*** deleted_TRAUE NIEMANDEM *** erschreckend, realistisch, kurzweilig

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Inhalt:

„Traue niemandem

Berlin 2034. Ben lebt ein ganz normales Leben mit seiner Familie. Den Alltag regelt wie bei allen anderen Menschen sein Slave für ihn. Eine Hologramm-Figur, die ihm bei Recherchen hilft, seine Termine plant und auch ansonsten immer für ihn da ist. Dank ihm hat Ben Zugriff auf alle möglichen Kameras in der Stadt. Ben stellt die ständige Überwachung der Slaves irgendwann in Frage und gerät an die falschen Freunde. Um Teil dieser Gruppe zu werden, soll Ben seinen Slave Sakar auslöschen.“ (Quelle)

Anmerkung: Der Inhalt wurde von mir gekürzt, da er meiner Meinung nach zu viele Details verrät!

HIER geht es zur Verlagsseite mit Informationen zum Autor!

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Meine Meinung:
Das Buch bzw. die Geschichte liest sich sehr einfach, flüssig und schnell!

Bens Geschichte ist für mich und vor allem für die heutige Jugend mehr als realistisch und das macht das Buch sehr spannend und eingängig. (ständiger Internetzugang durch ein Armband, ständiges Tragen dieses Bandes, ein virtueller Freund, auch als Kalender nutzbar, ….) Dadurch wirkt es aber auch gleichzeitig sehr erschreckend und stellt eine Zukunft dar, die sicherlich keiner möchte.

Die Geschichte ist im Tagebuch-Stil aus Bens Sicht geschrieben und stellt einen kompletten Rückblick dar, da Ben das Gesamte schon erlebt hat und nun niederschreibt!

Seine Geschichte ist wenig ausgeschmückt, enthält keine unnötigen Details und liest sich deshalb für mich richtig gut. Ich bin kein Freund von vielen Details und Ausschmückungen! Die Personen bzw. die Charaktere haben bei einer solch schnellen und kurzweiligen Geschichte nur wenig Zeit sich zu entwickeln und so bleiben sie dementsprechend eher oberflächlich, aber ausreichend gestaltet! Bei manchen technischen Dingen hätte ich mir mehr Erklärungen, vielleicht sogar eine Zeichnung gewünscht!

Die eingeschobenen Erklärungen zu Entwicklungen bis zum Jahr 2034 sind passend und ich habe die ganze Zeit den Eindruck gehabt, dass Ben mir die Geschichte in einem Gespräch erzählt. Die Schreibweise ist sehr lebendig, so dass man sich alles gut vorstellen kann!

Das Ende ist sehr gekonnt und man möchte als Leser das Buch NICHT zuschlagen, da man unbedingt wissen möchte, wie es weitergeht!

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Leider weiß ich nicht, ob eine Fortsetzung geplant ist, noch wann diese kommt, wenn sie denn kommt! Passend bzw. machbar wäre ein zweiter Teil auf alle Fälle. Es wäre aber auch möglich, das Buch als „Einteiler“ zu lassen und den Leser mit diesem Ende in die Zukunft zu schicken!

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4 Stars (4 / 5)

*** Kekse im Kosmos *** ein leicht abgedrehtes Weltraumabenteuer!

Meine Tochter und ich haben das Buch „Schwupp und weg“ des Autorenduos gelesen und sind mit dieser Geschichte nicht wirklich warm geworden. Diese Geschichte war uns einfach zu fantastisch, zu verrückt und konnte uns leider nicht begeistern.kekseimkosmos

Da aber das neue Buch „Kekse im Kosmos“ vom Cover her schon so lustig aussah und der Titel uns direkt angesprochen hat, wollten wir es noch einmal versuchen! (Außerdem hatte ich es in Leipzig auf der Buchmesse schon in der Hand und fand die Bilder klasse!)

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Die Bücher haben nichts miteinander zu tun, es handelt sich nicht um eine Reihe!

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Inhalt:

„Da wünscht man sich nur was Süßes und dann sowas! Auf dem Weg zum 99 Jahre entfernten neuen Planetenzuhause Nova Mundi wacht Astra aus dem Tiefschlaf auf und erkundet mit Roboter Pillpall das Raumschiff. Aliens auf Löffelklau sind noch das geringste Problem, das den beiden auf ihrem kosmischen Abenteuer begegnet: Gefahr lauert in Form Tausender wild gewordener Kuchen und Kekse!“ (Quelle)

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Unsere Meinung:

Auch diese Geschichte ist sehr kreativ und phantastisch. Nicht, dass Astra und ihre Eltern zu einem neuen Planeten fliegen, der 199 Jahre entfernt ist…Sondern, dass es Astra mit Killerkeksen und Monstermuffins zu tun bekommt. Sie muss alleine mit Hilfe eines Roboters die restlichen Menschen auf dem Raumschiff retten.

Ob sie das schafft und wenn ja, wie sie das macht – dazu muss man das Buch lesen!

Das Buch besticht durch eine sehr farbige Gestaltung – viele Bilder, die teilweise über beide Seiten gehen und nur wenig Platz für Text lassen.

IMG_0595Es gibt aber auch Doppelseiten, die ohne ein Bild auskommen und nur Tex enthalten. Auf jeden Fall spricht die Aufmachung des Buches die Kinder an! Meine Tochter fand das Buch unter anderem „cool“, da es so bunt und verrückt bzw. außergewöhnlich ist. Am besten schaut man sich das Buch bzw. die Bilder zuerst an, ohne den Text zu lesen!

Für mich als Erwachsene waren manche Dinge zu skurril bzw. zu schräg, die Ideen zu abgedreht und manche Namen gefallen mir überhaupt nicht („namenloser Horror“), aber meine Tochter hatte nicht so viel auszusetzen.

Das Buch hat sie begeistert, auch wenn sie manche Stellen mehrfach lesen musste, um sie zu verstehen.

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Fazit:
Die Geschichte ist phantastisch  – aber verständlicher und nicht ganz so abgedreht wie das letzte Abenteuer! Die Illustrationen sind gekonnt und lassen das Abenteuer lebendig werden!

Meiner Tochter hat das Buch gut gefallen!

4 Stars (4 / 5)

**Neue Kinderbuch- Reihe entdeckt: Task Force Animal***Rezension Band 2 und 3**

Meine Tochter und ich haben in der Bücherei eine neue Kinderbuch Reihe entdeckt. Wir lieben solche kurzen Abenteuer mit immer dem gleichen Hintergrund und den selben Figuren, die wir abends zusammen im Bett vor dem Einschlafen zusammen lesen können (wie z.B. „Dinoversum“ oder „Das magische Baumhaus“)

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Informationen zur Reihe:

Die Reihe heißt „Task Force Animal“ und spielt im Jahr 2100. Ein Mädchen und ein Junge bestreiten zusammen die Abenteuer. Sie besitzen einen Anzug  – den Task-Force – Overall, durch den sie sich in alle Tiere und Pflanzen verwandeln können. Das tun sie auch in jedem Band und erleben in Tiergestalt diese Abenteuer!

In allen Bänden geht es um die Rettung von Tieren und die Ausbeutung der Umwelt durch den Menschen, da der Autor Jean-Marie Defossez mit den Büchern die Kinder sensibilisieren möchte. Der Autor selbst ist Zoologe und so bekommt der Leser in allen Abenteuer viele wissenswerten Informationen über das Tier, um das es in diesem Band geht.

Band 1: Delfine in Gefahr (HIER geht es zur Verlagsseite mit Leseprobe)

Band 2: Mission Elefantenbaby

Band 3: Die Wut der Tiger

Band 4: Panik bei den Orang-Utans

Band 5: Rettung für die Pinguine (30.09.14)

Unsere Meinung – Doppelrezension

Inhalt:

Band 2:

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„Ein neuer Fall für Task Force Animal: Im Herzen Afrikas irrt eine Elefantenherde ziellos umher. Der Tod der Leitkuh lässt sie orientierungslos in geschützte Gebiete vordringen, wo sie erbarmungslos gejagt werden. Aber damit nicht genug: Die Elefantenkuh hat ein Junges hinterlassen, das ohne Mutter in höchster Gefahr schwebt! Lisa und Noah eilen den Dickhäutern zu Hilfe und verwandeln sich in Elefanten. Ein regelrechter Wettlauf gegen die Zeit beginnt …“ (Quelle)

Band 3:

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„Professor Iku hat in der Taiga eine wahre Sensation entdeckt: eine Sibirische Tigerin. Diese Tierart gilt bereits als ausgestorben. Alarmiert fliegen Lisa und Noah nach Sibirien, denn ein Jäger hat sich bereits an die Fersen des Tigers geheftet. Sie nehmen die Fährte der Raubkatze auf, die außerdem zwei Tigerbabys geboren hat. Die Ereignisse überschlagen sich: Der Jäger entführt die kleinen Raubkatzen und richtet sein Gewehr auf deren Mutter … und auf Lisa!“ (Quelle)

Uns gefällt diese Reihe gut und sie ist wirklich lesenswert. Band 3 mit den Tigern war sehr, sehr spannend und das Alter (ab 8 Jahren)ist sinnvoll gewählt, da kleinere Kinder vielleicht Angst bekommen könnten.

Da die Geschichten/Abenteuer in der Zukunft spielen, gibt es auch einen Roboter, der durch seinen Sprachfehler witzige Momente schafft.

Die Kinder verwandeln sich durch ihren Anzug jeweils in die Tiere, was sehr modern und sehr „high-tech“ ist. Natürlich möchte meine Tochter auch einen solchen Anzug besitzen! 🙂

Die Sprache ist kindgerecht, die Schrift sehr groß und zudem wird die Geschichte durch einige schwarz-weiß Bilder unterstützt. Alles in allem lassen sich die Geschichten leicht und flüssig lesen.

Meiner Tochter gefallen die spannenden Abenteuer in der Zukunft und dass sie von einem Jungen und einem Mädchen gemeinsam erlebt werden. Ich finde die Informationen über die Tiere und die Schauplätze sehr gut und bewundere den eigentlichen Auftrag – die Kinder für die Rettung der Natur und der Tiere zu sensibilisieren und das ohne erhobenen Zeigefinger!

Ein wenig befremdlich ist es jedoch, dass die Kinder wissentlich – mit der Erlaubnis ihrer Eltern –  auf diese Missionen geschickt werden, in denen es um Leben und Tod geht. Bei den anderen Reihen haben die Kinder das immer ohne das Einverständnis ihrer Eltern gemacht. Das klang für mich als Mutter immer realistischer!

4 Stars (4 / 5)

Band 3 ist einen Tick besser als Band 2