[Rezension] Leben/ Liebe/ Emotionen *** Messina: Das Postamt der verlorenen Briefe *** konnte mich leider nicht gänzlich erreichen

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Laura Imai Messina
„Das Postamt der verlorenen Briefe“

HC, 320 Seiten, 22 Euro, ET: 10.06.2026
Danke für die Bereitstellung des Buches. Unbezahlte Werbung.
HIER geht es zum Buch auf der Verlagsseite.

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Inhalt:

„Ein bezaubernder Roman über die Kraft des Schreibens und das Wunder, das entstehen kann, wenn Menschen sich begegnen.

Auf einer fast vergessenen Insel im japanischen Seto-Binnenmeer steht ein außergewöhnlicher Ort: das Postamt der verlorenen Briefe. Hier landen Schreiben ohne gültige Adresse – Briefe an Verstorbene, Verlorenes, an das eigene frühere Ich oder an Menschen, die man sich in der Nähe wünscht.

Die junge Wissenschaftlerin Risa kommt für einen Arbeitsaufenthalt nach Awashima. Offiziell, um Ordnung in das wachsende Archiv dieser Botschaften ohne Empfänger zu bringen. In Wahrheit aber folgt sie einer sehr persönlichen Hoffnung: Inmitten all dieser fremden Worte sucht sie nach Spuren ihrer eigenen Vergangenheit – und nach Antworten auf Fragen, die sie seit ihrer Kindheit begleiten.

Während Risa Briefe liest, sortiert und bewahrt, öffnen sich ihr nach und nach die Lebensgeschichten Unbekannter: von Liebe und Schuld, von Verlust und Hoffnung, von all dem, was Menschen nicht auszusprechen wagen. Gleichzeitig beginnt auf der stillen Insel eine zarte Annäherung an neues Leben, neue Liebe – und an sich selbst.

Das Postamt der verlorenen Briefe ist ein poetischer, tief berührender Roman über die Macht des Schreibens, unaussprechlicher, aber zu Papier gebrachter Gefühle und die tröstliche Vorstellung, dass keine Geschichte jemals ganz verloren geht. Ein Buch für alle, die an leise Wunder glauben – und an die Kraft der Worte.“ (Quelle)

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Meine Meinung:

Das Buch hat mich direkt angesprochen, klang es nach einer wirklich schönen und emotionalen Geschichte mit einem wahren Hintergrund. Denn das Postamt in Awashima gibt es wirklich. Es nimmt zwar, laut Internet, nur Briefe an Verstorbene an und nicht, wie im Buch, an alle möglichen Adressaten, aber das Postamt existiert tatsächlich. 

Leider konnte mich die Autorin mit ihrer Geschichte rund um Risa nicht komplett erreichen. Ich war die ganze Geschichte außen vor und konnte mich nicht in Risa hineinversetzen, da ich einiges auch nicht richtig verstanden habe. Das Buch wird für die poetische Sprache gelobt. Für mich war die Sprache manchmal unverständlich. Ich wusste des Öfteren nicht, was der Satz oder auch der Abschnitt mir sagen möchte. Auch die Absätze und die Informationen über Risas Mutter waren mir oft zu „blumig und schwammig“, aber genau für diese Beschreibungen wird die Autorin geliebt und gefeiert. 

Ich empfand das Lesen tatsächlich eher anstrengend als berührend und die Geschichte eher langatmig als mitreißend. Die eingeschobenen (Beispiels-) Briefe stellen eine Ausnahme dar, da ich diese wirklich interessant, einnehmend und bewegend fand. Auch das Ende konnte mich erreichen, auch wenn ich hier ebenfalls nicht alles verstanden habe. Erklären kann ich meine Probleme, ohne zu spoilern, leider nicht. 

3 Sterne von mir!

Ich kenne keine weiteren Bücher der Autorin. Anscheinend gibt es in diesem Buch ein Wiedersehen mit „alten Bekannten“. So etwas finde ich immer toll. 

Weitere Rezensionen bei evilangelreads (4/5), bei realbooklover (3/5) und bei narayasseitengefluester (5/5). 

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