Kinderbuch – Rezension *** Rissa Filial und das Vermächtnis der Fabelwelt *** Ein Feen-Troll-Abenteuer für junge Leser…

„Rissa Filial und das Vermächtnis der Fabelwelt“ Katie Grosser

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261 Seiten, TB, 12,95 Euro, 8-12 Jahre, Band 1/4

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Inhalt:

„Rissa Filial hat schon immer geahnt, dass sie kein gewöhnliches Mädchen ist. Und tatsächlich: Als eines Nachts eine Fee in ihrem Zimmer auftaucht und ihr erklärt, dass nur sie den Untergang der Fabelwelt verhindern kann, beginnt für Rissa ein rasantes Abenteuer, das sie gemeinsam mit ihrem Nachbarsjungen Leander in die Fabelwelt führt. Dort erwarten die beiden Kinder ein boshafter Kobold, weise Nymphen, ein Krieg zwischen Feen und Trollen und schließlich ein Geheimnis, das ihr Leben für immer verändern wird…“ (Quelle)

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Unsere Meinung: 

Meine Tochter (11) mochte Rissa von Beginn an sehr gut leiden. Natürlich war sie anfangs etwas skeptisch, da Rissa doch ein wenig komisch und „kauzig“ ist, da sie sich mit Blumen und Bäumen unterhält und irgendwie nie schmutzig wird. Meine Tochter ist genau das Gegenteil und wird immer schmutzig, egal wie sie sich auch anstrengt, sauber zu bleiben. Sie sympathisierte aus diesem Grund auch schnell mit Leander, der sich als echter Dreckspatz erwies.

Beide Kinder sind herrlich normal gezeichnet und für uns Kinder, die wir uns gut vorstellen konnten. Sie sind keine Helden oder haben Superkräfte, sie erleben zusammen ein Abenteuer, dass man sehr gut verfolgen und auch verstehen kann. Katie Grosser versteht es gekonnt, junge Leser mit in eine Fabelwelt und deren Einwohner zu entführen. Sie beschreibt die Welt so genau, dass man sich als Leser alles gut vorstellen kann, aber nicht so detailliert, dass man als Kind die Lust am Lesen verliert.

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Rezension Kinderbuch *** Jack, der Monsterschreck – Den letzten beißen die Zombies *** lustiger Comic-Roman mit relativ wenigen Bildern

Max Brallier „Jack, der Monsterschreck“ Band 1: Den letzten beißen die Zombies

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ET: 01.09.2016, 256 Seiten, 12 Euro, ab 10 Jahren

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Inhalt:

„Was ist denn jetzt los? Jack traut seinen Augen nicht, aber: Tatsache! Aus der Traum von einer leckeren Pizza im Imbiss um die Ecke. Besser die Beine in die Hand nehmen. Wie gut, dass Jack schon immer ein Fan von Videospielen war – da lernt man, mit solchen Situationen umzugehen! Ins Gefecht will er sich allerdings lieber gemeinsam mit seinem Freund Quint stürzen. Gut, dass Quint schon Vorarbeit geleistet hat: Der alte Pick-up seiner Eltern ist jetzt ein cooles Zombie-Abwehr-Mobil. Los geht’s, um weitere Mitstreiter im Kampf gegen die Monster zu finden!“ (Quelle)

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Unsere Meinung:

Wer unseren Blog schon länger kennt, weiß, dass meine Tochter mit ihren fast 12 Jahren alles verschlingt, was nach Comic-Roman aussieht – egal, ob für Jungen oder Mädchen, egal welches Thema vorherrscht.

Auch „Jack, der Monsterschreck“ musste von ihr bzw. von uns gelesen werden und wir hatten wirklich viel Spaß, auch wenn das Thema doch teilweise etwas eklig war. Es geht halt um Zombies, die auch mal sabbern oder beim Kämpfen Körperteile verlieren! 🙂

Es handelt sich hier zwar um ein Comic-Buch, aber nicht im Stil á la Gregs Tagebuch mit mehr Illustrationen denn Schrift. Jacks Geschichte muss man schon mehr erlesen, als nur „Bilder gucken“!

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Jugendbuch – Rezension *** Ein Meer aus Tinte und Gold *** geniale Aufmachung und eine Geschichte, die den Leser fordert!

Traci Chee „Das Buch von Kelanna 1: Ein Meer aus Tinte und Gold“

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480 Seiten, 17,99 Euro, ab 14 Jahren,

übersetzt von Sylke Hachmeister

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Inhalt:

„Seit Sefias Vater ermordet wurde, kämpft sie mit ihrer Tante Nin ums Überleben. Aber dann wird Nin entführt und die einzige Spur zu ihr ist ein Buch: ein scheinbar nutzloser Gegenstand in einem Land, in dem fast niemand um die Existenz des geschriebenen Wortes weiß. Doch kaum berührt Sefia das makellose Papier, spürt sie eine magische Verbundenheit und lernt die Zeichen zu deuten. Sie führen sie nicht nur auf eine gefährliche Reise, sondern auch an die Seite eines stummen Jungen, der selbst voller Geheimnisse steckt. Gemeinsam wollen sie Nin finden – und den Tod von Sefias Vater rächen.“ (Quelle)

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Meine Meinung:

Die Aufmachung des Buches ist absolut toll und gelungen. Ein persönlicher Brief zu Beginn, versteckte Rätsel, Fingerabdrücke, geschwärzte Flächen, farblich abgehobene Seiten und noch einiges mehr! (folgende Abbildung wurde der Leseprobe der Verlagsseite entnommen!)

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Die Geschichte selbst ist insgesamt eher ruhig und fordert vom Leser durch die verschiedenen Handlungsstränge seine ungeteilte Aufmerksamkeit. Anfangs werden sehr viele Figuren eingeführt, die es sich zu merken gilt. Hier war ebenfalls Konzentration nötig. Es war für mich nicht möglich,  nebenbei das Buch zu lesen. Ich musste mich ins „stille Kämmerlein“ zurückziehen und diese Geschichte (im wahrsten Sinne) in Ruhe lesen.

Sefias Geschichte baut sich nach und nach auf und konnte mich von Beginn an gut unterhalten. Ich war sehr angetan von der Schreibweise. Diese lässt sich gut und flüssig lesen und die Autorin vermeidet unendliche Beschreibungen von Wald und Heide. Die verschiedenen Handlungsstränge konnte ich erst überhaupt nicht miteinander in Verbindung bringen und war am Ende des Buches um so überraschter, was die einzelnen Geschichten zu bedeuten hatten! Hier konnte die Autorin ganz stark punkten und mich vor allem auch mit ihrer Idee überraschen.

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Jugendbuch – Rezension *** Witch Hunter – Herz aus Dunkelheit *** bleibt deutlich hinter Band 1 zurück…

Virginia Boecker „Witch Hunter – Herz aus Dunkelheit“

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384 Seiten, 17,95 Euro, ab 14 Jahren, Band 2/2, ET: 11/16

übersetzt von Alexandra Ernst

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Rezension Band 1

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Inhalt – Achtung  – könnte Spoiler enthalten, wenn Band 1 nicht bekannt ist!:

„Zwischen Liebe und Verrat.

 Was bleibt der gefürchteten Hexenjägerin Elizabeth Grey, nachdem sie ihr Stigma und damit ihre magische Unverwundbarkeit verloren hat? Ihr Kampfgeist. Und ihre Liebe. Doch nicht alle trauen der ehemaligen Gegnerin. Und was hat John, der Heiler, gewonnen, nachdem die Kraft des Stigmas auf ihn übergegangen ist? Sein Leben. Und eben jene Unverwundbarkeit. Aber diese Kraft verändert ihn. Und schon bald erkennt Elizabeth ihn kaum wieder. Denn seine neue Macht treibt ihn in den tobenden Krieg. Wird Elizabeth John vor dem Sog des Stigmas schützen können? Ohne ihre einstige Stärke, aber mit dem Mut der Verzweiflung?“ (Quelle)
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Meine Meinung:
Band 1 hat mir sehr, sehr gut gefallen und ich habe Lobeshymnen geschwungen. (Rezension Band 1) Aus diesem Grund habe ich mich auch unheimlich auf Band 2 gefreut und dem Lesen hingefiebert.
 Schon auf den ersten 50 Seiten kam dann die erste Ernüchterung. Ich konnte mich nicht mehr an alles erinnern und die Autorin hat leider nur sehr wenig Rückblicke eingebaut, so dass ich anfangs ein wenig aufgeschmissen war, weil ich viele Informationen einfach nicht mehr parat hatte. Nach und nach setzte sich das Bild aber wieder zusammen und ich ließ mich auf Band 2 ein.
Leider gestaltet sich die Geschichte dieses Mal viel weniger spannend, deutlich weniger magisch und für mich von den Charakteren her nicht mehr so sympathisch. Elizabeth wird eher nörgelnd und hilflos, John mutiert zum „Metzger“. Skyler war wie auch in Band 1 mein Lichtblick.
Schnell war mir klar, wie das Ende sein würde und dadurch wurde das Lesen auch nicht unbedingt spannender. Die Geschichte zog sich an vielen Stellen für mich und ich war nach 200 drauf und dran, einfach nur das Ende zu lesen. Dann aber gibt es eine Überraschung und ich war wieder im Strudel der Seiten gefangen.

Hörbuch -Rezension *** Die Tote am Watt – Ein Sylt-Krimi – Mamma Carlotta ermittelt *** Band 1 – Scusi….

Gisa Pauly „Die Tote am Watt – Mama Carlotta ermittelt“ (Band 1)

dietoteimwatt 5 CDs – 6 Stunden 25 Minuten – gekürzte Lesung

Sprecherin: Ricci Hohlt

Die Bücher erscheinen im Piper Verlag.

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Inhalt:

„Ein Sylt-Krimi.
Mord auf Sylt! Eine DNA-Spur soll den Mörder rasch überführen. Doch Mamma Carlotta, die italienische Schwiegermutter von Hauptkommissar Erik Wolf, mischt sich in die Ermittlungen ein und vertraut auf ihre weibliche Intuition. Der Wettlauf um Leben und Tod beginnt.“ (Quelle)

„In den turbulenten Sylt-Krimis von Gisa Pauly prallt das Temperament von Mamma Carlotta auf die Mentalität der Inselbewohner, vor allem aber mischt sich die Italienerin immer wieder in die polizeilichen Ermittlungen ihres friesisch-wortkargen Schwiegersohns ein. Wer Rita Falk und den Eberhofer mag, wird auch von Mamma Carlotta begeistert sein.“ (Quelle)

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Meine Meinung:

Ich lese oder höre gerne zwischendurch einen Krimi. Gerade auch mal einen Regionalkrimi.

Hier handelt es sich um eine Reihe, die auf Sylt spielt und die durch das Einmischen der italienischen Schwiegermutter des Hauptkommissars einen südländischen Flair bekommt. Vor allem, weil Mamma Carlotta auch gerne einkauft und verschiedene Gerichte kocht. Hier sagt sie dann auf, was sie alles kaufen und verarbeiten muss. Vorsicht, wenn man sowieso schon hungrig ist! 🙂

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