[Reise] *** China – unsere 3-wöchige Rundreise *** Aufenthalt in Guilin – Tag 1 *** Pagoden und Elefanten

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Wir sind von Chengdu nach Guilin gefahren. Der Schnellzug benötigte für die 1000km 5 Stunden. Absolut erstaunlich. Wir haben zwei Nächte im Aroma Tea House Formula Museum Hotel Guilin geschlafen und haben 109 Euro inklusive eines kleinen, aber feinen Frühstücks bezahlt.  Im Hotel selbst wurden wir sehr herzlich begrüßt, eigentlich am nettesten im gesamten Urlaub. Wir haben auch direkt beim Check-In eine Flasche Wasser zum Trinken bekommen. Die Englischkenntnisse waren hier sehr gut. Das Zimmer war ansprechend mit allem, was wir brauchten. Der Name des Hotels ist Programm: Man hat tatsächlich den Eindruck, in einem Museum zu sein. Überall stehen Antiquitäten, es riecht nach Holz und es gibt viel zu entdecken. 

Das Hotel liegt strategisch toll, direkt am See und in Laufweite (20 Minuten) zu den berühmten Pagoden. Zum Elefantenrüsselberg (Elephant Trunk Hill) sind es dann ebenfalls nochmal ca. 25 Minuten. Wir sind aufgrund der Hitze aber auch gemütlich gelaufen. Nehmt euch auf jeden Fall abends die Zeit, die Lichter am See und das allgemeine Treiben zu bestaunen. 

Wir sind als erstes am See entlang zu den Pagoden geschlendert, um uns diese im Hellen anzuschauen. Die Pagoden können auch von innen besichtigt werden. Da dies bis 21 Uhr (meine ich) möglich war, haben wir beschlossen, zuerst zum Elefantenrüsselberg zu gehen, da die Besteigung des Berges doch einige Zeit in Anspruch nehmen würde und das Gelände auch Öffnungszeiten hat. 

eigenes Bild

Das Betreten des Geländes und der Besuch des Elefantenbergs kostet nichts, man muss sich aber eigentlich über einen Code registrieren. Da dies nur auf Chinesisch möglich war, wurden wir einfach durchgewunken. Das Gelände umfasst ein größeres Gebiet, inklusive des Aufstiegs über doch recht steile Treppen. Die Aussicht ist toll und lohnt sich. Wir waren ca. 2 Stunden vor Ort und haben uns alles angeschaut. Um in dem Felsen einen Elefanten zu erkennen, benötigt man schon etwas Fantasie. Nichtsdestotrotz ist es eine schöne Sehenswürdigkeit. 

Danach sind wir wieder Richtung Pagoden gelaufen und haben diese von innen besichtigt. Kann man machen, ist ganz interessant, kostet aber Eintritt. Es gibt einen kleinen Tempel auf dem Gelände. Es ist toll, die jeweils andere Pagode aus dem Fenster zu sehen. Sehr nah und dann auch sehr hoch. Im Dunklen sehen die beiden dann richtig grandios aus – mit den Lichtern und den Spiegelungen im Wasser. Nicht verpassen.

In der Nähe der Pagoden gibt es einen Streetfood-Markt. Dort haben wir sehr außergewöhnliches Sushi und ein riesiges Mochi, gefühlt mit Eis, gegessen. Es gibt dort einige Stände und Restaurants. Mittags hatten wir uns schon in einer Bäckerei zwei Ei/Puddingteilchen gekauft. 

Auf dem Weg zum Hotel kommt man an vielen Menschen vorbei, die am See zusammen tanzen und singen. Alles ist beleuchtet und angestrahlt. Eine tolle Atmosphäre und sehr sehenswert.

Wissenswertes zu Guilin: Hier gibt es keine Metro. Busse haben wir gesehen, sind jedoch mit keinem gefahren. Vom Bahnhof zum Hotel haben wir uns ein Taxi über die Didi App gerufen. Das ist wirklich schnell und preisgünstig. An diesem Tag sind wir zu allen Sehenswürdigkeiten gelaufen, das war kein Problem und bei den Verkehrsverhältnissen auf den Straßen auch meiner Meinung nach die beste Entscheidung. Man sieht und erlebt so auch viel mehr. 

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