[Veranstaltungstipps] Reise *** Japan – unsere 3 wöchige Rundreise *** Tagesausflug nach Kamakura

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Kamakura war einer der Tagesausflüge, auf die ich mich am meisten gefreut habe. Kamakura kann man gut von Tokio innerhalb von ca. 60 Minuten erreichen und bietet Natur, Kultur und wie immer leckeres Essen. 

Unsere Tour umfasste folgende Stationen (alle Kosten selbst getragen/unbezahlte Werbung!):

  • Hasedera Tempel mit vielen bezaubernden Statuen & einer mystischen Höhle (unbedingt!) – Goshuin erhältlich!
  • Kōtoku-in  – große Buddha Statue (imposant – toll auch die Kirschblüten im Garten!) – Goshuin erhältlich!
  • Sasuke Inari Jinja Shrine (Fuchsschrein) – (ganz besonders und sehr eindrücklich) – Goshuin erhältlich!
  • Zeniarai Benzaiten Schrein (Geldwäsche Schrein) (sehr interessant, aber so richtig den Durchblick hatten wir nicht – jeder hat gefühlt etwas anderes gemacht;) – Goshuin erhältlich!
  • Tsurugaoka Hachimangu Schrein (durch die Vielfältigkeit der anderen Tempel bzw. Schreine eher farblos)
     
    Wissenwertes:
  • Für diese Tour sind viele Schritte nötig und sie setzt eine gewisse Lauffreudigkeit, auch bergauf, voraus. Schlendern geht nur, wenn man früh am Tag aufbricht, sonst schafft man nicht alles, vor allem, wenn man genügend Zeit an den einzelnen Stationen haben möchte. Hierzu sei aber gesagt, dass viele Tempel um 16.00 bzw. 16.30 Uhr schließen. Immer vorher informieren.
  • Manche Tempel bzw. Sehenswürdigkeiten kosten Geld: hier Station 1 und 2;
eigenes Bild

Den Hasedera Tempel erreicht man sehr schnell vom Bahnhof aus. Entweder man folgt den anderen Touristen oder schaut bei Google Maps. Das Tempelgelände ist sehr weitläufig und vom höchsten Punkt von der Aussichtsplattform aus hat man einen tollen Blick über Kamakura und über das Meer. Dort findet man auch Bänke und Tische, an denen man z.B. etwas essen und trinken kann. Mülleimer gibt es aber nicht. Auf dem Gelände gibt es viel zu entdecken und zu sehen: angefangen von den vielen kleinen und größeren, sehr niedlichen Statuen, Schriftrollen, einen wirklich wunderschönen Garten mit vielen Pflanzen und Wasserläufen und eine mystische Höhle/Grotte mit Gottheiten. Unbedingt besuchen, sehr sehenswert! Zeit/Dauer: Wir waren hier ca. 1,5 Stunden. 

Danach sind wir nur wenige Minuten zur nächsten Station gelaufen. Wir haben uns die große Buddha Statue (Kōtoku-in) angeschaut. Diese ist sehr imposant und man kann diese für einen kleinen Aufpreis auch von innen besichtigen. Viel zu sehen gibt es hier sonst nicht, sodass man hier insgesamt nicht so viel Zeit benötigt. Zeit/Dauer: 45 Minuten inkl. Goshuin & Toilettennutzung 🙂

Bis zum Sasuke Inari Jinja Shrine sind es 2 Kilometer. Wir sind ca. 25 Minuten gelaufen, da es auch etwas bergauf geht und es an diesem Tag recht warm war. Einfach Google Maps befragen. Es war tatsächlich ein wenig anstrengend. Dafür entpuppte sich dieser Schrein als einer meiner Highlights der gesamten Rundreise. Wirklich besonders von der Lage, der Atmosphäre und der Menge an kleinen und größeren Füchsen. 

Nicht verpassen und auf jeden Fall den Weg auf sich nehmen. Das Gelände ist nicht sehr groß. Wir haben hier trotzdem 1 Stunde verbracht, weil wir so viele Bilder gemacht und einfach die Atmosphäre genossen haben, vor allem, weil hier nur sehr wenige Touristen waren.  

Von hier bis zum Zeniarai Benzaiten Schrein sind es zwar „nur“ ca. 700m, aber es geht sehr steil einen berghoch. Einige Touristen sind sogar mit dem Taxi gekommen. Die Atmosphäre ist sehr ansprechend, muss man erst durch einen Tunnel, um zum Schrein zu gelangen. Das „Geldwaschen“ hat sich uns nicht richtig erschlossen, da jeder gefühlt etwas anderes gemacht hat. So haben wir erst nur beobachtet und dann eine für uns sinnvolle Mischung durchgeführt. Aber interessant war es auf jeden Fall. Dauer: ca. 30 Minuten. 

eigenes Bild

Vom „Geldwäsche-Schrein“ sind wir entlang der Komachi-dori Straße (Essen, Souvenirs, Bummeln) zum Tsurugaoka Hachimangu Schrein gelaufen. Der Weg ist ca. 2km lang, war aber recht kurzweilig, da wir uns zwischendurch etwas zu essen gekauft haben und ein wenig gebummelt sind. 

Der Tsurugaoka Hachimangu Schrein, unsere letzte Station an diesem Tag, hat uns am wenigsten überzeugt und war – im Vergleich zu den anderen eher „farblos“. Vielleicht lag es auch daran, dass wir so langsam müde und lauffaul wurden. Dauer: ca. 30 Minuten

Falls ihr überlegt, ob ihr Kamakura auf eure Liste setzt… macht das auf jeden Fall! Es war ein richtig toller Tag: sehr unterschiedliche Stationen, sehr interessant und sehr erinnerungswürdig.

Abends hatten wir Karten für Shibuya Sky und haben in Shibuya in einem „Sushi-Zug-Restaurant“ (Uobei Shibuya) Halt gemacht und dort zu Abend gegessen. Sehr lustige Erfahrung, lecker, schnell, unterhaltsam und auch günstig im Vergleich mit deutschen Preisen. 

Beitrag: Planung der Japanreise
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