[Rezension] Herz und Humor/ Unterhaltung *** Die Königin von Lankwitz *** jeder kennt solche Drecksäue, die man eigentlich überfahren müsste…

Max Urlacher „Die Königin von Lankwitz“

Broschur, 208 Seiten, 10 Euro, ET: 09.02.2018

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Inhalt:

„Bea und Irene, beide Anfang fünfzig, sind frisch aus dem Knast entlassen. Notgedrungen überlegen sich die Ladies ihr eigenes Reintegrationsprogramm: eine Ich-AG mit krimineller Rache-Ausrichtung. Ihre Expertise: Männer überfahren. Irene hat darin Erfahrung, vor acht Jahren hat sie ihren Mann im Rückwärtsgang erledigt. Also räumen Bea und Irene auf Wunsch ihrer Klientinnen unerträgliche Ehemänner, fiese Chefs und lästige Rivalen aus dem Weg. Als eine Konkurrenz-Agentur, die Organisation ‚Revanche‘, auf der Bildfläche erscheint, müssen die Heldinnen dieses komisch-skurrilen Romans schleunigst einen höheren Gang einlegen!“ (Quelle)

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Meine Meinung:

Die Geschichte rund um Bea und Irene liest sich sehr flott, schnell und flüssig. Sie ist ein schöner Zeitvertreib für einen oder zwei Abende oder eine zu überbrückende Zugfahrt.

Die erste Hälfte des Romans hat mir überaus gut gefallen. Die beiden Ex-Knastis brauchen eine Arbeit, um sich über Wasser halten zu können und was außer „Beine breit“ kann man in diesem Alter noch machen, um schnell an Kohle zu kommen? Tja, da ist guter Rat teuer, oder man macht einfach da weiter, wofür Irene in den Knast gekommen ist. „Drecksäue“, wie Ehemänner oder andere Männer, die es verdient haben, zu überfahren oder ihnen zumindest körperlichen Schaden zuzufügen!

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[Rezension] Jugendbuch *** Absolute Gewinner *** falscher erster Eindruck – tiefsinniger und abenteuerlicher als gedacht…

Christoph Scheuring „Absolute Gewinner“

HC, ab 12 Jahren, 288 Seiten, 15 Euro, ET: 18.01.2018

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Inhalt:

„Als Loser-Truppe und mit einem Hausmeister als Coach ein bundesweites Basketballturnier gewinnen? Das kann nicht funktionieren – dachte Luca jedenfalls, bis sich sein ungleiches Underdog-Team gar nicht mal so schlecht anstellt. Doch kaum beginnt er, ein bisschen an seine Mannschaft zu glauben, ist der Trainer plötzlich verschwunden. Mitten im Turnier. Und das, obwohl es ihm so wichtig gewesen ist. Jetzt müssen sich Luca und seine Teammitglieder nicht nur auf dem Platz beweisen, sondern auch das Rätsel um den Hausmeister lösen. Dabei ahnen sie nicht, mit was für zwielichtigen Typen sie es zu tun bekommen.“ (Quelle)

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Meine Meinung:

Das Buch fällt sofort durch seine doch eher seltene Farbe auf. Zudem hat das Cover einen Reliefdruck, das bedeutet, dass die „Hubbel“ fühlbar sind. Ein bisschen wie Schlangenhaut!

Wenn man den Inhalt auf dem Buchrücken gelesen hat, weiß man, dass es um Basketball und eine angebliche Loser-Gruppe geht und dass der Trainer auf einmal verschwindet. Durch die abgedruckte Bewertung von Dirk Nowitzki „Christoph Scheurings Roman zeigt, dass man mit Teamwork Großes schaffen kann.“ wurden meine Tochter und ich ein wenig auf die falsche Fährte gelockt.

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[Rezension] Krimi *** Unter pechschwarzen Sternen *** fast wäre mir dieses Highlight durch die Lappen gegangen…

Gereon Krantz „Unter pechschwarzen Sternen“

Klappenbroschur, 14,90 Euro, 352 Seiten, ET: November 2017

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Inhalt:

„In Berlin wird die Leiche einer Frau gefunden, mit Messerstichen übersät und grausig in Szene gesetzt. Ein Ritualmord? Die Tat eines psychisch Kranken? Der Auftakt einer Mordserie, die die Hauptstadt in Atem halten wird? Den Fall übernehmen zwei Kommissare, die unterschiedlicher nicht sein könnten, die perfektionistische und ehrgeizige Claudia Vogt und Thomas Harder, ein Alkoholiker mit Todessehnsucht, der nach einem Disziplinarverfahren gerade den Dienst wieder angetreten hat. Die Zusammenarbeit erweist sich als schwierig. Während Vogt sich beinahe besessen an die Dienstvorschriften hält, scheut Harder nicht davor zurück, auf der Jagd nach dem Mörder alle Regeln zu brechen. Immer wieder geraten die beiden aneinander und stehen sich selbst und der Lösung des Rätsels im Weg. Aber wenn sie den Täter fassen wollen, müssen sie ihre Konflikte überwinden. Und ihnen läuft die Zeit davon: Alles deutet darauf hin, dass es nicht bei diesem einen Mord bleiben wird.“ (Quelle)

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Meine Meinung:

Tja, was soll ich sagen? Ich bin überglücklich, dass mir dieses Buch angeboten wurde. Selbst gekauft oder vorbestellt hätte ich es wahrscheinlich nicht, weil es überhaupt nicht auf meinem Schirm gestanden hat.

Kurz: „Unter pechschwarzen Sternen“ von Gereon Krantz hat mich umgehauen.

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[Kurzrezension] Jugendbuch *** Emma, der Faun und das vergessene Buch *** teilweise magisch und fantastisch, teilweise sehr langatmig…

Mechthild Gläser „Emma, der Faun und das vergessene Buch“

HC, 412 Seiten, 18,95 Euro, ab 12 Jahren

Das Buch wurde von mir gekauft, trotzdem kennzeichne ich diesen Beitrag mit Werbung!

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Inhalt:

„Als Emma beim Aufräumen in der Bibliothek ihres Internats ein altes Notizbuch findet, denkt sie zunächst, es wäre eine Art Chronik der Schule. Aber es ist genau umgekehrt: Alles, was man in dieses Buch hineinschreibt, wird tatsächlich wahr.
Natürlich beginnt Emma sofort damit, den Schulalltag auf Schloss Stolzenburg ein wenig zu „korrigieren“. Doch nichts geschieht so, wie sie es sich gedacht hat. Zumal auch schon früher Chronisten das Buch genutzt haben. Zum Beispiel eine junge Engländerin, die Ende des 18. Jahrhunderts ein Märchen über einen Faun verfasst hat und später eine erfolgreiche Schriftstellerin wurde. Oder Gina, die vor vier Jahren plötzlich verschwand, nachdem sie ihre Geheimnisse der Chronik anvertraut hatte.
Als sich jetzt auch noch Ginas Bruder Darcy einmischt, ist das Chaos perfekt. Denn Emma und Darcy sind einander in herzlicher Abneigung zugetan – zumindest glauben das die beiden.“ (Quelle)

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Meine Meinung:

Ich habe auf der Fantasy Lesung in Ginsheim -Gustavsburg der Autorin lauschen dürfen, als sie aus ihrem Buch vorlas und wollte die Geschichte danach unbedingt weiter verfolgen und lesen. Leider dauerte es noch eine Weile, bis ich das Buch wieder in die Hand nahm.

Das Buch bzw. die Geschichte rund um Emma konnte mich dann letztendlich nur bedingt begeistern. Am Schreibstil liegt es nicht, denn dieser ließ sich gut und flüssig lesen. Es lag eher daran, dass die Autorin sehr bild- und detailreich beschriebt und die Geschichte streckenweise nicht vom Fleck kam. Es passierte einfach nicht genug, um die Spannung halten zu können und einen Sog zu entwickeln.

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[Rezension] Hörbuch *** Rette mich, wer kann *** eine sehr schöne Message… nur leider brachte mich die Protagonistin auf die Palme…

Jule Maiwald „Rette mich, wer kann“

gekürzte Lesung, 1 MP3-CD, 368 Minuten, 1699 Euro

Sprecherin: Stephanie Keller

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Inhalt:

„Das ist ja wohl die Höhe! Als Jette, „Hamburgs erfahrene Mitternachtsstimme“ on air einen Anruf entgegennimmt, rechnet sie mit Selbstmordgedanken oder Liebeskummer. Aber doch nicht damit, dass sich ihr eigenes Leben gleich in Luft auflöst! So jedenfalls fühlt es sich an, als sich die Anruferin als Geliebte ihres Mannes entpuppt und damit nicht nur Jettes Ehe, sondern auch noch ihren Job ruiniert. Mit 40 noch einmal neu anfangen? Jette hat keinen blassen Schimmer, wie das gehen soll. Tatsächlich sind die Aussichten, einigermaßen elegant wieder auf die Beine zu kommen, alles andere als rosig.“ (Quelle)

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Meine Meinung:

Bevor ich begonnen habe, das Hörbuch zu hören, habe ich im Internet ein wenig nach dem Buch gesucht und viele, sehr positive Stimmen dazu gefunden. Ein toller Frauenroman zum Wohlfühlen! So wurde das Buch unter anderem deklariert. Der Start zwischen der Geschichte und mir war auch sehr gut und ich empfand vor allem auch die Sprecherin als sehr angenehm.

Jette tat mir zu Beginn so leid und ich wollte unbedingt mit ihr erleben, dass sie ihr Leben wieder auf die Reihe kriegt. Leider vergisst sie hier aber bei ihrem Selbstfindungsweg und ihrer Selbstoptimierung die Menschen um sich herum, allen voran auch ihre beiden Kinder, ihre neuen Freunde und die Menschen, die ihr nur Gutes wollen und sie unterstützen.

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