ET- [Rezension] *** Aufstieg und Fall des außerordentlichen Simon Snow *** wirklich witzige Zaubersprüche

Anmerkung:

Falls ihr beide Bücher lesen wollt: „Fangirl“ und „Aufstieg und Fall des außerordentlichen Simon Snow“ dann lest meiner Meinung nach unbedingt dieses hier zuerst. Ich hätte mich anders herum sehr gelangweilt, weil ich schon alles gewusst hätte. Meine Rezension zu „Fangirl“ ist am 24.7. erschienen!

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Rainbow Rowell „Aufstieg und Fall des außerordentlichen Simon Snow“

simonsnow

528 Seiten, ab 13 Jahren, ET: 04.08.2017, 19,99 Euro

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Inhalt:

„Simon Snow ist der mächtigste Zauberer, den die Welt der Magie je hervorgebracht hat. Wäre da nur nicht die Tatsache, dass Simon völlig unfähig ist, seine magischen Kräfte zu steuern. Aber dafür ist ja Watford da, das Zaubererinternat. Für Simons Zimmergenossen Baz – Vampir aus angesehener Familie und Simon in freundlichem Hass zugetan – ist er, der Auserwählte, eine wahre Fehlbesetzung. Am liebsten würde Baz den Magie sprühenden Simon mit seinen spitzen Zähnen ein für alle Mal erledigen. Doch dazu kommt es nicht, vorerst zumindest. Denn die verfeindeten Jungs tun sich zusammen, um gemeinsam mit ihrer blitzgescheiten Schulkameradin Penelope den Mord an Baz‘ Mutter aufzuklären. Für Simon beginnt eine Achterbahn der Gefühle. Und die Welt der Zauberer steht fortan nicht nur in Liebesdingen kopf. (Quelle)

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Meine Meinung:

Nachdem ich das Buch ausgelesen hatte, las ich auf den letzten Seiten die Anmerkungen der Autorin! Dort wurde beschrieben, dass „Simon Snow“, der Protagonist des vorliegenden Buches, eine erfundene Romanfigur aus dem Buch „Fangirl“ ist. Mit diesem Buch bekommen er und Baz seine eigene Geschichte.

Wenn ich das vorher gewusst hätte, hätte die beiden Bücher auch in umgekehrter Reihenfolge gelesen, aber nun ja.

Anfangs wirkte das Buch auf mich, als wäre es ein zweiter Teil. Simon und auch Penelope berichten so viele Dinge über vorangegangene Zeit, dass ich als Leser immer den Eindruck hatte, ich habe etwas verpasst, oder ich hätte vorher schon ein anderes Buch lesen sollen. Das war zeitweise etwas nervig.

Die Geschichte selbst erinnerte mich stellenweise an Harry Potter, aber nur entfernt. Simon, Baz und Penelope mochte ich alle sehr gerne. Jeder ist für sich eine tolle Figur mit liebenswerten Eigenarten. Agathe mochte ich dagegen nicht. Ich habe ihre Gedanken und Gefühle und dadurch auch ihr Handeln in keinster Wiese verstanden.

Was mich irritiert hat, war das Alter der Personen. Simon und seine Freunde sollen um die 18/19 Jahre alt sein. Für mich aber wirkten sie streckenweise wie 15/16 Jährige, keineswegs erwachsen. Als dann die Gefühle und die Liebe in der Geschichte aufflammen, musste ich mich dadurch teilweise erinnern, dass Simon, Baz und Penelope ja schon älter waren. Sonst wären mir diese Szenen wirklich komisch und abnormal vorgekommen. Aus diesem Grund ist das Buch auch noch nichts für meine Tochter, die hieran noch kein Interesse hat!

Der Schreibstil ist jugendlich, einfach und humorvoll. Vor allem Baz mit seinem losen Mundwerk gefiel mir sehr gut. Das Buch lässt sich leicht und flüssig in einem Rutsch lesen.

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Fazit:

Ein Buch über den angeblich mächtigsten, aktuellen Zauberer mit vielen lustigen und haarsträubenden Zaubersprüchen, mit viel Gefühl und einer Liebesgeschichte, die ich so nicht erwartet hatte, die aber erfrischend war.

3.5 Stars (3,5 / 5)

Anja

Wunderschönen guten Morgen =)

ich lese gerade Fangirl und bin mir sicher, dass es dir nichts gebracht hätte das vorher zu lesen. Ich bin sogar der Meinung, dass man Simon Snow zuerst lesen sollte, denn dann versteht man die Anspielungen und Auszüge aus Fangirl viel besser!
Ich muss gerade so schmunzeln! Wir hatten einen wirklich sehr ähnlichen Eindruck vom Buch! Ich habe in meiner Rezension ähnliche Aspekte kritisiert wie du!
Dieser Altersaspekt, den du ansprichst, damit hast du völlig recht! Jetzt wo ich es bei dir lese, fällt es mir wie Schuppen von den Augen. Beim Lesen war mir das gar nicht so bewusst, aber du hast recht. Ich finde auch, dass sich die Figuren nicht wie 18 verhalten.
Diese Geschichte lebt hauptsächlich von dem Charakter Baz (jedenfalls finde ich das), er war großartig.

LG
Anja

normal-ist-langweilig

Liebe Anja,
Baz ist großartig. Ihn mochte ich auch am liebsten! Und ja, ich bin froh, dass ich „Simon Snow“ zuerst gelesen habe! LG Verena

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