[Rezension] Hörbuch *** Vorwärts küssen, rückwärts lieben ***Wenn man nach 3 CDs überlegt, was auf den anderen 3 CDs eigentlich noch kommen soll…

Sybille Hein „Vorwärts küssen, rückwärts lieben“

6 CDs, 7 Stunden 30 Minuten,

Sprecherin: die Autorin selbst

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Inhalt:

„Eigentlich wollte Pia sich nie wieder in einen Schönling verlieben. Aber dann steht August vor ihr. Charmant, schlagfertig und sexy wie Ryan Gosling. Während Pia schon anfängt, ihr Luftschloss einzurichten und hundert rosa Fähnchen hisst, bleibt ihr bester Freund Eddi skeptisch. Wie oft musste er miterleben, dass aus Pias Zuckerwatteherz ein dicker Teerklumpen wurde. Eddi ist sicher: Pia braucht keinen Traumprinzen an ihrer Seite, sondern einen Kumpeltypen zum Anfassen. Denn ohne Freundschaft bleibt jede Liebe immer nur eine Luftnummer. Und tatsächlich: Das Leben hält in Liebesdingen eine zauberhafte Überraschung für Pia bereit.“ (Quelle)

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Meine Meinung:

Die Geschichte teilt sich in zwei Teile „Vorwärts küssen“ und „Rückwärts lieben“.  Nachdem ich das Hörbuch heute beendet habe, muss ich direkt meine Gedanken niederschreiben:

Nach den ersten 5 Minuten habe ich gedacht, dass ich mir die Stimme nicht länger anhören kann. Ich fand diese total unsympathisch und irgendwie zu hart für eine angepriesene Liebesgeschichte, für mich unpassend. Ich gewöhnte mich langsam an die Stimme, es dauerte aber jeden Morgen und Nachmittag immer 2-3 Minuten bis mir das wieder gelang.

Pia ist eine lebenslustige Frau und die ersten zwei CDs fand ich sie wirklich sympathisch. Nachdem aber ihr Luftschloss-Prinz immer wieder zeigt, dass irgendetwas im Busch ist, hätte ich von ihr ein anderes Verhalten erwartet, schließlich ist sie schon fast 30 Jahre alt. Vorher noch tough, direkt und nicht auf den Mund gefallen, mutiert sie zu einem nicht mehr denkenden, sich auf der rosaroten Wattewolke befindenden Girlie, das alles durch die rosarote Brille sieht.

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[Rezension] Sachbuch *** Der Tiger in der guten Stube – Wie die Katzen erst uns und dann die Welt eroberten *** viele Informationen, teilweise zu trocken…

Abigail Tucker „Der Tiger in der guten Stube“

HC mit Schutzumschlag, 304 Seiten, 19,95 Euro, 30 Illustrationen (schwarz-weiß)

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Inhalt:

„Katzen sind unsere liebsten Haustiere. Im Laufe ihrer gemeinsamen Geschichte mit uns wurden sie zu einer der erfolgreichsten Tierarten auf diesem Planeten. Und heute herrschen sie über Hinterhöfe, ferne antarktische Inseln und unsere Wohnzimmer … und einige sind zu Stars des Internets geworden, die höhere Klickzahlen erreichen als so manche Hollywood-Größe.

Aber wie haben Katzen diese Dominanz erreicht? Anders als Hunde haben sie für uns keinen praktischen Nutzen. Sie sind miserable Rattenjäger und gleichzeitig eine Bedrohung für viele Ökosysteme. Und doch lieben wir sie. Um unsere Hausgenossen besser zu verstehen, macht sich Abigail Tucker auf die Reise zu Züchtern, Umweltaktivisten und Wissenschaftlern. Profund und unterhaltend erzählt sie, wie diese kleinen Kreaturen ihre Beziehung zu uns Menschen genutzt haben, um zu einer der einflussreichsten Spezies der Erde zu werden. “ (Quelle)

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Meine Meinung:

Welches Buch könnte besser zu meinem Blog passen als eines mit dem Untertitel: „Wie die Katzen erst uns und dann die Welt eroberten“? Aus diesem Grund war ich auf dieses Buch mehr als gespannt und sehr daran interessiert, zu erfahren, ob ich als eingefleischte Katzenliebhaberin die Katzen nach dem Lesen mit anderen Augen sehen würde.

Es handelt sich bei diesem Buch um ein Sachbuch mit kleineren persönlichen Geschichten der Autorin. So erfahren wir neben vielen Fakten und Zahlen auch, wie die Autorin zu ihrer Katze „Cheetoh“ kam und wie sich das Zusammenleben teilweise gestaltete. Diese Erzählungen sind sehr lebendig und haben den doch teilweise sehr trockenen „Geschichtsstoff“ ein wenig aufgelockert.

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[Rezension] Thriller *** Memory Game – Erinnern ist tödlich *** tolle erste 200 Seiten…

Felicia Yap „Memory Game – Erinnern ist tödlich“

448 Seiten, KB, 14,99 Euro, ET: 25.09.2017,

übersetzt von Bettina Spangler

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Inhalt:

„Wie findet man einen Mörder in einer Welt, in der es keine Erinnerungen gibt?

In Claires Welt gibt es zwei Arten von Menschen: solche, die wie sie sind und sich nur an die Ereignisse des vorangegangenen Tages erinnern können, und solche wie ihren Ehemann Mark, deren Gedächtnis zwei Tage zurückreicht. Claire hat nur eine Verbindung zu ihrer Vergangenheit: ihr Tagebuch. Was sie nicht rechtzeitig aufschreibt, geht für immer verloren. Eines Morgens steht die Polizei vor Claires Tür. Die Leiche einer Frau wurde im Fluss gefunden. Nach Aussage der Beamten war sie Marks Geliebte und er wird des Mordes verdächtigt. Sagt die Polizei die Wahrheit? Kann Claire ihrem Ehemann vertrauen? Und vor allem: Kann sie sich selbst vertrauen?“ (Quelle)

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Meine Meinung:

Ich fand die Idee extrem interessant und wirklich genial. Eine Dystopie mit Thrillerelementen – das klang verflucht gut.

Der Start verlief wirklich gut und ich war sofort in der Geschichte angekommen und auch gefangen. Die ersten 200 Seiten flogen nur so dahin und ich war wirklich gespannt, worauf die Geschichte hinauslaufen würde.

Wir erfahren die Details der Geschichte aus vier verschiedenen Perspektiven: von Claire, Hans, Sophia und Mark. Hans fand ich sehr interessant, clever und bewundernswert. Ihn mochte ich auf Anhieb und las auch seine Kapitel sehr gerne. Claire war für mich das naive Frauchen mit einer Menge Komplexe. Sie konnte anfangs gar nicht bei mir punkten, holte aber nach und nach auf.

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[Rezension] *** Und du kommst auch drin vor *** Hörbuch – meine schlechteste Bewertung 2017

Alina Bronsky „Und du kommst auch drin vor“

3 CDs, 216 Minuten, gekürzte Lesung, 14,99 Euro, ET: 29.09.2017, ab 12 Jahren

Sprecherin: Jasna Fritzi Bauer

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Gleichnamiges Buch bei dtv

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Inhalt:
Kims Leben: Roman oder Realität?

Seit der ersten Klasse sind sie beste Freundinnen: Kim, 15, eher unauffällig, und Petrowna, klug, exzentrisch und daran gewöhnt, immer und überall den Ton anzugeben. Alles wird anders, als die beiden mit ihrer Klasse zu einer Schullesung gehen: Während die anderen tuscheln, sich die Haare kämmen oder aus dem Fenster schauen, wird Kim hellhörig, denn was die Autorin da vor sich hin nuschelt, handelt von ihr. Okay, es kommen andere Namen vor und ein paar unwichtige Details stimmen nicht, aber der Rest ist sie! Doch die Geschichte geht nicht gut aus, vor allem nicht für Jasper, Kims Klassenkameraden, der, wenn das Buch die Wahrheit sagt, am Ende an einem Wespenstich stirbt. Um das zu verhindern, bleibt Kim nichts anderes übrig, als ihr Leben völlig auf den Kopf zu stellen. Auf einmal macht sie alle möglichen Dinge zum ersten Mal, wie zum Beispiel Jasper zu küssen. Das aber passt Petrowna ganz und gar nicht ins Konzept …“ (Quelle)

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Meine Meinung:

Leider hatte ich von Anfang an Probleme mit dieser Geschichte:

-Kim war mir von Anfang an sehr unsympathisch. Streckenweise dachte ich, sie wäre eingeschränkt, in irgendeiner Weise geistig behindert. Ein Mädchen in ihrem Alter kann doch nicht so handeln bzw. denken! Dazu passte dann aber wiederum nicht ihre normale Schullaufbahn. Mir gefiel auch ihr Benehmen gegenüber Jasper nicht. Sie gefiel mir insgesamt überhaupt nicht.

-Petrowna ist ein komischer und sehr fragwürdiger Charakter. Aus ihr wurde ich die ganze Geschichte über überhaupt nicht schlau. Jedoch war sie interessant und clever. Sie konnte denken und auch 1 und 1 zusammenzählen.

-Die Freundschaft der beiden Mädels war mir  überaus suspekt. Treffen durften sie sich nicht, sie wissen nur wenig voneinander, sie gehen teilweise miteinander um, als würden sie sich abgrundtief hassen, aber sie sind „beste“ Freundinnen.

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[Rezension] Kinder- und Jugendbuch *** Jungs verstehen das nicht *** humorvoll und richtig nett…

Emma Flint „Jungs verstehen das nicht“

gebunden, 280 Seiten, 12,99 Euro, ab 11 Jahren

ET: Juli 2017, Illustratorin: Petra Hämmerleinova

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Das Buch wurde mir im Rahmen einer Leserunde zur Verfügung gestellt – Werbung!

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Inhalt:

„Katinka hat ein echt schlamasseliges Leben. Eigentlich wollte sie sich nie mehr blamieren! Das Schlimmste ist: Auch ihrem besten Freund Mats ist sie auf einmal peinlich. Was auch daran liegt, dass er so einiges nicht mehr versteht. Zum Beispiel, warum es manchmal lebensnotwendig ist, im Unterricht Zettel zu schreiben, Freundschaftsarmbänder zu tragen und zu tanzen. All die Sachen eben, die Mädchen gut finden! Muss Katinka etwa ab sofort Basketball, Spinnen und Ballerspiele mögen, um ihre Freundschaft mit Mats zu retten? Und warum ist das mit Jungs und Mädchen plötzlich so kompliziert? Höchste Zeit für das Geheimprojekt „Jungs verstehen das nicht“! “ (Quelle)

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Unsere Meinung:

Katinka ist 11 Jahre, fast schon 12, und schreibt Tagebuch. Genau das bekommen wir zu lesen.

Katinka erschien meiner Tochter und mir anfangs etwas komisch, das lag aber auch daran, dass wir uns schon einiges denken konnte, Katinka aber durch einiges noch selbst hindurch musste.

Als sie ihre Lehrerin mit Sonnenmilch abschießt (was meine Tochter übrigens total witzig fand), fängt ihre Geschichte erst richtig an.

In Katinkas Leben geht danach einiges schief und vieles andere läuft anders als sie sich das vorstellt. Dazu kommt noch, dass sie nicht versteht, warum sich dann auch noch ihr bester Freund Mats von ihr abwendet und sie peinlich findet. Das kann sie nicht nachvollziehen und überhaupt kann sie ihn auch nicht mehr richtig einschätzen.

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