[Rezension] Kinder- und Jugendbuch *** Jungs verstehen das nicht *** humorvoll und richtig nett…

Emma Flint „Jungs verstehen das nicht“

gebunden, 280 Seiten, 12,99 Euro, ab 11 Jahren

ET: Juli 2017, Illustratorin: Petra Hämmerleinova

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Das Buch wurde mir im Rahmen einer Leserunde zur Verfügung gestellt – Werbung!

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Inhalt:

„Katinka hat ein echt schlamasseliges Leben. Eigentlich wollte sie sich nie mehr blamieren! Das Schlimmste ist: Auch ihrem besten Freund Mats ist sie auf einmal peinlich. Was auch daran liegt, dass er so einiges nicht mehr versteht. Zum Beispiel, warum es manchmal lebensnotwendig ist, im Unterricht Zettel zu schreiben, Freundschaftsarmbänder zu tragen und zu tanzen. All die Sachen eben, die Mädchen gut finden! Muss Katinka etwa ab sofort Basketball, Spinnen und Ballerspiele mögen, um ihre Freundschaft mit Mats zu retten? Und warum ist das mit Jungs und Mädchen plötzlich so kompliziert? Höchste Zeit für das Geheimprojekt „Jungs verstehen das nicht“! “ (Quelle)

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Unsere Meinung:

Katinka ist 11 Jahre, fast schon 12, und schreibt Tagebuch. Genau das bekommen wir zu lesen.

Katinka erschien meiner Tochter und mir anfangs etwas komisch, das lag aber auch daran, dass wir uns schon einiges denken konnte, Katinka aber durch einiges noch selbst hindurch musste.

Als sie ihre Lehrerin mit Sonnenmilch abschießt (was meine Tochter übrigens total witzig fand), fängt ihre Geschichte erst richtig an.

In Katinkas Leben geht danach einiges schief und vieles andere läuft anders als sie sich das vorstellt. Dazu kommt noch, dass sie nicht versteht, warum sich dann auch noch ihr bester Freund Mats von ihr abwendet und sie peinlich findet. Das kann sie nicht nachvollziehen und überhaupt kann sie ihn auch nicht mehr richtig einschätzen.

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[Rezension] Internationale Literatur *** Als der Teufel aus dem Badezimmer kam *** sprachlich genial, inhaltlich teilweise etwas langatmig…

Divry „Als der Teufel aus dem Badezimmer kam“

Hardcover mit Schutzumschlag, 272 Seiten, 21 Euro, ET: 22.09.17

übersetzt von Patricia Klobusiczky

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Inhalt:

„Sophie ist jung, qualifiziert, kreativ — und hat keinen Cent mehr in der Tasche. Die Aufträge als freie Mitarbeiterin bei einer Tageszeitung bleiben aus, die Rechnungen am Ende des Monats hingegen treffen verlässlich ein. Was tun, oder besser: Was nicht mehr tun?, fragt sie sich, während der Teufel ihr im Nacken sitzt und sie beständig in Versuchung führen will. Doch gibt sie ihm nicht nach und schreibt stattdessen einen Roman, in dem ihre Phantasie Königin ist und die Begrenzungen der Realität aufhebt. Vor dem Hintergrund ihrer alltäglichen Nöte, ihrem Kampf mit den Tücken der + Bürokratie und ihrer wachsenden Vereinsamung zündet Sophie lustvoll ein literarisches Feuerwerk, setzt ihrer Misere ein reiches Spiel der Sprache und Formen entgegen — »ein sprühendes, kompromissloses, unglaublich lustiges Buch« (Le Parisien).“ (Quelle)

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Meine Meinung:

Das Buch ist eine Klasse für sich.

Ich habe noch nie ein Buch gelesen, in dem so mit der Sprache gespielt wird wie in diesem.

Das macht es einerseits zu etwas Besonderem, in dem man immer wieder etwas Neues entdecken kann. Ich bin überzeugt, dass man das Buch mehrere Male lesen kann und jedes Mal findet man neue versteckte Pointen oder Wortspiele, die man vorher noch nicht entdeckt hatte.

Den Schreibstil zu beschreiben, ist sehr schwer – auch zu erklären, was hier mit wortgewaltig beschrieben wird. Vielleicht lest ihr mal in die Leseprobe hinein?

Andererseits lässt sich das Buch dadurch auch nicht sehr einfach lesen. Ich musste hochkonzentriert das Geschehen verfolgen und jedes einzelne Wort genau unter die Lupe nehmen. Das empfand ich auf Dauer doch etwas anstrengend, so dass ich das Buch immer wieder zur Seite legen und ein wenig das Gelesene „verdauen“ musste. Dazu kommt noch, dass der Inhalt zwar aktuell und bezeichnend ist, aber insgesamt nur wenig passiert.

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[Rezension] Hörbuch *** Aquila *** Wieder mal eine hörenswerte Geschichte aus der Feder der Autorin…

Ursula Poznanski „Aquila“

1 mp3-CD, 11 Stunden 53 Minuten, ungekürzte Lesung, 16,99 Euro

ET: 16.08.2017, Sprecherin: Laura Marie

Das Buch ist im Loewe Verlag erschienen!

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Inhalt:

„Wenn die eigene Erinnerung trügt

Als Nika an einem Sonntagmorgen ziemlich verkatert in den Badezimmerspiegel schaut, steht dort diese Nachricht. Wer hat sie an den Spiegel geschmiert? Und was hat sie zu bedeuten? Wo sind Nikas Hausschlüssel und ihr Handy? Wo ist Jenny, ihre Mitbewohnerin? Und warum ist ihr heute überhaupt so schlecht, sie hat doch gestern gar nicht viel getrunken? Erst durch die Morgennachrichten im Fernsehen erfährt Nika, dass heute gar nicht Sonntag ist, sondern Dienstag. Ihr fehlt die Erinnerung an zwei ganze Tage, in denen irgendetwas Schreckliches passiert sein muss. Aber was?“ (Quelle)

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Meine Meinung:

Die Autorin ist für mich mittlerweile ein Garant für gute bis sehr gute Geschichten:

So ist auch die Geschichte rund um das Mädchen Nika mitreißend und wirklich spannend. Die versteckten Hinweise, das Lösen der Rätsel, das Verfolgen von Nikas Handlungen hat mir sehr viel Spaß gemacht. Nika tat mir anfangs sehr leid, da sie sich an zwei komplette Tage nicht erinnern kann. Die Frage nach den verlorenen Schlüsseln, dem fehlenden Pass, die Angst durch unliebsame Besucher machten das Hörbuch von Beginn an zu einem wirklichen Suchtfaktor. Jede einzelne Minute habe ich im Auto der Geschichte gelauscht! Wollte ich doch unbedingt wissen, was Nika und auch die Polizei weiterhin zu Tage fördern.

Das Setting in Siena hat mir auch gut gefallen und durch die „Jagd“ durch diese Stadt habe ich ein wenig Sightseeing betrieben und verschiedene Attraktionen kennengelernt.

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[Rezension] *** Das Auge von Licentia *** Mittelalter, Truman-Show und eine zarte Liebe – und trotzdem sind wir nicht rundum begeistert…

Zinßmeister „Das Auge von Licentia“

320 Seiten, gebunden, 15 Euro, ET: 10/18, ab 12 Jahren

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Inhalt:

„Jonata lebt mit ihrer Familie in der Mittelaltersiedlung Licentia. Smartphones, den Supermarkt um die Ecke, all das kennt sie nicht, ahnt noch nicht mal von deren Existenz. Und schon gar nicht weiß sie, dass „Licentia“ in Wahrheit eine Fernsehshow ist, und die ganze Welt ihr und den anderen Bewohnern Licentias zusieht – jeden Tag, schon seit Jahren. Erst, als sie auf Tristan trifft, einen Jungen aus dem verfeindeten Clan der Wolfsbanner, kommen die Lügen und Geheimnisse ihres Dorfs langsam ans Tageslicht, und Jonata wird für manche Dorfbewohner zu einer Bedrohung …“ (Quelle)

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Unsere Meinung:

Das Buch zu bewerten, fällt mir schwer. Ich finde es immer schwierig, wenn es eine Geschichte als solches irgendwie schon gibt. Und es gibt sie. Fast jeder kennt den Film „Die Truman Show“ und weiß, was in dieser passiert.

Nun befinden wir uns hier in einem Dorf im Wald, das von der Außenwelt abgeschnitten ist. Hier stellte sich uns (auch meiner Tochter) die Frage: Wie groß soll denn dieser Wald sein, dass die nichtsahnenden Insassen niemals dahinter kommen werden, dass sie Teil eines Experiments sind. Klar, die Kids werden durch Schauergeschichten daran gehindert, weite Streifzüge zu unternehmen, um das Umland zu erkundigen, aber dass wirklich niemand in 10 Jahren irgendetwas herausfindet, halten wir für unglaubwürdig.

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[Rezension] Jugendbuch *** In my Dreams – wie ich mein Herz im Schlaf verlor *** Liebe, Geister und Spannung

Siegmann „In my Dreams – wie ich mein Herz im Schlaf verlor“

gebunden, ab 12 Jahren, 352 Seiten, 15 Euro

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Inhalt:

„Mit übernatürlichen Dingen kennt Lu Runmore sich aus, schließlich gibt es Geister in ihrem Zuhause, dem gemütlichen Hotel „Runmore Manor“. Doch neuerdings träumt Lu jede Nacht von dem furchtbaren Feuer, das das Hotel vor 100 Jahren beinahe zerstörte. Außerdem riechen ihre Haare ständig nach Rauch, an den Wänden tauchen merkwürdige Symbole auf und der (ziemlich süße und leider auch ziemlich arrogante) Hotelgast Ben lässt sie nicht mehr aus den Augen …“ (Quelle)

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Meine Meinung:

Das Cover ist ja schon ein kleines Highlight für die jungen Girlies! Sie werden das Buch auf jeden Fall direkt in die Hand nehmen und bestimmt dadurch auch das Buch lesen wollen. Meiner Tochter war es tatsächlich zu verschnörkelt und zu verspielt. Aber sie liest insgesamt lieber andere Bücher, ist dadurch auch kein Maßstab! 🙂

Das Buch selbst beginnt sehr erfrischend, da Lu die Haus lebenden Geister schon sehen und hören kann. Es handelt sich also nicht um eine „Mädchen-erfährt-von-ihrer-Gabe“-Geschichte. das fand ich schon mal sehr ansprechend.

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