen, die durch Denken, Verfolgen, Zufälle, Geheimnisse, Dranbleiben, Kombinieren und noch vieles mehr, den Fall lösen. 

    Die gesamte Geschichte lebt eher von den Persönlichkeiten der beiden Frauen als von der atemlosen Spannung, wenn auch der Fall spannend ist! Aber eben auch sehr humorvoll, was mir gut gefallen hat!

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    Fazit:

    Sehr gerne möchte ich einen weiteren Fall mit den beiden speziellen Ermittlerinnen erleben. 

    Uf Schwäbisch bidde: mir seha uns! 🙂

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