[Rezension] Kinderbuch *** Ich bin einfach zu genial *** Das Cover ist schon sehr passend!

Stuart David „Ich bin einfach zu genial“

ichbineinfachzugenial

Paperback, Klappenbroschur, 288 Seiten, 12,99 Euro, ET: 03.04.2017

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Inhalt:

„Lernen?! Nicht mit Jack! Schließlich gibt’s dafür ’ne App …

Jack hat es gründlich satt: Ständig kriegt er eins auf den Deckel, weil er im Unterricht nicht aufpasst! Aber damit ist jetzt Schluss, denn Jack hat DIE Idee, wie er aus der öden Schulnummer rauskommt: eine App, mit der man sich unbemerkt aus Mathe, Englisch & Co. ausklinken kann und trotzdem Bestnoten abräumt! Der Haken: Jack hat keinen Schimmer vom Programmieren – dafür aber den nächsten Geistesblitz: Nerd Elsie wird die Sache übernehmen. Allerdings nur unter einer ziemlich schrägen Bedingung … Doch kein Problem für Jack! Oder …? Und so nimmt der total geniale Wahnsinn seinen Lauf …“ (Quelle)

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Unsere Meinung:

Jack ist ein Typ für sich. Er versucht, sich immer irgendwie zu drücken und rauszuschleichen, zumindest, wenn es darum geht, etwas für die Schule zu tun. Und genau das ist zur Zeit sein Problem: In wenigen Monaten sind die Abschlussprüfungen und er kann eigentlich nur wenig- bis nichts.

Jack wäre aber nicht Jack, wenn er für dieses Problem nicht eine Lösung finden würde. Und dieses Mal ist es eine App, die einem zu Bestnoten verhilft, ohne dass man etwas tun muss. Der Traum eines Schülers und diese App würde Jack innerhalb kurzer Zeit zum Milliardär machen. Das heißt, er müsste nie wieder einen Handschlag rühren!

Leider klappen Jacks Ideen nicht immer oder sagen wir lieber so gut wie nie. Das wissen auch Jacks Freunde, die bei den Wörtern: „Ich habe eine neue Idee, die kann gar nicht schiefgehen!“  schon weglaufen und nichts mehr hören wollen, da sie wissen, dass dies auf jeden Fall in die Hose geht.

Hier in dem Buch geht es jetzt in Kurzform um eine Verkettung von Fettnäpfchen, Lügenkonstrukten, kreativen Lösungen, skurrile Ideen und letztendlich um das Hinterherjagen hinter einer Idee. Denn Jack braucht Elsie – Elsie macht aber nur unter einer Bedingung mit  -die Bedingung hat aber auch wieder eine Bedingung – hier kommt wieder eine Hürde ins Spiel – und so weiter…

Meine Tochter fand das Buch ganz witzig, vor allem, weil Jack wirklich irgenwie immer eine Idee zum Weitermachen hat. Ich – als Erwachsene – hätte Jack zwischendurch ein wenig geschüttelt, denn wenn er nur ein Drittel der Energie in Schulsachen investiert hätte, dass wären die Prüfungen überhaupt kein Problem. Aber Jack setzt halt andere Prioritäten! Jacks Geschichte konnte sie unterhalten, hat sie aber nicht wahnsinnig begeistert. Sie war angetan von seinem Ideenreichtum und auch von seiner Kunst, sich irgenwie durchzulavieren, egal was kommt.

Der Titel ist hier Programm: Wer so denkt, muss nicht lernen, da wird eine Lösung schon von selbst kommen! 🙂

Wie das Buch ausgeht? Hm, Jack erzählt es euch! 🙂

Fazit:

Für Liebhaber skurriler Geschichten, die zeigen, dass man doch irgendwie alles erreichen kann, was man sich erhofft, oder zumindest fast, wenn man nur genügend Ideen und Überredungskunst hat!

Von meiner Tochter gibt es 3.5 Stars (3,5 / 5)!

 

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