[Rezension] Kinderbuch *** Evil Hero – Superschurke wider Willen *** Was bist du? Ein Schurke mit Herz oder ein Held in Unterhosen?

Sandra Grauer „Evil Hero – Superschurke wider Willen“

ab 10 Jahren, 352 Seiten, 12,99 Euro, ET: 21.08.2017

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Inhalt:

„Wo lernen Superschurken, wie man so richtig böse ist? An der Evil Äcädemy natürlich. Und genau dorthin verschlägt es John, der eigentlich Sohn eines Superhelden ist. Denn John hat eine klare Mission: Er will an der Schurken-Schule den Erzfeind seines Vaters finden. Um nicht aufzufliegen, muss er so schnell wie möglich alles über Schurkische Etikette und Superwaffenkunde lernen! Dabei helfen ihm seine Mitschüler Max und Serena. Aber kann er den beiden trauen?“ (Quelle)

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Unsere Meinung:

Wir haben das Buch schon in der Vorschau entdeckt und wollten es unbedingt lesen. Was für eine tolle Idee, einen Superheldensohn in der Schurkenschule einzuquartieren und den Oberschurken suchen zu lassen.

Sandra Grauer schreibt sehr eingängig und wir hatten beim Lesen den Eindruck, dass sie selbst sehr viel Spaß beim Ausdenken und Schreiben hatte. Die Geschichte strotzt nur so von kreativen Einfällen und vor allem über die Fächer, die an dieser Superschurkenschule unterricht werden,  konnten wir uns herrlich amüsieren.

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[Rezension] Kinderbuch *** Das Pony-Café – Schokotörtchen zum Frühstück *** Zwergpony Einstein muss man einfach gern haben

Judith Allert „Das Pony-Café – Schokotörtchen zum Frühstück“

gebunden, ab 8 Jahren, 168 Seiten, 9,99 Euro, Band 1/?

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Danke für die Bereitstellung dieses Buches!

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Inhalt:

„Almas Eltern wollen ein Café eröffnen – eins, das es so noch nie gab! Als im Hinterhof ein Zwergpony auftaucht, kommt der Familie die zündende Idee: Es soll ein Pony-Café werden – mit Zwergpony Einstein als Maskottchen! Eine Schlemmeroase für zwei- und vierbeinige Leckermäuler! Alma ist begeistert, dass sie Einstein behalten darf. Aber was, wenn irgendwo anders ein trauriges Mädchen sein Pony fürchterlich vermisst?“ (Quelle)

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Unsere Meinung:

Das Cover glitzert schon total schön und macht wirklich was her. Ein sehr handliches Format und eine kindgerechte Größe der Schrift runden das erste Bild sehr gut ab.

Auch die Geschichte punktete bei meiner Tochter und bei mir. Jetzt ist sie schon 12 und ich 40, aber Pferdegeschichten gehen immer, wenn sie denn auch das gewisse Extra haben. Und hier kommen gleich mehrere „süße“ Extras zum Tragen.

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[Rezension] Kinderbuch/Bilderbuch *** Paul und Konopke *** eine Freundschaftsgeschichte schon für die Kleinen

Christin Burger „Paul und Konopke

(Cover)

32 Seiten, HC groß, 14,90, farbige Illustrationen, Bilderbuch

mit Illustrationen von Nickel, ET: 01.06.2017, ab 4 Jahren (bis 99 :-))

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HIER findet ihr die Seite der Autorin!

 

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Inhalt:

„Paul, der schnellste Kanarienvogel der Welt, fühlt sich unter den zahlreichen Waldbewohnern alleine, weil er nicht wie die anderen ist. Seine Ängste vor dem Alleinsein überspielt Paul mit heftiger Angeberei, mit der er sich auch keine Freunde macht. Eines Tages werden jedoch alle Tiere im Wald von der bösen Rattenhexe Xilvia zu Stein verwandelt, weil jemand ihren Schatz gestohlen hat: Ihre Liebe, die sie zu einem Stein verwandelt hat. Paul kann ihrem Zauberstrahl entkommen, weil er so schnell ist. Und noch jemand entgeht dem bösen Zauber: Der Brummbär Konopke. Denn Brummbären haben so viel Liebe in sich, sie können nie zu Stein verwandelt werden. Wird es den beiden gelingen, Xilvias Schatz zu finden und ihn ihr zurück zu bringen? Und wird Paul bei diesem Abenteuer endlich einen Freund finden und nicht mehr alleine sein?“ (Quelle)

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Unsere Meinung:

Wir lesen immer wieder gerne Kinder- und auch Bilderbücher. Meine Tochter und ich haben schon immer gerne auch nur Bilder geguckt und dann alleine die Geschichte nacherzählt. Das ist vor allem zuckersüß, wenn die kleinen „Leser“ das dann alleine machen!

Wenn wir ein neues Buch „testen“, achten wir immer darauf, ob sich die Geschichte dafür eignet. Ich empfinde das als einen Kaufgrund. Denn wenn sich die Kids die Geschichte bzw. die Eckdaten selbst merken und die Geschichte ohne zu lesen, nacherzählen können, dann ist die Geschichte eingängig und kindgerecht.

Paul ist ein Angeber der schlimmsten Sorte und anfangs gar nicht sympathisch. Aber wir hatten auch gleich Mitleid mit ihm, weil er so alleine ist. Warum er alleine und einsam ist, versteht man aber schnell- auch als Kind.

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[Rezension] Kinderbuch *** So überlebte ich das Schuljahr trotz Aliens, Robotern und der grausamen Missy ***

Jennifer Brown „So überlebte ich das Schuljahr trotz Aliens, Robotern und der grausamen Missy“

240 Seiten, ab 10 Jahten, 12,99 Euro, ET: 16.01.2017

übersetzt von: Christine Spindler

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Inhalt:

„Solange Luke seine Nachmittage mit seinem Lieblings-Videospiel verbringen kann, ist er mit sich und der Welt zufrieden. Was gibt es Besseres, als virtuelle Aliens zu jagen? Doch dann beginnt Lukes Vater zu nerven: Eine außerschulische Aktivität muss her, mit der sein Sohn zeigen soll, dass er ein ambitionierter Schüler ist. Gegen Lukes Willen meldet sein Vater ihn beim Schul-Robotik-Team an. Und damit beginnt die ganze Misere: Geführt von einem Lehrer ohne jede technische Kompetenz findet sich Luke in einem bunt zusammengewürfelten Haufen wieder. Gemeinsam mit Missy, dem gemeinsten Mädchen unter der Sonne, Lunchbox Jones, dem gefürchtetsten Teenager der Schule, und ein paar weiteren schrägen Gestalten soll Luke bei einem Robotik-Wettbewerb gegen andere Teams antreten. Was Luke nie für möglich gehalten hätte, passiert: Das bunte Trüppchen wächst zu einem Team zusammen, das tatsächlich gewinnen will. Doch bis es zum großen Wettkampf kommt, stehen Luke noch einige Überraschungen bevor …“ (Quelle)

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Unsere Meinung:

Als wir das Buch in der Vorschau entdeckt haben, dachten wir, dass es sich um ein Buch mit mehr Illustrationen handeln würde. Das Cover täuscht da ein wenig. Es handelt sich also nicht um einen Comic-Roman.

Lukes Geschichte fanden wir beide richtig gut und haben gerne sein Abenteuer gelesen.

Meine Tochter fand es prima, dass Luke sich nicht unterkriegen lässt, seine gute Laube bewahrt und die anderen versucht, immer wieder zu überzeugen. Er entwickelt sich weiter und am Ende hätte sie ihn gerne abgeklatscht! 🙂

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[Rezension] Mitmachbuch *** 50 Abenteuer, die du erleben solltest, bis du 12 bist *** eher für Jungs mit 8/9 Jahren geeignet

Pierdomenico Baccalario, Tommaso Percivale „50 Abenteuer, die du erleben solltest, bis du 12 bist“

 176 Seiten, 12,95 Euro, ab 9 Jahren, ET: 5. 05.2017

Flexicover mit Gummiband

mit zweifarbigen Illustrationen von AntonGionata Ferrari
aus dem Italienischen von Sophia Marzolff
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Inhalt:

Vorsicht, Abenteuer!

 Wie fühlt es sich an, nachts unter freiem Himmel zu schlafen? Wie gründest du einen Geheimclub? Wer traut sich, im Wald Tierspuren zu verfolgen? Oder sogar ein Wildtier zu füttern? Und wie versteckt man unbemerkt einen Schatz?

Von der aufregenden Nachtwanderung bis hin zur Erkundung einer geheimnisvollen Ruine – hier gibt es zahlreiche Abenteuer und Mutproben zu bestehen. Und vor allem viel Platz, um die eigenen Erlebnisse festzuhalten. Ein Mitmachbuch, das zum Eintragbuch für viele unvergessliche Erinnerungen wird. Wer bekommt da nicht Lust auf die großen und kleinen Abenteuer des Lebens?“ (Quelle)

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Unsere Meinung:

Meine Tochter liebt diese Mitmachbücher, in denen man auf jeder Seite zu einer Aktion aufgefordert wird. Berühmt ist da z.B. „Mach dieses Buch fertig!“ Mit diesen Büchern können sich meine Tochter und deren Freundinnen sehr lange beschäftigen. Diese werden dann mit zu den Treffen genommen, die Dicke verglichen und die kreativsten Ideen gesucht und bewertet.

Das vorliegende Buch ist vom Cover her sehr, sehr ansprechend und wir haben dahinter ein spannendes (Krokodil mit Zähnen) Mitmachbuch erwartet, dass einfachere und schwerere Aufgaben in sich versteckt.

Das Buch hat meiner Tochter leider schon vom Aufbau her nicht gut gefallen. Viel Text und die Illustrationen konnten sie auch nicht begeistern. Alles in Gelb/Orange gehalten, was irgendwie auf Dauer nervig war. Der Platz für die Erinnerungen bzw. Zeichnungen über die bearbeitete Aufgabe ist viel kleiner als der Erklärungstext einnimmt. Z.B. soll das Kind Skateboard fahren und Kunststücke lernen. Davon soll man dann ein Pflaster aufkleben. Ihr seht, um diese Aufgabe zu bewältigen, braucht man schon einiges an Zeit. Und solche Aufgaben gibt es hier viele.

Es gibt auch Aufgaben, die im normalen Alltag nicht zu schaffen sind, zumindest nicht bei uns, wie Fossilien suchen oder ein Baumhaus bauen. Es gibt auch andere Langzeitaufgaben, wie eine Pflanze aussähen und pflegen oder einen Iglu bauen.

Die Aufgaben sind jetzt nicht „verkehrt“, wir glauben aber, dass Kinder, wenn sie das Buch das erste Mal durchblättern, große Augen machen werden, da sie sehr viele Aufgaben gar nicht erledigen können. Einige überhaupt nicht. Das motiviert natürlich leider nicht.

Fazit:

Süß ist die beiliegende kleine Urkunde, die man sich nach 50 bestandenen Abenteuern selbst ausstellen darf. Das Doofe dabei wird nur sein, dass niemand diese 50 erreichen wird. Oder man muss ein wenig schummeln und einige Aufgaben gegen selbstgestellte austauschen.

Für meine Tochter leider kein passendes Buch. Vielleicht eher für einen Jungen, im Alter von 8/9 Jahren, der viel in der Natur unterwegs ist.