Rezension – Hörbuch *** Geheimzutat Liebe – Taste of Love (Band 1) *** Liebe, leckere Rezepte und viel Humor – ratatatatata

Poppy J. Anderson „Geheimzutat Liebe – Taste of Love“

geheimzutatliebe

Liebesroman, 4 CDs, 268 Minuten, 14,90 Euro, ET: 13.01.2017

Sprecherin: Cathlen Gawlich

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Inhalt:

„Eine Prise davon macht jedes Essen besser – Geheimzutat Liebe

Andrew Knight ist neuer Stern am Bostoner Gastrohimmel – doch mittlerweile total ausgebrannt. Beim spontanen Kurzurlaub in Maine trifft er auf Brooke Day, die den lokalen kulinarischen Geheimtipp leitet und nicht ahnt, wer sich da bei ihr einquartiert. Gemeinsam machen sie aus dem bisher erfolglosen Geheimtipp eine In-Location, und Andrew hat zum ersten Mal seit Jahren wieder Spaß beim Kochen. Doch kann Brooke ihm verzeihen, dass er ihr nicht die Wahrheit gesagt hat?
Der erste Band der bezaubernden Liebesroman-Reihe „Taste of Love“ von Bestseller-Autorin Poppy J. Anderson als Hörbuch!“ (Quelle)
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Meine Meinung:
Ich habe vorher noch kein Buch der Autorin gelesen und aus diesem Grund war gespannt auf diese Geschichte. Seit der LitBlog Convention in Köln am 04.06.2016 jedoch war ich sicher, dass ich dieser Reihe eine Chance geben würde. Die Cover und die Inhalte wirkten irgendwie anziehend für mich. Also her mit dem Hörbuch!
Die Geschichte selbst ist vom Thema her nichts Neues – das erwartete ich aber nach dem Klappentext auch nicht. Ich war sehr gespannt auf Brooke und auch auf Andrew und ihre Geschichten.
Poppy J. Anderson ist es hervorragend gelungen, beiden Protagonisten zu gestalten und ihnen eine Persönlichkeit einzuhauchen. Ich habe sie während der Geschichte sehr gut kennengelernt und erfuhr sowohl etwas über ihre Stärken als auch ihre Schwächen. Die Familien- bzw. die Lebensgeschichten fand ich gut gewählt, da sie realistische und passend waren. Hier handelt es sich nicht um an den Fingern herbeigezogenen Probleme, sondern um Menschen wie du und ich.

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Hörbuch – Rezension *** Perfect – Willst du die perfekte Welt? *** (Band 2/2) – Einfach nur toll!

Cecelia Ahern „Perfect – Willst du die perfekte Welt?“

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2 mp3-CDs, 10 Stunden 47, ungekürzte Lesung, ET: 17.11.2016

Sprecherin: Merete Brettschneider

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Inhalt:

„Willst du das perfekte Leben? Oder du selbst sein? Willst du die perfekte Welt? Oder die Freiheit?

Celestine wurde als »fehlerhaft« gebrandmarkt, sie gehört nun zu den Menschen zweiter Klasse. Doch statt sich den strikten Regeln des Systems zu unterwerfen, flieht sie. Denn Celestine ist auch ein Symbol der Hoffnung für alle anderen Fehlerhaften. Gelingt es ihr, den grausamen Richter Crevan zu überführen? Das wäre die Chance auf einen Neuanfang für die Fehlerhaften. Aber gibt es auch für ihre große Liebe eine neue Chance? Für Celestine geht es um alles – um Gerechtigkeit für sich selbst und alle anderen und um eine lebenswerte Zukunft.“ (Quelle)

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Meine Meinung:

Band 1: „Flawed – Wie perfekt willst du sein?“ hat mir unheimlich gut gefallen und ich war gespannt, was die Autorin sich für Band 2 einfallen hat lassen. Vor allem, weil es sich ja um eine Dilogie handelt.

Band 1 habe ich als Buch gelesen und war aus diesem Grund sehr gespannt, wie mir Band 2 als Hörbuch gefallen würde. Würde mir ein Medium bei dieser Geschichte besser gefallen? Beim Wechsel von Buch zu Hörbuch ist das Problem, dass man den Charakteren schon selbst Stimmen zugewiesen hat und manchmal ist es schwer, sich auf einen Sprecher einzustellen.

Bei Merete Brettschneider jedoch fand ich eine Sprecherin, die die Charaktere genauso intonierte, wie ich mir das vorgestellt habe. Es passte für mich perfekt! Ihr gelang es auch problemlos, mich einzufangen, mich emotional mitzureißen und mich zu beeindrucken. An einer Stelle hat mich die Geschichte sogar so mitgenommen, dass ich ein paar Tränchen verdrücken musste.

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Rezension *** Echo Boy *** interessantes Thema, jedoch für mich zu vorhersehbar

Matt Haig „Echo Boy“

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ET: 09.12.2016, 400 Seiten, ab 14 Jahren, 11,95 Euro, TB

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Inhalt:

„»Vor zwei Wochen wurden meine Eltern getötet. Seitdem hat sich alles verändert. Absolut alles. Das Einzige, was immer noch wahr ist: Ich bin immer noch ich. Ein Mensch namens Audrey Castle.«“

Audrey lebt in einer Welt, die von moderner Technik bestimmt wird und in der künstliche Menschen, die sogenannten »Echos« , darauf programmiert sind, jeden Befehl ihres Besitzers auszuführen. Eines Tages passiert das Unfassbare: Ein scheinbar defekter Echo tötet Audreys Eltern. Mit knapper Not kann sie entkommen und findet Unterschlupf bei ihrem Onkel. Dort trifft sie auf Daniel.

Daniel ist ein Echo – und er fühlt sich zu Audrey hingezogen, etwas, das eigentlich nicht sein kann. Doch er will sie beschützen. Denn Audrey schwebt noch immer in Lebensgefahr…“ (Quelle)

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Meine Meinung:

Ich habe mich sehr auf das Buch gefreut! Eine Dystopie in einer Welt von morgen mit modernster Technik, in denen künstliche Menschen leben und sich dann plötzlich „Unfälle“ mit diesen Echos ereignen – das ist kein neues Thema und wurde durch Filme, wie „I Robot“ berühmt. Ich finde dieses Thema sehr spannend und wollte das Buch unbedingt lesen. Wer weiß, ob eine solche Welt nicht näher ist als gedacht?

Die Geschichte konnte mich auch problemlos einfangen und mitreißen und ich war schnell mit Audrey auf der Flucht. Audrey selbst war mir von Anfang an sympathisch und konnte vor allem mit ihrer Geistesgegenwart und ihrer Intelligenz bei mir punkten.

Ich persönlich habe jedoch innerhalb der Geschichte beim Lesen so gut wie keine Aufregung oder Spannung empfunden, da das Cover und auch der Klappentext meiner Meinung nach viel zu viel verraten. Mir war von Anfang klar, wer böse ist, wer gut und dadurch war das Ende mehr als vorhersehbar!

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Jugendbuch – Rezension *** Witch Hunter – Herz aus Dunkelheit *** bleibt deutlich hinter Band 1 zurück…

Virginia Boecker „Witch Hunter – Herz aus Dunkelheit“

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384 Seiten, 17,95 Euro, ab 14 Jahren, Band 2/2, ET: 11/16

übersetzt von Alexandra Ernst

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Rezension Band 1

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Inhalt – Achtung  – könnte Spoiler enthalten, wenn Band 1 nicht bekannt ist!:

„Zwischen Liebe und Verrat.

 Was bleibt der gefürchteten Hexenjägerin Elizabeth Grey, nachdem sie ihr Stigma und damit ihre magische Unverwundbarkeit verloren hat? Ihr Kampfgeist. Und ihre Liebe. Doch nicht alle trauen der ehemaligen Gegnerin. Und was hat John, der Heiler, gewonnen, nachdem die Kraft des Stigmas auf ihn übergegangen ist? Sein Leben. Und eben jene Unverwundbarkeit. Aber diese Kraft verändert ihn. Und schon bald erkennt Elizabeth ihn kaum wieder. Denn seine neue Macht treibt ihn in den tobenden Krieg. Wird Elizabeth John vor dem Sog des Stigmas schützen können? Ohne ihre einstige Stärke, aber mit dem Mut der Verzweiflung?“ (Quelle)
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Meine Meinung:
Band 1 hat mir sehr, sehr gut gefallen und ich habe Lobeshymnen geschwungen. (Rezension Band 1) Aus diesem Grund habe ich mich auch unheimlich auf Band 2 gefreut und dem Lesen hingefiebert.
 Schon auf den ersten 50 Seiten kam dann die erste Ernüchterung. Ich konnte mich nicht mehr an alles erinnern und die Autorin hat leider nur sehr wenig Rückblicke eingebaut, so dass ich anfangs ein wenig aufgeschmissen war, weil ich viele Informationen einfach nicht mehr parat hatte. Nach und nach setzte sich das Bild aber wieder zusammen und ich ließ mich auf Band 2 ein.
Leider gestaltet sich die Geschichte dieses Mal viel weniger spannend, deutlich weniger magisch und für mich von den Charakteren her nicht mehr so sympathisch. Elizabeth wird eher nörgelnd und hilflos, John mutiert zum „Metzger“. Skyler war wie auch in Band 1 mein Lichtblick.
Schnell war mir klar, wie das Ende sein würde und dadurch wurde das Lesen auch nicht unbedingt spannender. Die Geschichte zog sich an vielen Stellen für mich und ich war nach 200 drauf und dran, einfach nur das Ende zu lesen. Dann aber gibt es eine Überraschung und ich war wieder im Strudel der Seiten gefangen.

Rezension – *** Eltern haften an ihren Kindern *** oder wie war das noch??? Kein Ratgeber…

Ich bin gegenüber „lustigen Ratgebern, die eigentlich gar keine sind“ mitunter sehr skeptisch. Vor allem, wenn es dann um Kindererziehung geht, die meiner Meinung nach zu den schwersten Dingen zählt, die es auf der Welt gibt.

Martin Zingsheim aber  – das muss ich zugeben – hat mich positiv überrascht!

„Eltern haften an ihren Kindern“

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Taschenbuch, 256 Seiten, 9,99 Euro, ET: 02.12.2017

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Inhalt:

„Kinder nötigen einen zur Auseinandersetzung mit existenziellen Fragen des Daseins: Wer bin ich? Wer hat die Erde gemacht? Warum sind nur die eigenen Pupse lustig? In seinem Buch geht der Kabarettist und dreifache Vater Martin Zingsheim vielen wichtigen Themen mit Kindermaßstäben auf den Grund: von Sprache und Religion bis Pizza und Pauschalreisen. Ein satirisches Hohelied auf den chaotischen Zauber, den die Winzlinge ins Leben pseudokompetenter Erwachsener bringen.“

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Meine Meinung:

Wie oben schon erwähnt, empfinde ich Kindererziehung als mit das Schwierigste, was es überhaupt gibt. Und das größte Problem an der ganzen Sache ist nicht die Erziehung alleine, sondern dass irgendwie alle denken, sie hätten die Weisheit mit dem Löffel „gefressen“ und jeder weiß ganz genau, wie es geht und gibt einem besonders tolle und wichtige Ratschläge.

Martin Zingsheim hat es geschafft, dass ich beim Lesen wirklich sehr viel Spaß hatte und auch viel gelacht habe. Vor allem die Kapitel „Brings you die Kinder ins bed?“ – Pseudoenglisch als Geheimwaffe und „Ja, wie sieht´s denn hier aus?“ „Siehst du doch!“ – Terror, Zirkus und Theater konnten mich wirklich überzeugen.

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