[Rezension] Sachbuch *** Der Tiger in der guten Stube – Wie die Katzen erst uns und dann die Welt eroberten *** viele Informationen, teilweise zu trocken…

Abigail Tucker „Der Tiger in der guten Stube“

HC mit Schutzumschlag, 304 Seiten, 19,95 Euro, 30 Illustrationen (schwarz-weiß)

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Inhalt:

„Katzen sind unsere liebsten Haustiere. Im Laufe ihrer gemeinsamen Geschichte mit uns wurden sie zu einer der erfolgreichsten Tierarten auf diesem Planeten. Und heute herrschen sie über Hinterhöfe, ferne antarktische Inseln und unsere Wohnzimmer … und einige sind zu Stars des Internets geworden, die höhere Klickzahlen erreichen als so manche Hollywood-Größe.

Aber wie haben Katzen diese Dominanz erreicht? Anders als Hunde haben sie für uns keinen praktischen Nutzen. Sie sind miserable Rattenjäger und gleichzeitig eine Bedrohung für viele Ökosysteme. Und doch lieben wir sie. Um unsere Hausgenossen besser zu verstehen, macht sich Abigail Tucker auf die Reise zu Züchtern, Umweltaktivisten und Wissenschaftlern. Profund und unterhaltend erzählt sie, wie diese kleinen Kreaturen ihre Beziehung zu uns Menschen genutzt haben, um zu einer der einflussreichsten Spezies der Erde zu werden. “ (Quelle)

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Meine Meinung:

Welches Buch könnte besser zu meinem Blog passen als eines mit dem Untertitel: „Wie die Katzen erst uns und dann die Welt eroberten“? Aus diesem Grund war ich auf dieses Buch mehr als gespannt und sehr daran interessiert, zu erfahren, ob ich als eingefleischte Katzenliebhaberin die Katzen nach dem Lesen mit anderen Augen sehen würde.

Es handelt sich bei diesem Buch um ein Sachbuch mit kleineren persönlichen Geschichten der Autorin. So erfahren wir neben vielen Fakten und Zahlen auch, wie die Autorin zu ihrer Katze „Cheetoh“ kam und wie sich das Zusammenleben teilweise gestaltete. Diese Erzählungen sind sehr lebendig und haben den doch teilweise sehr trockenen „Geschichtsstoff“ ein wenig aufgelockert.

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[Rezension – Bericht] Spielen / Lesen *** Exit (Escape Room) *** als Spiel und jetzt auch als Buch – tolles Weihnachtsgeschenk gesucht???

Fast alle haben schon etwas über Escape Rooms gehört. Diese Beschäftigung wird als Adventuregame und als Freizeitevent bezeichnet. Ich persönlich war bisher noch in keinem bzw. habe noch an keinem Spiel teilgenommen, obwohl es bei uns auch einen gibt. 

Ihr wisst nicht, was damit gemeint ist?

„Wie kommen wir hier nur wieder raus? Nachdem die Tür von außen verriegelt wurde, geht es für die in einem sogenannten Escape-Room eingeschlossenen Personen nur noch um diese Frage. Jetzt heißt es: versteckte Hinweise aufspüren, Rätsel lösen, Passwörter knacken und schließlich den Schlüssel für den Ausgang finden – in der Regel hat man dafür maximal 60 Minuten Zeit. Die Rede ist von einem Spiel, dem „Live-Escape-Game“. Man spielt es in einem Team von meist zwei bis sechs Leuten, in präparierten Räumen, den Escape-Rooms eben, die oft echten Orten nachempfunden sind: einem Gefängnis etwa, einer Folterkammer oder einem Museum. Die von Computerspielen inspirierten „Live-Escape-Games“ stammen ursprünglich aus Japan. Hierzulande eröffnete der erste Escape-Room 2013 in München. Über 200 Anbieter gibt es mittlerweile – vor allem in großen Städten. Sind die Großstädter also besonders abenteuerlustig? Auf jeden Fall scheint hier die Sehnsucht, mal (aus dem Alltag) auszubrechen, größer zu sein.“ (Quelle) – Die ZEIT zeigt euch unter diesem Link auch wo ihr solche Escape Rooms finden könnt.

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In kleinerem Stil und auch für die Kleineren unter uns gibt es aus dem Kosmos Verlag Spiele für die ganze Familie, die man zusammen in einer Gruppe spielt. Man kann nur zusammen gewinnen, in dem man die gestellten Rätsel löst. Je nachdem, was man für ein Level nimmt, können die Rätsel schon sehr schwer sein. Meine Tochter und ich hatten diese Spiele schon einige Mal in der Stadt gesehen, aber nie eines gekauft.

Nun kam aber passend zu dieser „Exit“-Reihe ein Buch im Kosmos Verlag heraus, das wir vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen haben! (WERBUNG)

ab 12 Jahren, 144 Seiten, 14,99 Euro

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[Rezension] *** 54 Minuten – Jeder hat Angst vor dem Jungen mit der Waffe *** Terror/ Amok in der Schule – hätte noch emotionaler sein können!

Marieke Nijkamp „54 Minuten – Jeder hat Angst vor dem Jungen mit der Waffe“

336 Seiten, ab 14 Jahren, 14,99 Euro

übersetzt von Mo Zuber

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Inhalt:

„54 Minuten, die alles zerstören

Es passiert nicht viel im verschlafenen Opportunity, Alabama. Wie immer hält die Direktorin in der Aula der Highschool ihre Begrüßungsrede zum neuen Schulhalbjahr. Es ist dieselbe Ansprache wie in jedem Schulhalbjahr. Währenddessen sind zwei Schüler in das Büro der Schulleitung geschlichen, um Akten zu lesen. Draußen auf dem Sportgelände trainieren fünf Schüler und ihr Coach auf der Laufbahn für die neue Leichtathletiksaison. Wie immer ist die Rede der Dirketorin exakt um zehn Uhr zu Ende. Aber heute ist alles anders.

Als Schüler und Lehrer die Aula verlassen wollen, kann man die Türen nicht mehr öffnen. Einer beginnt zu schießen.
Tyler greift seine Schule an und macht alle fertig, die ihm unrecht getan haben.
Aus der Sicht von vier Jugendlichen entfaltet sich der Amoklauf, bis die letzte Kugel verschossen ist.“ (Quelle)

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Meine Meinung:

Bücher, die von Amokläufen an Schulen handeln, muss ich immer lesen. Das ist als Lehrer das Schreckensszenario überhaupt.

Ich hatte euch vor kurzem das Hörbuch „Was wir dachten, was wir taten“ vorgestellt, das mich sehr fasziniert und mitgerissen hat! Hier war ich emotional mit dabei und habe teilweise fassungslos vor dem CD-Player gesessen.

Das Buch „54 Minuten“ wird aus vier verschiedenen Perspektiven erzählt, so dass man als Leser einen Rundumblick bekommt. Das fand ich einerseits gut, andererseits wurde ich jedes Mal wieder aus meinem Lesefluss gerissen, musste mich wieder an die „erzählende“ Person gewöhnen und in die Person hineinversetzen. Manches Mal fiel mir das schwer, traten die Wechsel doch sehr schnell hinter einander auf.

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[Rezension] Thriller *** Memory Game – Erinnern ist tödlich *** tolle erste 200 Seiten…

Felicia Yap „Memory Game – Erinnern ist tödlich“

448 Seiten, KB, 14,99 Euro, ET: 25.09.2017,

übersetzt von Bettina Spangler

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Inhalt:

„Wie findet man einen Mörder in einer Welt, in der es keine Erinnerungen gibt?

In Claires Welt gibt es zwei Arten von Menschen: solche, die wie sie sind und sich nur an die Ereignisse des vorangegangenen Tages erinnern können, und solche wie ihren Ehemann Mark, deren Gedächtnis zwei Tage zurückreicht. Claire hat nur eine Verbindung zu ihrer Vergangenheit: ihr Tagebuch. Was sie nicht rechtzeitig aufschreibt, geht für immer verloren. Eines Morgens steht die Polizei vor Claires Tür. Die Leiche einer Frau wurde im Fluss gefunden. Nach Aussage der Beamten war sie Marks Geliebte und er wird des Mordes verdächtigt. Sagt die Polizei die Wahrheit? Kann Claire ihrem Ehemann vertrauen? Und vor allem: Kann sie sich selbst vertrauen?“ (Quelle)

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Meine Meinung:

Ich fand die Idee extrem interessant und wirklich genial. Eine Dystopie mit Thrillerelementen – das klang verflucht gut.

Der Start verlief wirklich gut und ich war sofort in der Geschichte angekommen und auch gefangen. Die ersten 200 Seiten flogen nur so dahin und ich war wirklich gespannt, worauf die Geschichte hinauslaufen würde.

Wir erfahren die Details der Geschichte aus vier verschiedenen Perspektiven: von Claire, Hans, Sophia und Mark. Hans fand ich sehr interessant, clever und bewundernswert. Ihn mochte ich auf Anhieb und las auch seine Kapitel sehr gerne. Claire war für mich das naive Frauchen mit einer Menge Komplexe. Sie konnte anfangs gar nicht bei mir punkten, holte aber nach und nach auf.

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[Rezension] *** Und du kommst auch drin vor *** Hörbuch – meine schlechteste Bewertung 2017

Alina Bronsky „Und du kommst auch drin vor“

3 CDs, 216 Minuten, gekürzte Lesung, 14,99 Euro, ET: 29.09.2017, ab 12 Jahren

Sprecherin: Jasna Fritzi Bauer

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Gleichnamiges Buch bei dtv

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Inhalt:
Kims Leben: Roman oder Realität?

Seit der ersten Klasse sind sie beste Freundinnen: Kim, 15, eher unauffällig, und Petrowna, klug, exzentrisch und daran gewöhnt, immer und überall den Ton anzugeben. Alles wird anders, als die beiden mit ihrer Klasse zu einer Schullesung gehen: Während die anderen tuscheln, sich die Haare kämmen oder aus dem Fenster schauen, wird Kim hellhörig, denn was die Autorin da vor sich hin nuschelt, handelt von ihr. Okay, es kommen andere Namen vor und ein paar unwichtige Details stimmen nicht, aber der Rest ist sie! Doch die Geschichte geht nicht gut aus, vor allem nicht für Jasper, Kims Klassenkameraden, der, wenn das Buch die Wahrheit sagt, am Ende an einem Wespenstich stirbt. Um das zu verhindern, bleibt Kim nichts anderes übrig, als ihr Leben völlig auf den Kopf zu stellen. Auf einmal macht sie alle möglichen Dinge zum ersten Mal, wie zum Beispiel Jasper zu küssen. Das aber passt Petrowna ganz und gar nicht ins Konzept …“ (Quelle)

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Meine Meinung:

Leider hatte ich von Anfang an Probleme mit dieser Geschichte:

-Kim war mir von Anfang an sehr unsympathisch. Streckenweise dachte ich, sie wäre eingeschränkt, in irgendeiner Weise geistig behindert. Ein Mädchen in ihrem Alter kann doch nicht so handeln bzw. denken! Dazu passte dann aber wiederum nicht ihre normale Schullaufbahn. Mir gefiel auch ihr Benehmen gegenüber Jasper nicht. Sie gefiel mir insgesamt überhaupt nicht.

-Petrowna ist ein komischer und sehr fragwürdiger Charakter. Aus ihr wurde ich die ganze Geschichte über überhaupt nicht schlau. Jedoch war sie interessant und clever. Sie konnte denken und auch 1 und 1 zusammenzählen.

-Die Freundschaft der beiden Mädels war mir  überaus suspekt. Treffen durften sie sich nicht, sie wissen nur wenig voneinander, sie gehen teilweise miteinander um, als würden sie sich abgrundtief hassen, aber sie sind „beste“ Freundinnen.

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