[Reise] *** China – unsere dreiwöchige Rundreise *** erste Planungen, Route, Stationen, Überlegungen und viel Vorfreude!

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2024 waren wir im Juni bereits für 3 Tage in Peking und ebenso in Shanghai innerhalb einer Gruppenreise (Bericht: HIER) und wir wussten, wir wollen auf jeden Fall nochmal wiederkommen. Dieses Mal aber für länger und ohne Gruppe. 

Ich habe daraufhin sehr viele Beiträge auf Blogs gelesen, Tipps und Tagesplanungen bei Instagram angeschaut und mir Wissen rund ums Zugfahren in China angelesen. Die Informationsdichte für selbstständiges Reisen innerhalb Chinas ist nicht so hoch wie für Japan, sodass wir nicht so gut „vorbereitet“ waren wie für unsere Reise nach Japan.

Auch für diese Reise gilt: Wir haben alles selbst bezahlt. Flug, Unterkunft, Ausflüge, Eintritte. Namen werden nur zu Informationszwecken bzw. als Hilfe genannt. 

eigenes Bild – Nanjing

Da ich auf die Ferien angewiesen bin, war klar, dass wir in den Sommerferien nach China fliegen würden. Uns war klar, dass es heiß werden würde, sehr heiß. Das haben wir in Kauf genommen. Man sollte diese Hitze jedoch auf keinen Fall unterschätzen, vor allem, wenn man schon in Deutschland Probleme mit den Temperaturen bzw. mit dem Kreislauf hat. Das Gute an der Hitze war, dass an vielen Stellen verhältnismäßig „wenig“ los war. Warum Anführungszeichen? Man reist in ein Land, das 1,4 Milliarden Einwohner hat, die ebenfalls die Sehenswürdigkeiten besuchen, da braucht es eigentlich nicht noch weitere Touristen. Da sind immer Menschen – viele Menschen. Fragt sich nur, ob man weniger als eine halbe Stunde wartet oder zwei Stunden beim Einlass. 

eigenes Bild – Xian

Uns war klar, dass wir wieder drei Wochen unterwegs sein wollten, wie auch bei unserer Japanreise. Vor allem, da die Wege in China weiter und die Bahnfahrten länger sind als in Japan. Unsere Reise hat letztendlich folgende Stationen umfasst:

  • Xian (2 Nächte)
  • Chengdu (2 Nächte)
  • Guilin (2 Nächte)
  • Zhangjiajie (4 Nächte)
  • Nanjing (3 Nächte)
  • Jangtze Flussfahrt von Chongqing nach Yichang (3 Nächte)
  • Chongqing (2 Nächte)
  • Fenghuang (1 Nacht)
  • Furong (Zwischenstopp)
  • Airport Shanghai (1 Nacht)

Wir sind mit Air China von Frankfurt nach Peking geflogen und von dort weiter nach Xian. Der Rückflug war von Shanghai Pudong nach Frankfurt mit Lufthansa. (unbezahlte Werbung, selbst bezahlt) Die Flüge waren alle gut und pünktlich. Bei Air China kann man sich jedoch vorher nicht online einchecken. Zumindest haben wir das nicht geschafft und im Netz gibt es sehr viele ähnliche Berichte darüber. Dafür kann man schon bei der Buchung kostenlos seinen Sitzplatz auswählen. Das kostete bei Lufthansa eine nicht unerhebliche Gebühr. (Wir haben bei Air China gebucht – Air China und Lufthansa sind jedoch Star Alliance Partner.)

eigenes Bild – Chengdu

Innerhalb Chinas sind wir von Stadt zu Stadt mit dem Schnellzug gefahren. Sehr hilfreich sind hier die Seiten China Travel Guide und Trip.com. Hier kann man immer nachlesen, ob es eine Verbindung gibt, wie oft es diese pro Tag gibt, wie lange die Fahrt dauert und natürlich, was es kostet. Die Hotels habe ich sowohl über Trip.com als auch über Booking.com gekauft. Häufiger waren die Übernachtungen bei Trip günstiger, da wir als „Zugfahrer“ dort Rabatt bekommen haben. Vielleicht auch ein Tipp für euch. (unbezahlte Werbung, alles selbst bezahlt) 

eigenes Bild – Guilin

China zu bereisen, war deutlich aufwendiger und auch anstrengender als Japan, aber trotzdem natürlich wahnsinnig interessant und teilweise ein Abenteuer. Folgendes sollte man wissen bzw. sich vor dem Abflug kümmern: 

  • Die Englischkenntnisse waren teilweise schon in Japan wirklich schlecht. In China sind sie so gut wie nicht existent. Ohne Übersetzungsprogramm funktioniert hier so gut wie nichts. Selbst an den Hotelrezeptionen. 
  • Alle Apps zwingend in Deutschland installieren & aktivieren!!
  • Ohne „AliPay“ ist man aufgeschmissen. Wirklich! Bei AliPay hinterlegt man seine Bankverbindung, zum Beispiel per Kredit- oder Debitkarte. Unsere Bank hat während des Urlaubs mehrmals aus Sicherheitsgründen die Karte „gesperrt“, wir mussten diese dann erneut bestätigen. Ihr müsst also am besten die hinterlegte Karte immer dabei haben, um reagieren zu können. Das Vorgehen dauerte aber nur 5-10 Minuten, dann lief alles wieder!
  • Die App „WeChat“ benötigt man ebenfalls sehr häufig. Leider funktionierte diese bei uns nur auf Chinesisch, sodass wir trotzdem immer auf Hilfe angewiesen waren und Vertrauen haben mussten. Wir brauchten diese bei Shuttlebussen und auch bei Eintrittskarten. 
  • Alles (Bahntickets, Eintrittskarten, Hotel-Check-in) läuft über den Reisepass. Immer griffbereit haben und auf keinen Fall verlieren. 
  • „Amap“ ist die chinesische Google Maps-Alternative, da Google Maps in China nicht gepflegt wird. Amap ist auch gut und sehr hilfreich für den öffentlichen Nahverkehr, inkl. Live-Fahrpläne.
  • „DiDi“ ist DIE App für Taxis und Fahrdienstleistungen – Hinterlegung der Kreditkarte erforderlich; schnell und günstig (absolut nötig z.B. in Zhangjiajie).
  • Eine eSIM (kein chinesischer Anbieter!) in Deutschland zu kaufen, ist zu empfehlen, ansonsten ist der Internetzugang eingeschränkt bzw. manche Apps sind gesperrt. Auch diese in Deutschland unbedingt aktivieren!
  • Bargeld brauchten wir so gut wie gar nicht, selbst an den kleinsten Markständen wird mit AliPay bezahlt. Für den Fall der Fälle hatten wir 100 Euro in Renminbi Yuan abgehoben. 
eigenes Bild – Zhangjiajie

Wir sind auf jeden Fall voller Vorfreude nach China geflogen. Was wir erlebt haben, was wir empfehlen und was nicht, darüber berichte ich – wie schon bei der Japanreise – in den Beiträgen zu den Aufenthalten in den einzelnen Städten. Vielleicht ist ja der ein oder andere Tipp für euch dabei. 

eigenes Bild – Chongqing
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