[Rezension] Jugendbuch *** Stormheart – Die Rebellin *** Ich hatte mir mehr Spannung gewünscht …

Cora Carmack  “ Stormheart – Die Rebellin“ 

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Band 1/3, HC, 464 Seiten, 19,99 Euro, ab 14 Jahren, ET: 05/2017

Band 2: Die Kämpferin

Band 3: Die Königin

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Inhalt:
„Blicke dem Sturm in die Seele und finde dein Herz! Von der jungen Königstochter Aurora wird erwartet, dass sie ihre besonderen Fähigkeiten nutzt, um ihr Volk vor den zerstörerischen Stürmen zu schützen. Was keiner weiß: Noch hat Aurora diese Fähigkeiten nicht. Um ihr Geheimnis zu wahren, scheint eine arrangierte Heirat der einzige Ausweg. Doch bevor es dazu kommt, flieht sie aus dem Palast und schließt sich einer Gruppe von Sturmjägern an. Während sie eine ganz besondere Verbindung zu Stürmen findet, läuft sie Gefahr, ihr Herz zu verlieren.“ (Quelle)

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Meine Meinung:

Ich habe mir anfangs schwer getan, in die Geschichte abtauchen zu können. Es zog sich, bis dann wirklich etwas passierte. Und leider war das, was dann geschah, auch keine wirkliche Überraschung (siehe auch Spoiler in der Inhaltsangabe! :-().

Die Idee hinter dem Ganzen finde ich sehr spannend. Die Sturmjäger, ihr Können, ihre Fähigkeiten, die Magie, die dahinter steckt, das alles sind tolle, kreative Ideen, aber irgendwie sprang der Funke trotzdem nicht ganz über.

Als es dann wirklich spannend wurde und ans Eingemachte ging, als es zusätzlich emotional und auch mysteriös wurde, als es darauf hinauslief, dass endlich eines der großen Geheimnisse gelüftet wird – DA endet das Buch! Himmel… Da hätte ich, nachdem es streckenweise doch etwas zäh war, sehr gerne weitergelesen.

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[Rezension] Hörbuch- Jugendbuch *** Die Prophezeiung der Hawkweed *** stärkere Emotionen als beim Lesen des Buches

Brignull „Die Prophezeiung der Hawkweed“

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4 CDs, ca. 6 Stunden, 18,59 Euro, ET: 07.04.2017

Sprecherin: Jana Schulz

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Inhalt:

„Zwei Neugeborene werden durch einen Fluch vertauscht. So wächst Ember Hawkweed in einem Clan von Hexen auf. Und Poppy Hooper, die Hexe, in einer Kleinstadt in England. Sie fliegt von jeder Schule, weil ihr dauernd seltsame Dinge passieren. Derweil fühlt sich Ember wie eine Fremde in ihrem Clan. In ihr scheint kein Tropfen Magie zu stecken – dabei soll eine der Hawkweeds laut einer Prophezeiung die Königin der Hexen werden. Als sich Ember und Poppy begegnen, finden sie mehr über ihr gemeinsames Schicksal heraus. Dann lernt Poppy Leo kennen und die Freundschaft der Mädchen wird auf die Probe gestellt. Währenddessen machen sich die Hexenclans bereit für den Kampf um den Thron.“ (Quelle)

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Meine Meinung:

Das Buch erschien am 16.3. 17 im Fischer Verlag, das Hörbuch erst am 07.04.2017. Da ich die Geschichte unbedingt kennenlernen wollte, hab eich schon im März das Buch gelesen. Als dann jetzt auch das Hörbuch eintrudelte, dauerte es ein wenig, bis ich die Geschichte ein zweites Mal „lesen“ wollte, kannte ich ja die Geschichte bereits.

Meine Meinung zur Geschichte – entnommen aus meiner Rezension zum Buch:

„Zwei Mädchen, zwei Welten, eine Prophezeiung und ein Klappentext, der meiner Meinung nach wieder zu viel verrät. Aber das scheint in letzter Zeit „normal“ zu sein! 🙁

Die Geschichte selbst rund um Ember und Poppy hat mir wirklich sehr gut gefallen. Als Leser wird man von der Autorin durch einen sehr flüssigen und jugendlichen Schreibstil von der ersten Seite an mitgerissen. Durch den Prolog, der 17 Jahre vor dem eigentlichen Geschehen spielt, wird direkt Spannung aufgebaut und es fiel mir streckenweise sehr schwer, das Buch aus der Hand zu legen.

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[Rezension] Jugendbuch *** Das Glück hat vier Farben *** Manche Bücher stressen mich beim Lesen und machen mich wütend…

Lisa Moore „Das Glück hat vier Farben“

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aus dem Amerikanischen von Maren Illinger

368 Seiten, gebunden, ab 14 Jahren, 16,99 Euro

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Inhalt:

„Seit sie denken kann, ist die sechzehnjährige Flannery in Tyrone verliebt. Aber wann genau ist aus ihrem Sandkastenfreund ein Rebell und der coolste Junge der Schule geworden? Flannery, die sich oft in den Erinnerungen daran verliert, wie einfach früher alles war, beobachtet mit Erstaunen, wie die Welt um sie herum immer schneller kreist. Doch dann kommt ihr für ein Schulprojekt eine folgenreiche Geschäftsidee: Sie fertigt Liebestränke für die Mitschüler an – und ein regelrechter Hype wird ausgelöst. Plötzlich geht das Gerücht um, dass die bunten Mixturen tatsächlich wirken …“ (Quelle)

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Meine Meinung:

Das Buch hat mich unheimlich angesprochen, vor allem, weil ich langsam, aber sicher auf die Suche nach geeigneten Büchern für meine Tochter gehe. Die Idee mit den Liebestränken fand ich klasse und habe auf ein wenig Magie gehofft. Leider kam es nun ganz anders…

DENN:

Manche Bücher machen mich wütend beim Lesen.

  • wütend auf eine Mutter, die zu unbedarft und unbesorgt in den Tag lebt, ohne an ihre zu versorgenden Kids zu denken…
  • wütend auf Schule und Lehrer, die teilweise so verbohrt sind und die Menschlichkeit vergessen…
  • wütend auf die Protagonistin, weil sie ihre rosarote Liebesbrille nicht absetzen will, obwohl ihr gefühlte „Leuchtpfeile“ einen besseren Weg zeigen würden…  Und als sie sie dann absetzt, sieht sie so sofort klar! Beides sehr aufreibend für mein Verständnis!
  • wütend auf den Klappentextschreiber, der mir vorgaukelte, dass die Liebes-/Zaubertränke einen viel größeren Stellenwert in der Geschichte haben würden.

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[Rezension] Jugendbuch *** Nearly dead – Am Ende stirbst du *** realistisch und spannend

Elle Cosimano „Nearly dead – Am Ende stirbst du“

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432 Seiten, 16,99 Euro, ab 14 Jahren,

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Inhalt:

„Nearly Boswell, 16 Jahre, Ausnahmeschülerin, lebt in einem Trailer-Park, Mutter Stripperin, Vater verschwunden. Ihre einzige Chance ist das Highschool-Stipendium für die beste Schülerin des Jahrgangs. Doch dann tötet ein Serienkiller Nearlys Nachhilfeschüler und hinterlässt ihr mysteriöse Botschaften. Sie muss um jeden Preis versuchen das Rätsel zu lösen, denn nicht nur Nearlys Schüler sind in Gefahr: Auch ihr eigenes Leben steht auf dem Spiel …“ (Quelle)

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Meine Meinung:

Nearly Boswell ist eine sehr sympathische Protagonistin, deren Geschichte mich ab der ersten Seite mitreißen konnte. Zwar kommt sie nicht ohne gängige Klischees aus und lebt sogar teilweise von diesen, jedoch entstehen dadurch auch interessante und undurchschaubare Charaktere, deren Geheimnisse von mir gelüftet werden wollten. Nicht alle Geheimnisse lassen sich lüften und das muss meiner Meinung nach auch gar nicht sein. Es gibt nun mal Menschen mit einem 7. Sinn oder anderem. Ich fand diesen leichten, paranormalen Aspekt in der Geschichte sehr gelungen und für mich brauchte es hier auch keine Erklärung!

„Nearly dead“ als Titel fand ich schon super – das enthaltene Wortspiel bezüglich der Protagonistin ist genial. So etwas liebe ich.

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[Rezension] Jugendbuch *** Der Asteroid ist noch das kleinste Problem *** Nerd trifft Hippie-Mädchen und versucht die Welt zu retten

Katie Kennedy „Der Asteroid ist noch das kleinste Problem“

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368 Seiten, 12,99 Euro, ab 12 Jahren, ET: 21.03.2017

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Inhalt:

„Ein Asteroid rast auf die Erde zu. Ein großer und ziemlich gefährlicher. Vielleicht nicht unbedingt einer von der Sorte „Ich-töte-alle-Dinosaurier“, aber zumindest einer in Richtung „Ich-lösche-ganz-Kalifornien-aus-und-zerstöre-Japan-mit-einem-Tsunami“. Yuri, Physikgenie, soll zusammen mit einem Team von Superhirnen aus der ganzen Welt diese Katastrophe verhindern. Die gute Nachricht ist: Yuri weiß, wie er den Asteroiden stoppen kann. Die schlechte Nachricht: Er ist gerade mal 17, und keiner seiner Kollegen nimmt ihn so richtig ernst. Schließlich haben sie länger Physik studiert, als er überhaupt auf der Welt ist. Doch von einer Sekunde auf die andere scheint der Asteroid nicht mehr Yuris größtes Problem zu sein, denn er lernt Luna kennen. Ein Hippie-Mädchen, das ihm zeigt, wie das Leben aussehen kann, wenn man nicht als Genie auf die Welt gekommen ist und mit 12 seinen Schulabschluss gemacht hat. Sie nimmt ihn mit ins Leben und zeigt ihm, wie schön es sein kann …“ (Quelle)

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Unsere (meine) Meinung:

Meine Tochter und ich haben zusammen begonnen, das Buch zu lesen. Es hat sich aber schnell gezeigt, dass das Buch, obwohl es ab 12 Jahren empfohlen wird, meine Tochter noch nicht mitreißen konnte.

Der Anfang zieht sich, trotz der jugendlichen Schreibweise, ein wenig und Yuri ist im ersten Moment eher unsympathisch. Aber so ist man nun eben, wenn man mit 17 Jahren schon einen Doktor in Physik hat und sich die ganze Zeit mit Erwachsenen herumschlagen muss. Seine Art zu sprechen ist einerseits authentisch, da mit Sprachfehlern, andererseits war es für meine Tochter aus diesem Grund nicht so leicht zu lesen.

Durch die vielen physikalischen Informationen, die klarerweise in einem Buch über einen Asteroiden, der auf die Erde zurast, vorkommen,  handelt es sich auch um ein Buch, dass man an vielen Stellen sehr aufmerksam lesen muss. Der Titel klingt ein wenig lockerer als der Inhalt des Buches dann tatsächlich ist.

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