[Rezension] Mitmachbuch *** 50 Abenteuer, die du erleben solltest, bis du 12 bist *** eher für Jungs mit 8/9 Jahren geeignet

Pierdomenico Baccalario, Tommaso Percivale „50 Abenteuer, die du erleben solltest, bis du 12 bist“

 176 Seiten, 12,95 Euro, ab 9 Jahren, ET: 5. 05.2017

Flexicover mit Gummiband

mit zweifarbigen Illustrationen von AntonGionata Ferrari
aus dem Italienischen von Sophia Marzolff
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Inhalt:

Vorsicht, Abenteuer!

 Wie fühlt es sich an, nachts unter freiem Himmel zu schlafen? Wie gründest du einen Geheimclub? Wer traut sich, im Wald Tierspuren zu verfolgen? Oder sogar ein Wildtier zu füttern? Und wie versteckt man unbemerkt einen Schatz?

Von der aufregenden Nachtwanderung bis hin zur Erkundung einer geheimnisvollen Ruine – hier gibt es zahlreiche Abenteuer und Mutproben zu bestehen. Und vor allem viel Platz, um die eigenen Erlebnisse festzuhalten. Ein Mitmachbuch, das zum Eintragbuch für viele unvergessliche Erinnerungen wird. Wer bekommt da nicht Lust auf die großen und kleinen Abenteuer des Lebens?“ (Quelle)

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Unsere Meinung:

Meine Tochter liebt diese Mitmachbücher, in denen man auf jeder Seite zu einer Aktion aufgefordert wird. Berühmt ist da z.B. „Mach dieses Buch fertig!“ Mit diesen Büchern können sich meine Tochter und deren Freundinnen sehr lange beschäftigen. Diese werden dann mit zu den Treffen genommen, die Dicke verglichen und die kreativsten Ideen gesucht und bewertet.

Das vorliegende Buch ist vom Cover her sehr, sehr ansprechend und wir haben dahinter ein spannendes (Krokodil mit Zähnen) Mitmachbuch erwartet, dass einfachere und schwerere Aufgaben in sich versteckt.

Das Buch hat meiner Tochter leider schon vom Aufbau her nicht gut gefallen. Viel Text und die Illustrationen konnten sie auch nicht begeistern. Alles in Gelb/Orange gehalten, was irgendwie auf Dauer nervig war. Der Platz für die Erinnerungen bzw. Zeichnungen über die bearbeitete Aufgabe ist viel kleiner als der Erklärungstext einnimmt. Z.B. soll das Kind Skateboard fahren und Kunststücke lernen. Davon soll man dann ein Pflaster aufkleben. Ihr seht, um diese Aufgabe zu bewältigen, braucht man schon einiges an Zeit. Und solche Aufgaben gibt es hier viele.

Es gibt auch Aufgaben, die im normalen Alltag nicht zu schaffen sind, zumindest nicht bei uns, wie Fossilien suchen oder ein Baumhaus bauen. Es gibt auch andere Langzeitaufgaben, wie eine Pflanze aussähen und pflegen oder einen Iglu bauen.

Die Aufgaben sind jetzt nicht „verkehrt“, wir glauben aber, dass Kinder, wenn sie das Buch das erste Mal durchblättern, große Augen machen werden, da sie sehr viele Aufgaben gar nicht erledigen können. Einige überhaupt nicht. Das motiviert natürlich leider nicht.

Fazit:

Süß ist die beiliegende kleine Urkunde, die man sich nach 50 bestandenen Abenteuern selbst ausstellen darf. Das Doofe dabei wird nur sein, dass niemand diese 50 erreichen wird. Oder man muss ein wenig schummeln und einige Aufgaben gegen selbstgestellte austauschen.

Für meine Tochter leider kein passendes Buch. Vielleicht eher für einen Jungen, im Alter von 8/9 Jahren, der viel in der Natur unterwegs ist.

[Rezension] *** Nachtvogel oder Die Geheimnisse von Sidwell“*** Beim zweiten Anlauf hat es besser geklappt…

Alice Hoffman „Nachtvogel oder Die Gehimnisse von Sidwell“

208 Seiten, 12,99 Euro, gebunden, ab 10 Jahren,

aus dem Amerikanischen von Sibylle Schmidt

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Inhalt:

„Als Twig mit ihrer Mutter in dem idyllischen Städtchen Sidwell ankommt, ist sie nicht die einzige Person auf dem Rücksitz. Von ihrem Bruder darf jedoch nie jemand etwas erfahren, genauso wenig wie von dem Fluch, der auf ihrer Familie lastet. Deshalb macht Twig sich so unsichtbar wie möglich und entdeckt dabei jede Menge Geheimnisse in Sidwell: Dinge verschwinden, seltsame Graffiti tauchen auf … Ob das alles mit dem geflügelten Ungeheuer zu tun hat, das sich in mondhellen Nächten über ihrem Haus in die Lüfte schwingt?

Während die Leute in Sidwell reden und die aberwitzigsten Vermutungen anstellen, vergräbt Twig sich in Schweigen. Und macht einen besonders großen Bogen um Julia, das mitreißend fröhliche Nachbarsmädchen. Die lässt sich allerdings durch nichts und niemanden davon abhalten, Twigs beste Freundin zu werden, und dann ist es auf einmal vorbei mit der Geheimniskrämerei – zum Glück, denn gemeinsam ist alles plötzlich ganz leicht. Zusammen machen die beiden Mädchen sich daran, die Geheimnisse von Sidwell zu lösen.“ (Quelle)

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Unsere Meinung:

Das Buch liegt schon lange hier.  Wir haben das Buch angefangen zu lesen und fanden überhaupt nicht in die Geschichte. Der Wunsch, das Buch erneut in die Hand zu nehmen, war dadurch nicht sehr groß. Jetzt in den Ferien mit viel mehr Zeit aber haben wir einen erneuten Versuch gewagt und siehe da – dieses Mal wollte uns der Einstieg gelingen.

Die Geschichte ist sehr atmosphärisch und dunkel. Es gibt viele Geheimnisse und die Geschichte ist dadurch sehr spannend und das bis zum Ende.

Uns hat an der Geschichte gefallen, dass sie wirklich etwas ganz anderes ist, als die bisher gelesenen Bücher. Sie ist spannend und mysteriös, wir wussten lange nicht, ob Twig die Dinge nur träumt oder sie wirklich real sein sollen. Schön ist auch die enthaltene Freundschaftsgeschichte und der enthaltene Familiensinn (alle passen aufeinander auf!).

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[Rezension] *** Sauna mit Nachbar *** mal eine ganz andere, leise, aber doch ausgesprochen gute Geschichte…

Roope Lipasti „Sauna mit Nachbar“

240 Seiten, 14,99 Euro, ET: 10.07.2017,

aus dem Finnischen von Regine Pirschel 

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Inhalt:

„Er lebt auf einem alten Bauernhof im ländlichen Finnland und hat nichts zu tun – für einen alleinstehenden Geschichtslehrer um die fünfzig können die Sommerferien sehr lang sein. Da bietet der chaotische Nachbar ein dankbares Forschungsobjekt. Er ist begeisterter Heimwerker, bringt jedoch keines seiner ambitionierten Projekte zu Ende. Gerade hat er ein neues angefangen, eine Sauna. Der Geschichtslehrer bemerkt, dass seine schöne Nachbarin das Projekt ihres Mannes nicht unterstützt, und beginnt, es ebenfalls zu sabotieren. Als sich der Nachbar versehentlich mit einer Nagelpistole in den Bauch schießt und ins Krankenhaus muss, sieht der Geschichtslehrer seine Chance gekommen, das Herz der Nachbarin zu erobern.“ (Quelle)

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Meine Meinung:

Ich habe das Cover gesehen und musste erstmal über die gestrickte Unterhose oder Badehose lachen. Insgesamt sieht das Cover von weitem aus, aus wäre das Buch in einen „Strickumschlag“ gewickelt. Sehr lustig.

Das Buch selbst enthält eine Geschichte, wie ich sie ehrlich gesagt noch nicht gelesen habe. Ein wenig abgefahren, skurril und doch irgendwie so normal, wie man sich zwei Männer beim Saunabau in Finnlands abgelegenen Wäldern vorstellt.

Das Buch handelt tatsächlich in der Gänze vom Saunabau. Es beginnt mit dem Traum des Nachbarn eine Sauna zu bauen, der ersten Organisation und endet mit der Umsetzung bis zum letzten „Stein“.

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[Rezension] Jugendbuch *** Brennender Durst – Manchmal musst du verloren gehen, um gefunden zu werden ***

Lizzie Wilcock „Brennender Durst – Manchmal musst du verloren gehen, um gefunden zu werden“

250 Seite, 13,95 Euro, ab 12 Jahren, ET: 10.07.2017, Klappenbroschur

Übersetzerin: Friederike Levin

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Inhalt:

„Auf dem Weg zu ihrer sechsten Pflegefamilie überlebt die 14-jährige Karanda einen Autounfall und findet sich mitten in der australischen Wüste wieder. Ein Rucksack, eine Flasche Wasser und ein verblichenes Foto ihrer Mutter sind alles, was ihr bleibt. Karanda wittert ihre Chance. Endlich kann sie ihr Leben selbst bestimmen. Wäre da nicht der acht Jahre alte Solomon, der mit im Auto saß. Karanda kann ihn nicht im Stich lassen. Und so kämpfen die beiden ums Überleben. Sie sind verlorene Seelen, sie wollen ihrer Zukunft entkommen und werden dabei von ihrer gemeinsamen Vergangenheit eingeholt.“ (Quelle)

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Meine Meinung:

Als das Buch hier ankam, war ich doch ein wenig erstaunt, dass dieses so „dünn“ ist. 250 Seiten sind zwar nicht gerade wenig, aber die Schrift ist zudem noch so groß, dass man das Buch sehr schnell gelesen hat.

Ich habe mich schon vor dem Lesen gefragt, ob die Geschichte denn genug Tiefgang würde aufbauen können auf diesen Seiten.

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