Rezension – Jugendbuch *** Spiegel des Bösen *** Kannst du nach dem Lesen noch in Spiegel schauen?

Björn Springorum „Spiegel des Bösen“

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384 Seiten, 14,99 Euro, ab 14 Jahren

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Inhalt:

„Ein Grandhotel, in dem das Grauen herrscht, ein Zimmermädchen, das auf Rache schwört, drei Berghexen, die auf Seelen lauern, und eine Liebesgeschichte, die von Anfang an zum Scheitern verurteilt ist …“ (Quelle)

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Meine Meinung:

Ich habe das Buch in der Verlagsvorschau gesehen und direkt gewußt, dass ich dieses lesen möchte.
Das Cover ist aber auch sehr verheißungsvoll und anziehend. Erinnert mich immer wieder an ein Kaleidoskop, wenn ihr diese noch kennt. Ich habe diese geliebt.

Das Buch konnte mich von der ersten Seite an packen. Ich liebe Bücher, die unterschwellig immer geheimnisvoll bleiben, in denen es lange nur mysteriöse Andeutungen gemacht werden, der Leser aber lange nicht aufgeklärt wird. Um ein solches Buch handelt es sich hier.

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Jugendbuch – Rezension *** Die Prophezeiung der Hawkweed *** Zwei Mädchen, zwei Welten, eine Prophezeiung

Brignull „Die Prophezeiung der Hawkweed“

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aus dem Englischen von Sibylle Schmidt

400 Seiten, 17,99 Euro, geb. mit Schutzumschlag, ab 12 Jahren
FISCHER Sauerländer, ET: 16. März 2017

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Inhalt:

„Zwei Mädchen. Zwei Welten. Eine Prophezeiung
Ember und Poppy kommen in derselben finsteren Gewitternacht in weit voneinander entfernten Teilen des Landes zur Welt. Durch einen mächtigen Fluch werden sie noch in der Sekunde ihrer Geburt vertauscht. So wächst das Mädchen Ember in einem Clan von Hexen auf. Und Poppy, die Hexe, in einer Kleinstadt in England.
Doch Poppy fliegt von jeder Schule, weil ihr dauernd seltsame Dinge passieren: Wenn sie wütend wird, zerspringen in ihrer Nähe Fensterscheiben oder Dinge fliegen durch den Raum. Ihre Mitschüler halten sie für einen Freak, und Poppys einzige Freunde sind die Katzen. Nur draußen vor der Stadt fühlt sie sich wirklich frei.
Ember hingegen hat keine Ahnung, wie man die Kräfte der Natur heraufbeschwört oder einen Zauber ausspricht, und für das Leben im Wald bei den Frauen des Hexen-Clans ist sie zu zart und verletzlich. (…)“ (Quelle)

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Meine Meinung:

Zwei Mädchen, zwei Welten, eine Prophezeiung und ein Klappentext, der meiner Meinung nach wieder zu viel verrät. Aber das scheint in letzter Zeit „normal“ zu sein! 🙁

Die Geschichte selbst rund um Ember und Poppy hat mir wirklich sehr gut gefallen. Als Leser wird man von der Autorin durch einen sehr flüssigen und jugendlichen Schreibstil von der ersten Seite an mitgerissen. Durch den Prolog, der 17 Jahre vor dem eigentlichen Geschehen spielt, wird direkt Spannung aufgebaut und es fiel mir streckenweise sehr schwer, das Buch aus der Hand zu legen.

Es gibt einige Überraschungen in der Geschichte und undurchsichtige Szenen, die die Spannungskurve konstant oben halten und dafür sorgen, dass man das Geheimnisvolle und Mysteriöse aufdecken und ergründen möchte.

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Kinderbuch – Rezension *** House of Ghosts – Das verflixte Vermächtnis ***

Reifenberg „House of Ghosts – Das verflixte Vermächtnis“

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176 Seiten, 10,99 Euro, ab 10 Jahren, ET: 16.01.2017

Illustrationen von Frederic Bertrand

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Inhalt:

„Eine Villa zu erben, ist nicht übel. Wenn sich dann aber herausstellt, dass die Bruchbude aussieht, als würde sie jeden Moment einstürzen, ist so eine Erbschaft vielleicht doch kein Glücksfall. Melli wäre lieber in New York geblieben, statt in dieses deutsche Kaff zu ziehen. Aber weil Familie Bower notorisch pleite ist, greifen ihre Eltern die Gelegenheit beim Schopf und ziehen in die alte Villa ein. Melli merkt schon in der ersten Nacht, dass hier irgendwas nicht stimmt. Immer wieder ist ihr schaurig kalt und es kracht und knirscht im Gebälk. Manchmal hört sie sogar ein leises Seufzen. Zusammen mit dem Nachbarsjungen Hotte kommt Melli dem gut gehüteten Geheimnis ihrer Urgroßschwiegercousine Emilie auf die Spur und ist plötzlich mittendrin in einem richtigen Geisterabenteuer!“ (Quelle)

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Unsere Meinung:

Wir haben uns sehr auf dieses Buch gefreut. Bücher, die von Frederic Bertrand illustriert werden, wirken immer ganz besonders lebendig und sind in der Regel richtig gut!

Leider haben wir uns mit „House of Ghosts“ anfangs sehr schwer getan. Meine Tochter fand den Schreibstil des Autors sehr anstrengend und ich muss gestehen, dass auch ich das Vorlesen eher schwierig fand. Es ist schwierig zu beschreiben, warum uns das Lesen schwer fiel. Vielleicht lag es auch daran, dass die Geschichte sehr lange braucht, bis sie Fahrt aufnimmt, bis sie an dem Punkt angekommen ist, den man vom Buchrücken ja schon kennt. Alles wird sehr genau beschrieben und das nimmt der Geschichte ein wenig die Spannung.

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Jugendbuch – Rezension *** Sunshine Girl – Das Erwachen *** Ein Mittelband lässt grüßen…

McKenzie/Sheinmel „Sunshine Girl – Das Erwachen“

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336 Seiten, 16,99 Euro, ab 14 Jahren, ET: 15.02.2017

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Inhalt – Achtung Band 2 – könnte Spoiler enthalten:

„Sunshine Griffin ist keine normale Siebzehnjährige. Sie ist eine Luiseach, ein Mensch, der Geister und Dämonen sehen und mit ihnen kommunizieren kann. Und der Geistern dabei helfen kann, ins Jenseits weiterzuziehen. Doch ihre neu entdeckten Kräfte machen Sunshine auch Angst. Nicht immer ist sie dazu in der Lage, die Geister, die sie umgeben, zu kontrollieren. Darum stimmt sie zu, mit ihrem Mentor in ein geheimes Ausbildungszentrum nach Mexiko zu fahren, auch wenn das bedeutet, dass sie ihren besten Freund und Beschützer Nolan zurücklassen muss. Aber Antworten auf Sunshines viele Fragen bleibt ihr geheimnisvoller Mentor ihr auch in Mexiko schuldig. Dafür beginnt Sunshine langsam zu begreifen, dass die Aufgaben, die auf die letzten verbliebenen Luiseach warten, weitaus größer und gefährlicher sind, als sie es sich je vorzustellen vermochte …“ (Quelle)

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Meine Meinung:

Band 1 hat mir extrem gut gefallen. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und habe vor allem mit Sunshine mitgefiebert und mitgelitten. Umso gespannter war ich aus diesem Grund auch auf Band 2. Die Mittelbände sind ja doch leider oft auch nur mittelmäßig.

„Das Erwachen“ begann genauso stark und mitreißend wie Band 1 und ich war wieder in der Geschichte gefangen. Sunshines Schicksal wollte von mir errätselt werden und ich wollte unbedingt wissen, ob ich mit meiner Vermutung hinsichtlich den Absichten ihres Vaters recht haben würde. Leider zieht sich die Geschichte nach Ankunft in dem Ausbildungszentrum sehr und bis auf zwei Ausnahmen passiert auch nur sehr wenig. Die geheimnisvolle Stimme aus Band 1 und auch Nolans Parallelgeschichte haben mich weiterhin am Buch festhalten und mich hoffen lassen, dass die Geschichte wieder mehr Fahrt aufnehmen und wieder spannender werden würde. Leider hat mir auch die gruselige Atmosphäre aus Band 1 völlig gefehlt. Natürlich fand ich Sunshines Begegnungen mit den Geistern aufgrund ihrer Feinfühligkeit teilweise verstörend, aber das waren leider nur kurze Momente!

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Kinderbuch – Rezension *** Nova und Avon – Mein böser, böser Zwilling *** lustig, aktuell und richtig gut

Tanja Voosen „Nova und Avon  – Mein böser, böser Zwilling“ Band 1

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304 Seiten, 11,99 Euro, HC,  ab 11 Jahren, ET: 03.03.2017

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Inhalt:
„Hier ist NOVA: unscheinbar, schüchtern, tollpatschig. Dort ist ein böser Fluch. Und auf einmal gibt es AVON: intrigant, zuckersüß und verflucht gefährlich …

Nova ist sprachlos. Sie glaubt nicht an Magie. Doch seit sie auf dem Jahrmarkt von einer Wahrsagerin verhext wurde, ist da plötzlich diese Doppelgängerin: Avon. Eine hinterhältige Nova-Kopie, die sich bei Novas Eltern einschleimt, die dem süßesten Typen der Schule peinliche Sachen sagt und Novas Wellensittich ärgert.“ (Quelle)

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Unsere Meinung:

Ich habe schon zwei andere Bücher von Tanja Voosen gelesen und ich mag ihren lockeren und leichten Stil. Auch finde ich ihren Humor sehr eingängig und aus diesem Grund war ich sehr gespannt, wie ihr erstes Kinderbuch sein würde.

Nachdem ich meiner Tochter das Buch in der Verlagsvorschau gezeigt hatte, war diese gleich Feuer und Flamme. Das Cover sieht aber auch richtig gut und einladend aus. Die Illustratorin ist hier Petra Hämmerleinova. Wenn man schon den Vornamen der Protagonistin in seinem Nachnamen hat, kann es ja nur gut werden.  Das Cover ist wirklich toll geworden! Auch den Titel fand meine Tochter klasse und wir freuten uns sehr als das Buch hier ankam.

Die Schrift ist recht groß und die Geschichte lässt sich aus diesem Grund auch von jüngeren Kindern schon gut lesen. Das Buch wird ab 11 Jahren empfohlen, da es inhaltliche Aspekte gibt, die jüngeren Kindern Angst einjagen könnten. Hier sei aber gesagt: Die Kinder, die mit 8 schon „Harry Potter“ lesen, können problemlos „Nova und Avon“ lesen.

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