Rezension – Kinderbuch *** Your Style: Romy – Triff den Moviestar von morgen *** Oetinger 34 – moderne und tolle Idee!

Kathrin Lena Orso & Britta Sabbag als Wolke „Your Style: Romy – Triff den Moviestar von morgen“

romy

208 Seiten, ab 11 Jahren, 9,99 Euro

Band 1/?

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Band 2 (ET: ?):

pepa

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Inhalt:

„Your Style, your Dream, your Bookazine! Best Friends in Berlin. In Band 1 erzählt uns Romy von ihrem großen Traum: Sie möchte unbedingt Schauspielerin werden. Dafür muss sie allerdings erst beim Casting gewinnen. Gut, wenn man da die richtigen Freundinnen an seiner Seite hat. Zusammen mit der sportlichen Pepa, der musik-verrückten Greta und Josi, die tolle Mode entwirft, sind die vier ein echtes Dreamteam.“ (Quelle)

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Unsere Meinung:

Meine Tochter liebt Comic Bücher und alles, was danach aussieht.

Die „Your Style“- Bücher treffen da vom Aussehen und Aufbau genau ins Schwarze. Eine Geschichte mit unterstützenden, teilweise sehr witzigen Illustrationen, vielen Bilder und zwischendrin Psychotests zum Ausfüllen und Mitmachen. Das Buch ist im Zeitschriften-Tagebuch-Stil angelegt und beinhaltet zudem Whatsapp-Chats, Musik-Playlists und viele „interaktive Details“!

Hier zwei Beispielseiten aus der Leseprobe von der Verlagsseite!

romyleseprobe

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Rezension *** Ich dreh gleich durch – Tagebuch eines ADHS-Kindes und seiner genervten Leidensgenossen *** tolle Herangehensweise!

Sanders „Ich dreh gleich durch – Tagebuch eines ADHS-Kindes und seiner genervten Leidensgenossen“

cover

304 Seiten, 18,99 Euro

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Inhalt:

„Das besondere ADHS-Buch – klug, witzig, hilfreich

Max tickt anders. Das macht sein Leben kompliziert. Und das seiner Mitmenschen entsetzlich anstrengend. Max hat ADHS: Er ist unüberlegt, impulsiv, unkonzentriert, hibbelig, aufgekratzt, planlos, hört nie zu, verliert und vergisst alles, bringt sich und andere ständig in Gefahr.

In diesem Tagebuch lässt Max sich auf unterhaltsame Weise über all die kleinen und großen Katastrophen aus, die er tagtäglich verursacht. Aber auch seine Mitmenschen schreiben sich ihre liebe Not mit dem Energiebündel von der Seele. So erleben die Leser eine Situation aus zwei Blickwinkeln – und das ist mitunter brüllend komisch.

Anna Maria Sanders Buch erlaubt einen tiefen, aber dennoch humorvollen Einblick in die Seelenwelt von Betroffenen und »Mitleidenden«, der beide Seiten besser verstehen lässt.

  • Das erste Buch, das Einblick in die Gefühlswelt eines ADHS-Kindes gibt
  • Ein Buch, das auch die Perspektive des Umfeldes beleuchtet: Wie wirkt ein ADHS-Kind?
  • Authentisch und humorvoll geschrieben von einer Mutter, die Lösungen hat
  • Ein Muss für Eltern, Großeltern, Geschwister und Pädagogen in Schule und Kindergarten!“

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Meine Meinung:

Als Lehrerin an einer integrativen, weiterführenden Schule lese ich hin- und wieder Bücher zu „Schüler- und Lehrer-Problemen“! ADHS steht in dieser Problemliste natürich auch! Nicht selten haben wir 10 von 30 Kindern in der Klasse, die in irgendeinerweise Medikamente wie Ritalin oder Medikinet nehmen. Manche Kinder werden auch erst „eingestellt“, nachdem sie auf unserer Schule sind, weil nichts mehr geht! Übergang von der Grundschule = mehr Kinder, mehr Lehrer, mehr Fächer, mehr Arbeit…

Ich bin mit der Medikamentengabe immer noch skeptisch! Einerseits sehe ich das Problem von der Lehrerseite: wenn bei 30 Schülern unterschiedlichen Könnens auch noch 8  – ich drücke es jetzt mal eher negativ aus- querschießen und permanent stören – dann ist das für mich als Lehrer schier unmöglich zu schaffen. Andererseits sehe ich auch das Problem der Kinder, die häufig nur negative Reaktionen bekommen: ob von ihren Klassenkameraden, ihren Lehrern, ihren Eltern und dann natürlich auch noch über die verhassten Noten! Manche Kinder blühen mit Medikamenten regelrecht auf und gewinnen dadurch Lebensqualität zurück, andere mutieren zu einem „Zombie“, der nur noch wenig mit dem früheren Kind gemeinsam hat!

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KB „Wie man seine absurd analogen Eltern updated“- Erwachsene haben hier nichts zu suchen…

Pete Johnson „Wie man seine absurd analogen Eltern updated“

wiemanseineabsurd

192 Seiten, ab 10 Jahren, ebook: 7,99 Euro/Buch: 9,99 Euro

BAND 4

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Inhalt:

„Luis ist in der Hölle! Nachdem sein Vater einen Erziehungskurs besucht hat, kündigt er eine computer-, fernseh- und internetfreie Auszeit an, in der „die Familie näher zusammenrücken soll“. Der blanke Horror! Luis steht eine Woche in der Steinzeit bevor! Doch das Schlimmste kommt erst: Die ganze Schule hält ihn für einen Lügner, weil er allen von seinem tollen Comedy-Fernsehauftritt erzählt hat. Dass ausgerechnet sein Beitrag rausgeschnitten wurde, konnte er doch nicht ahnen. Wie soll man da nicht den Humor verlieren?“ (Quelle)

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Reiheninformation:

Band 1

Band1

Band 2

Band2

Band 3

Band3

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Unsere Meinung:

Es handelt sich hier um ein typisches Kinderbuch, das man schnell lesen kann, das die Kinder zum Lesen animiert aufgrund der gut gewählten Themen und das bei Kinder eher Eindruck hinterlässt als bei Erwachsenen! Es handelt sich um eine Geschichte im Tagebuchstil! (Beispielseite aus der Leseprobe entnommen!)

Unbenannt

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*** Klar ist es Liebe *** 12 Erzähler, ein Eichhörnchen und eine Bank…

„Klar ist es Liebe“ Sandy Hall

Klaristesliebe

 übersetzt von Maren Illinger, ET: 20.08.2015,

272 Seiten, 14,99 Euro, ab 14 Jahren

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 Inhalt:

„Zwei Verliebte, 14 Erzähler – eine außergewöhnliche romantische Komödie zum Mitverlieben und Mitleiden.

Lea und Gabe wären das perfekte Paar. Das erkennen alle um sie herum: der beste Freund, die Mitbewohnerin, ja sogar der Busfahrer und die Starbucks-Bedienung. Sie haben denselben College-Kurs belegt, sie bestellen das gleiche Essen, die mögen dieselben Filme. Aber obwohl die Luft zwischen ihnen knistert und alle Vorzeichen stimmen, scheinen sie den richtigen Augenblick immer zu verpassen. Werden Lea und Gabe es schaffen, trotzdem zueinanderzufinden?“ (Quelle)

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Meine Meinung:

Die Geschichte wird im Tagebuchstil aus der Sicht von 14 Erzählern berichtet. Dadurch erfährt man diese „Lovestory“ aus vielerlei verschiedener Perspektiven, was ein gutes „Rund-um-Bild“ ergibt.

Mir persönlich hat diese Berichterstattung anfangs sehr gut gefallen. Mit der Zeit wurde es mir jedoch etwas zu langatmig. Es wiederholte sich alles und ich wusste nicht, was alles noch kommen sollte…

Gabe und Lea brauchen aber auch wirklich etwas länger, um sich ihrer Gefühle klar zu werden und endlich die Initiative zu ergreifen. Nicht nur einmal habe ich den beiden in Gedanken zugerufen, dass sie doch einfach mal den ersten Schritt machen sollen. Aber Gabe hat eine „Sache“ in seiner Vergangnheit erlebt, die ihn daran hindert, Lea näher zu kommen. Um diese „Sache“ wird lange Zeit in der Geschichte ein Geheimnis gemacht. Sie dominiert diese sehr.

Die Sache, die Gabe die ganze Zeit geheim hält, die ihn bedrückt und die in seiner Vergangenheit passiert ist und auf die man als Leser kontinuierlich wartet, war für mich nicht schlüssig/ nicht aussagekräftig genug. Da habe ich ehrlich gesagt mehr erwartet. (Ich kann auch nicht verstehen, dass ihm mit dieser einen Sache nicht andere Menschen (Bruder, Eltern, andere Freunde) schon geholfen haben…). Dadurch wurde bei mir auch im letzten Drittel nicht der gewünschte „Mitleidseffekt“ hervorgerufen.

Die Erzählungen aus der Sicht der Parkbank und aus der Sicht des Eichhörnchens haben mir sehr, sehr gut gefallen. Das fand ich sehr witzig und auflockernd und ausgesprochen originell. (Jetzt frage ich mich bei jedem Eichhörnchen, ob es sich auch so viele Gedanken um uns Menschen macht!Wink)

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Fazit:

Es handelt sich um eine Geschichte, die durch ihren Stil auffällt und durch die Äußerungen der Parkbank und des Eichhörnchens Humor mitbringt.

Die eigentliche Liebesgeschichte war mit teilweise wirklich zu langatmig und auch mir persönlich auch nicht romantisch oder knisternd genug.

3 Stars (3 / 5)

*** 30 Tage und ein ganzes Leben *** Welche Moral soll dieses Buch haben? Selbstmord macht frei? ***Kopfschüttel***

Inhalt:

„Clementine beschließt zu sterben. In 30 Tagen will die erfolgreiche Malerin, die für ihre Kunst ebenso bekannt ist wie für ihre Scharfzüngigkeit, ihrem Leben ein Ende setzen. Nachdem die Antidepressiva im WC entsorgt worden sind, bleibt ihr noch genau ein Monat, um das eigene Ableben zu organisieren. Schließlich will Clementine kein Chaos hinterlassen: ein letztes großes Bild malen, sich mit dem Ex aussprechen und ein neues Zuhause für den Kater finden. Ihre letzten Tage will sie genau so verbringen, wie sie es will –- und nicht wie andere es von ihr erwarten. Doch dabei stößt Clementine auf ungeahnte Hindernisse –- und nach 30 Tagen ist nichts mehr so, wie es vorher war……“ (Quelle)

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Meine Meinung:

„Berührend, einfühlsam und  – dank der eigenwilligen Heldin – unglaublich witzig.“ (Buchrücken)

Clemetine schreibt ein Tagebuch, das zeigen soll, was sie in den letzten 30 Tagen, nachdem sie ihren Selbstmord geplant hat, macht. Was sie plant, wie sie mit ihrem Leben abschließt und wie sie ihren Entschluss vor allen anderen Menschen geheim hält.

Ich habe das Buch gewählt, weil ich eine humorvolle Geschichte erwartet habe, mit einer Protagonistin, die zwar eigenwillig, jedoch sympathisch und mit Haaren auf der Zunge gesegnet ist!

Das habe ich vorgefunden:

  • Leider ist Clementine einfach nur nervig, unausstehlich und mir total unsympathisch.
  • Sie ist emotional am Boden (obwohl man erst ziemlich spät erfährt, was ihre Probleme sind und woher sie vielleicht stammen), aber leider konnte mich ihre Geschichte überhaupt nicht packen!
  • Ich konnte Clementine nicht verstehen, konnte ihre Handlungen nur teilweise nachvollziehen und musste statt zu lachen leider sehr oft den Kopf schütteln.
  • Ich konnte nicht mit ihr mitleiden, nicht mitfiebern und dadurch war es mit letztendlich auch fast egal, für was sie sich am Ende entscheidet: für den Tod oder das Leben!?
  • Leider (schon wieder eines) kam deshalb auch überhaupt keine Lesefreude auf und ich war letztendlich froh, als ich das Buch geschafft hatte!
  • Und ganz ehrlich? Ich weiß nicht, was die „Moral“ dieses Buches sein soll?

Selbstmord ist befreiend?

Erst, wenn du deinen Tod geplant hast, bist du frei?

Besser, sich umzubringen, als Hilfe anzunehmen?

Damit soll jetzt nicht das Ende vorweggenommen werden, das ich übrigends auch als unbefriedigend empfunden habe! Mir war die Stimmung der Geschichte zu drückend, zu hoffnungslos, zu depressiv, zu niedergeschlagen, zu trübsinnig…(soll ich noch weitermachen?). Mein Humor wurde hier leider nicht getroffen! Da hilft auch leider der kreative „Mitmachkalender“ hinten im Buch nichts!

Alles in allem nicht mein Buch!

1 Stars (1 / 5)