[Reise] *** China – unsere dreiwöchige Rundreise *** Aufenthalt in Zhangjiajie *** Tag 3: Tianmen Mountain

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An unserem letzten Tag rund um Zhangjiajie haben wir den Tianmen Mountain besucht. Das war tatsächlich von den drei Tagen mein Highlight. Dieser liegt in einem anderen Bereichs des Nationalparks und kostet demnach erneut Eintritt. Auch hier muss man sich für eine Route entscheiden. Wichtig dabei ist zu wissen, ob man die berühmten 999 Stufen runter- oder hochlaufen möchte. Aufgrund dessen, dass wir am Tag zuvor richtig viele Schritte gelaufen sind und wussten, dass wir auch hier bis zum Tempel laufen wollten, haben wir uns für Route A entschieden. Hier läuft man am Ende die Treppe runter. 

Wir waren Anfang Juli dort und es fand eine Renovierung der zweiten Etappe der Seilbahn statt. So fuhr man zuerst ein kurzes Stück mit einer Seilbahn und stieg dann in einen Shuttlebus um, der die Serpentinen hochfährt. Wem schnell schlecht wird, ist hier vielleicht bedient. 

Bei dieser Sehenswürdigkeit mussten wir das erste Mal an verschiedenen Stellen anstehen und „richtig“ in einer doch längeren Schlange warten. Das war in dem Ausmaß das erste und auch das letzte Mal in den gesamten drei Wochen, in denen wir China bereist haben, der Fall. 

Wenn man aus dem Bus aussteigt und ein wenig weiterläuft, steht man plötzlich vor dem so berühmten Himmelstor. Bei uns waren die Treppen sichtbar und aus dem Tor quoll Nebel, was wahnsinnig beeindruckend aussah. Mystisch und geheimnisvoll. Ich fand das richtig toll, auch wenn ich gehofft habe, dass wir das Tor später auch noch ohne Nebel sehen würden. 

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Man fährt dann mit einer Rolltreppe, die man – warum auch immer – nochmal extra bezahlen muss, im Berg auf den Berg. Diese Rolltreppen sind schon ein Erlebnis für sich. Man kommt dann als erstes am Ende der 999 Stufen heraus und kann, bei klarer Sicht, durch das Himmelstor schauen. 

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Von dort aus geht es weiter mit mehreren Rolltreppen (innerhalb des Berges) bis ganz auf die Spitze. Das dauert seine Zeit. Oben angekommen, kann man verschiedene Wanderungen machen bzw. Richtungen einschlagen. Wir wollten auf jeden Fall zum Tempel laufen und auch mit dem kleinen Sessellift fahren (der natürlich auch extra kostet!). 

Auf unserem Rundweg kam man an einem kleineren Tempel vorbei, der mit Lampen der Tierkreiszeichen geschmückt ist. Diese fand ich richtig toll. 

Man kann auf dem Weg verschiedene Stopps einlegen, den Tempel besichtigen, mit dem Sessellift hoch- und auch wieder runterfahren. Man kann auch mit dem Sessellift hochfahren und runterlaufen. Auf dem Weg gibt es verschiedene Attraktionen, wie Glasbodenwege direkt an der Felskante. Sie sorgen für etwas Nervenkitzel, aber auch für tolle Ausblicke. Verlaufen kann man sich nicht. Es ist alles ausgeschildert. Man muss nur wissen, wohin man möchte. 

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Leider muss man die Strecke, die man mit den Rolltreppen hochfährt, auch wieder runter. Diese doch längere Fahrt hatte aber für uns den Reiz verloren und war dann etwas nervig und anstrengend, denn mittlerweile war es wirklich sehr voll und es ging nur schleppend voran. Bei der Fahrt haben wir permanent gehofft, dass der Nebel „unten“ am Himmelstor doch weggezogen sein würde. Und was soll ich sagen? Wir hatten tatsächlich Glück und durften das Himmelstor mit Ausblick bestaunen. Macht schon was her und war ein besonderer Moment. 

Man läuft dann die 999 Stufen runter und genießt beim permanenten Umdrehen die Aussicht und kann noch tolle Fotos schießen. Als letztes fährt man mit einer weiteren Seilbahn wieder ganz runter ins Tal. Wichtig zu wissen: Man kommt nicht am Startpunkt raus, sondern an einer anderen Stelle. Hier gibt es aber Busse, die einen wieder zurückbringen. Da wir aber sowieso ins Hotel wollten, haben wir direkt ein DiDi bestellt. 

Zeitfaktor: Wir sind um 10 Uhr morgens in die Seilbahn gestiegen, um auf den Berg zu fahren und sind um 17.15 Uhr wieder mit der Seilbahn im Tal angekommen. Ein sehr erinnerungswürdiger Ausflug mit vielen kleineren Highlights. Nicht verpassen. 

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Ein kleiner Tipp für alle, die danach noch eine Sehenswürdigkeit anschließen wollen: Das größte Stelzenhaus der Welt „72 Wonder Tower“ liegt nur ca. 10km von Tianmen Mountain entfernt. Dieses kann besichtigt werden und abends gibt es Shows und eine Lichtshow. Wir sind jedoch nicht mehr ausgestiegen, sondern direkt ins Hotel gefahren. Ob es sich lohnt, kann ich dementsprechend nicht sagen. 

Alle Beiträge unserer 3-wöchigen Chinareise findet ihr im ersten Beitrag „Planung“ verlinkt oder über die Kategorie Reisen – China. Alles während unserer Reise wurde von uns selbst bezahlt. Die Details und Verlinkungen dienen nur der Information. Keine Affiliate – Links! Unbezahlte Werbung!

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