Tag 2 startete mit einem sehr schönen Spaziergang am „goldenen Peitschenbach“ (Golden Whip Stream) entlang. Die Strecke ist etwa 6km lang und verläuft am Bach entlang. Man wandert durch eine Schlucht, die durch Felsformationen und Gipfeln begrenzt wird. Man sieht sozusagen die „Avatar-Berge“ von unten. Ich fand das sehr beeindruckend. Vor allem die Bilder, bei denen man davorsteht und man kaum gesehen wird, da man den gesamten Felsen auf das Bild bekommen möchte.
Der Eintritt zum „Golden Whip Stream“ ist in der Eintrittskarte vom Nationalpark enthalten, da dieser auf dem Gelände liegt. Wir sind wieder mit einem DiDi gefahren. Dieses Mal zum Südtor des Nationalparks. Hier trafen wir von Anfang an auf sehr viele Makaken, Große und auch ganz Kleine. Keiner der Affen hat Anstalten gemacht, uns anzugreifen oder anzufallen. Natürlich sollte man sich an die Regeln halten und kein offenes Essen und/oder Trinken mitbringen bzw. zeigen. Bei unaufmerksamen Besuchern kam es dadurch zu Zusammenstößen mit den Affen. Verletzt wurde jedoch niemand. Im Park gibt es in solchen Fällen jedoch medizinische Hilfe.



Es war ein richtig tolles Erlebnis. Man geht den Weg entlang und links und rechts erstrecken sich die Felsformationen, teilweise mit sehr fantasievollen Namen. Diese kann man auf den Schildern am Wegesrand nachlesen. Wir haben diese immer gesucht und manchmal auch entweder nicht gefunden oder entdeckt.


Überall konnte man etwas entdecken, auch einige Tiere, wie Schmetterlinge. Affen waren – wie gesagt – überall.



Wir haben den Park innerhalb unseres Zeitfensters um 9 Uhr betreten und haben diesen gegen 12.30 Uhr wieder verlassen. Wichtig zu wissen: Man verlässt diesen an einer anderen Stelle. Wir sind durchs Südtor rein und kamen am Osttor wieder raus. Ein richtig schöner Spaziergang inmitten wunderschöner Natur. Nach unseren Besuchen der Großstädte Xian, Chengdu und Guilin war es hier wunderbar ruhig und friedlich.


Vom Osttor aus fährt man ca. 40 Minuten mit dem DiDi zum Eingang des Zhangjiajie Grand Canyon. Wir hatten eigentlich erst Eintrittskarten für 15 Uhr durften aber schon früher rein. Wir waren um 13.30 Uhr vor Ort und waren erneut fast die einzigen Besucher. Es war aber auch wieder extrem heiß.
Was gibt es hier zu sehen bzw. zu tun? Unser Hotel sagte uns, wir sollen auf jeden Fall die Tickets nehmen, die alle Attraktionen einschließen. Dann sind alle Aufzüge inkludiert, eine Rutsche, eine Seilbahnfahrt, eine Bootsfahrt und auch ein Flugsimulator inklusive VR Brille. Erst habe ich mich über den stolzen Preis geärgert, hinterher war ich aber froh, die Tickets gekauft zu haben.
Man betritt den Grand Canyon und muss direkt die Glasbrücke überqueren. Diese ist ca. 300m hoch und bietet einen wirklich tiefen Blick in die Schlucht.


Die Brücke von unten betrachtet – wirklich ganz schön hoch. Wer möchte, es wird Bungee jumping angeboten…
Man folgt einem ausgeschildertem Rundweg und kommt so an allen wichtigen Sehenswürdigkeiten vorbei. Der Rundgang bietet lustige Erlebnisse, wie die Brücke, die Rutsche oder auch der VR „Flug“, aber auch erinnerungswürdige Momente in der Natur.



Der Weg entlang des Flusses und durch eine kleine Höhle war richtig toll, zieht sich am Ende jedoch ein wenig, wenn man schon etwas müde wird. Die Bootsfahrt hätte ich persönlich nicht mehr gebraucht. 3 Stunden haben wir hier verbracht.
Ein wunderbarer Tag in der Natur – sehr ansprechend und mit vielen Schritten :-).



Alle Beiträge unserer 3-wöchigen Chinareise findet ihr im ersten Beitrag „Planung“ verlinkt oder über die Kategorie Reisen – China. Alles während unserer Reise wurde von uns selbst bezahlt. Die Details und Verlinkungen dienen nur der Information. Keine Affiliate – Links! Unbezahlte Werbung!
