[Rezension] Sachbuch *** Faktastisch – Tierwelt *** Fakten = nicht immer nützlich, aber immer interessant, lustig oder sogar erstaunlich

Faktastisch „Tierwelt“ z.B. Warum Pandas im Handstand pinkeln…

faktastischtierwelt

160 Seiten, Taschenbuch, 10 Euro

Band 1/?  – Reihe; Bildquelle

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Inhalt:

„Faktastisch begeistert im Internet mit spannenden Fakten und wissenswertem oder unnützem Wissen. So berichten sie beispielsweise über Fische, die Gesichter erkennen können und stellen die Frage, warum Rädertierchen seit 80 Mio. Jahren keinen Sex haben und trotzdem noch nicht ausgestorben sind.
In ihrer neuen Reihe haben die Autoren von Faktastisch ihre beliebtesten Fakten zusammengetragen und diese exklusiv mit Hintergrundinfos und weiteren spannenden Informationen angereichert. Ein echtes Plus für alle, die es genau wissen und bei ihren Freunden oder auf Partys mit besonderem Wissen punkten wollen! Als Geschenk oder Mitbringsel bestens geeignet.
Die neue Faktastisch-Reihe vereint pro Band jeweils ca. 200 skurrile, lustige, interessante und manchmal auch nachdenklich stimmende Fakten rund um ein ausgewähltes Themengebiet.“ (Quelle)

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Unsere Meinung:

Die Aufmachung des Buches gleicht der Zeitschrift „p.m. Fragen und Antworten“, die wir sehr gerne mögen. Es gibt jedes Mal eine fett gedruckte Überschrift und dann kommt ein Erklärungstext.

Wir haben das Buch am Christi Himmelfahrt Wochenende abends zusammen gelesen. Wir – das waren meine Tochter (12), ihre Freundin (13) und ich.

Das Buch hat uns allen insgesamt gut gefallen. Es sind hier Fakten aufgeführt zu allen möglichen Tieren. Jeder findet hier Neues und Informatives, das einen interessiert. Natürlich gibt es auch Fakten oder Tiere, die nicht so interessant waren. Diese haben wir einfach weggelassen bzw. überlesen. Die Dinge, die man hier „lernt“, sind nicht immer nützlich, aber einfach spannend, lustig und auch mal kurios! Das, was einen nicht interessiert, lässt man einfach weg!

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[Veranstaltung] *** LitBlog Convention die Zweite *** Bericht über die Veranstaltungen – Teil 2/ Goodie-Bag

Gestern habe ich euch im ersten Teil meines Berichts über die LitBlog Convention schon über mein Hotel, die Anbindungen mit den öffentlichen Verkehrsmitteln und über die ersten beiden Veranstaltungen erzählt.

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Heute möchte ich euch von weiteren 2 Veranstaltungen berichten.

Nummer 3: Der Buchumschlag- eine Frage des Geschmacks!?

Letztes Jahr war ich auf einer ähnlichen Veranstaltung, die ich sehr interessant fand und nun wissen wollte, ob ich hier Neues erfahre.

Anmerkung: Die Zitate sind nicht im Originalton. Diese habe ich so abgewandelt, wie ich mitschreiben konnte. Ich möchte mit den Anführungszeichen deutlich machen, dass hier die Verantwortliche des Verlags erzählt.

Als erstes wurde die Frage an alle Zuhörer gestellt, wer denn ein Coverkäufer ist, wer also zu einem Buch greift, weil ihn das Cover besonders anspricht! Das waren von meinem Platz aus gesehen fast alle.

Was ich sehr interessant finde, ist, dass ein Kunde in einer Buchhandlung 8 Sekunden Coverbetrachtung betreibt und dann, bei Gefallen, vielleicht noch 15 Sekunden sich den Klappentext anschaut und diesen liest. Damit steht und fällt eine Kaufentscheidung. Daran erkennt man, wie wichtig ein gutes, ansprechendes Cover ist!

Bei Reihen wird zum Beispiel auf einen Wiedererkennungswert geachtet, siehe Bilder:

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[Veranstaltung] *** LitBlog Convention die Zweite *** Bericht über Hotel, öffentliche Verkehrsmittel, Veranstaltung

Wie letztes Jahr hat es mich zur LitBlog Convention nach Köln gezogen. Letztes Jahr wurde im Bastei Lübbe Verlagsgebäude das erste Mal dieses Treffen „einberufen“ und nach dem großen Erfolg wurde für diesen Samstag, den 10.6.17, erneut eingeladen.

Was ist bzw. war die LitBlog Convention?

„Die LitBlog Convention ist die erste Bloggerkonferenz in Köln, bei der es sich einen ganzen Tag lang ausschließlich um Literatur, die Verlagswelt, Autoren und das Bloggen dreht.

Die LitBlog Convention wird gemeinsam von den fünf Kölner VerlagenDuMont Buchverlag, DuMont Kalenderverlag, Egmont LYX/ INK,Kiepenheuer & Witsch und Bastei Lübbe organisiert.“ (Quelle)

Für mich stand schnell fest, dass ich auch dieses Jahr wieder fahren würde, da ich die Veranstaltung im letzten Jahr bis auf wenige Kleinigkeiten sehr gelungen fand. HIER mein Bericht vom letzten Jahr!

Hotelfrage:

Es stellt sich bei einer weiteren Anfahrt die Frage: Wo schläft man? Ich persönlich möchte nicht in einem Hostel mit anderen fremden Menschen in einem Zimmer schlafen. Aus diesem Grund habe ich wieder ein Zimmer im Ibis Budget Hotel in Köln Porz gebucht. Das hat folgende Vorteile:

– Es liegt außerhalb von der City und ist sehr leise. Wer natürlich abends noch weggehen möchte, muss nochmal mit der Bahn fahren. Es sind nur 2 Stationen zur City, schnell erreichbar! Das Zimmer ist zweckmäßig und sauber, Kostenpunkt um die 35 Euro die Nacht, ohne Frühstück. Das Frühstück kostet 7,50 Euro und ist in Ordnung für den Preis.

– Wer abends noch etwas essen will, es gibt gegenüber des Hotels einen KFC, sonst ist hier leider nichts.

– Aber für mich das beste Argument: Der Bus, der zum Verlagsgebäude fährt, hält direkt am Hotel! Einmal einsteigen und durchfahren! (Kostenfaktor pro Fahrt 2,80 Euro, Dauer: 20 Minuten – aber was sind 20 Minuten mit einem Buch? :-))

Kosten und Nutzen der Veranstaltung: 

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[Rezension] Jugendbuch *** Epidemie *** schockierend, ergreifend und dabei richtig gut

°Asa Ericsdotter „Epidemie“

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379 Seiten, 22 Euro,

HIER geht es zur Verlagsseite, die sich jedoch noch im Aufbau befindet!

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Inhalt:

„Die Fett-Epidemie ist eine tickende Zeitbombe. Schweden muss sich von Grund auf verändern, um eine Katastrophe dieses Ausmaßes bewältigen zu können.“ Die ‚Gesundheitspartei‘ hat unter Führung von Johan Svärd die Macht übernommen. Ihr politisches Programm: Das Volk von der Gefahr der Fettsucht zu befreien. Jeder wird nach Gewicht und Fettindikator klassifiziert. So auch Landon, ein junger Forscher, der sich auf die Suche nach seiner Liebe Helena macht. Und dabei ein rasch verändertes Land und eine Spur aus Gewalt vorfindet. Was geschieht mit all den Übergewichtigen – und was steckt hinter jenen ‚Fat Camps‘, die es geben soll?“ (Quelle)

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Meine Meinung:

„Epidemie“ ist ein wahrlich grandioses Buch, das Thriller mit Politik und Gesellschaftskritik verknüpft.

Die Geschichte ist von Anfang an so spannend, dass ich das Buch nur schlecht aus den Händen legen konnte. Ich wollte immer weiterlesen und erfahren, wie es mit dem größenwahnsinnigen Johan Svärd und seiner Gesundheitspartei weiter geht.

Innerhalb des Buches gibt es verschiedene Geschichten, die letztendlich am Ende zusammenlaufen. Jede Geschichte eines anderen Charakters zeigt, wie allumfassend die Maßnahmen der Partei sind und wie sie dessen Leben beeinflussen. Für mich eine schlimmer als die andere. Auch der Fädenzieher, Svärd, berichtet in einzelnen Kapiteln, was er plant und warum. Hier bekommt man einen guten Einblick in den Geist eines (harmlos ausgedrückt) sehr verwirrten und vom Weg abgekommenen Mannes!

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[Rezension] Jugendbuch *** Das Glück hat vier Farben *** Manche Bücher stressen mich beim Lesen und machen mich wütend…

Lisa Moore „Das Glück hat vier Farben“

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aus dem Amerikanischen von Maren Illinger

368 Seiten, gebunden, ab 14 Jahren, 16,99 Euro

HIER geht es zur Verlagsseite mit weiteren Informationen!

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Inhalt:

„Seit sie denken kann, ist die sechzehnjährige Flannery in Tyrone verliebt. Aber wann genau ist aus ihrem Sandkastenfreund ein Rebell und der coolste Junge der Schule geworden? Flannery, die sich oft in den Erinnerungen daran verliert, wie einfach früher alles war, beobachtet mit Erstaunen, wie die Welt um sie herum immer schneller kreist. Doch dann kommt ihr für ein Schulprojekt eine folgenreiche Geschäftsidee: Sie fertigt Liebestränke für die Mitschüler an – und ein regelrechter Hype wird ausgelöst. Plötzlich geht das Gerücht um, dass die bunten Mixturen tatsächlich wirken …“ (Quelle)

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Meine Meinung:

Das Buch hat mich unheimlich angesprochen, vor allem, weil ich langsam, aber sicher auf die Suche nach geeigneten Büchern für meine Tochter gehe. Die Idee mit den Liebestränken fand ich klasse und habe auf ein wenig Magie gehofft. Leider kam es nun ganz anders…

DENN:

Manche Bücher machen mich wütend beim Lesen.

  • wütend auf eine Mutter, die zu unbedarft und unbesorgt in den Tag lebt, ohne an ihre zu versorgenden Kids zu denken…
  • wütend auf Schule und Lehrer, die teilweise so verbohrt sind und die Menschlichkeit vergessen…
  • wütend auf die Protagonistin, weil sie ihre rosarote Liebesbrille nicht absetzen will, obwohl ihr gefühlte „Leuchtpfeile“ einen besseren Weg zeigen würden…  Und als sie sie dann absetzt, sieht sie so sofort klar! Beides sehr aufreibend für mein Verständnis!
  • wütend auf den Klappentextschreiber, der mir vorgaukelte, dass die Liebes-/Zaubertränke einen viel größeren Stellenwert in der Geschichte haben würden.

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