Kurzmeinung zu *** Küsse zum Nachtisch – Taste of Love *** Band 2 – wieder herrlich lustig und prickelnd

Nachdem ich „Geheimzutat Liebe“ von Poppy J. Anderson als Hörbuch gehört hatte und mir die Geschichte wirklich gut gefallen hat,

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habe ich mir direkt am Erscheinungstag Band 2 „Küsse zum Nachtisch“ als Buch gekauft und auch gleich gelesen.

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379 Seiten, 12,99 Euro

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Inhalt:

„Nicht nur sein Ruf steht auf dem Spiel – sondern auch sein Herz …
Nick O’Reilly ist ein echter Küchenrebell und mit unglaublicher Leidenschaft bei der Sache. Ein Verriss in Bostons einflussreichster Tageszeitung trifft ihn deswegen bis ins Mark. Doch als er dann die verantwortliche Gastrokritikerin Claire Parker-Wickham kennenlernt, ist er völlig hingerissen – diese Frau muss er erobern! Wie gut, dass sie sich auf eine Feinschmeckerwette mit ihm einlässt. Jetzt hat Nick sechs Wochen Zeit, um Claire nicht nur mit seinem Essen zu betören …
Der zweite Band der bezaubernden Liebesroman-Reihe „Taste of Love“ von Bestseller-Autorin Poppy J. Anderson.“ (Quelle)

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Mein Fazit:

Band 2 konnte mich ebenfalls begeistern, wenn auch ein wenig geringer als Band 1. Ich bin am Grübeln, ob es am Mediumwechsel lag oder ob mich einfach Andrew und Brooke besser unterhalten haben. Da bin ich mir noch nicht ganz sicher. Vielleicht waren dort die besseren Rezepte?

Auf jeden Fall gefielen mir vor allem die Schlagabtausche zwischen den beiden Protagonisten wieder sehr gut. Insgesamt sind sowieso die Charaktere, auf die es ankommt, taff und meist richtig lustig!

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Rezension – Jugendbuch *** Götterfunke. Liebe mich nicht *** eine richtig gute Geschichte mit viel Schwärmerei…

Marah Woolf „Götterfunke. Liebe mich nicht“ (Band 1)

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464 Seiten, 18,99 Euro,

HC,  ET: 20.02.2017

HIER geht es zur Verlagsseite!

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Inhalt:

„„Sag das nie wieder, hörst du? Hast du verstanden, Jess?“ Seine Stimme klang drohend und seine Augen glitzerten vor Zorn. „Liebe mich nicht.“

Eigentlich wünscht Jess sich für diesen Sommer nur ein paar entspannte Wochen in den Rockys. Doch dann trifft sie Cayden, den Jungen mit den smaragdgrünen Augen, und er stiehlt ihr Herz. Aber Cayden verfolgt seine eigenen Ziele. Der Göttersohn hat eine Vereinbarung mit Zeus. Nur wenn er ein Mädchen findet, das ihm widersteht, gewährt Zeus ihm seinen sehnlichsten Wunsch: endlich sterblich zu sein. Wird Cayden im Spiel der Götter auf Sieg setzen, auch wenn es Jess das Herz kostet?

Marah Woolf, Autorin der MondLichtSaga und eine der erfolgreichsten Selfpublisherinnen Deutschlands, jetzt erstmals in einem deutschen Verlag!“ (Quelle)

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Meine Meinung:

Auf der Frankfurter Buchmesse habe ich bei einem Verlagstreffen mit der Autorin teilgenommen und Marah Woolf hat bei diesem aus ihrem neuen Buch  – nämlich aus „Götterfunke“- vorgelesen. Ich persönlich finde die Autorin sehr sympathisch und habe auch ihre „MondLichtSaga“ gerne gelesen. Umso gespannter war ich auf diese neue Reihe.

Vom Titel her und auch leicht vom Inhalt wurde ich im ersten Moment an die „Göttlich-Reihe“ von Angelini erinnert und ich war aus diesem Grund noch mehr gespannt, was mich erwarten und ob sich die Handlung tatsächlich ähneln würde.

Insgesamt hat mir das Buch bzw. die Geschichte sehr gut gefallen. Jess ist ein Mädchen, das ich von Anfang an gut leiden konnte. Nicht auf den Mund gefallen, unperfekt, aber mitdenkend und clever. Klar, ihre „Göttersohn – Himmelei“ wurde mir auf der ein oder anderen Seite etwas zu viel und die Schwärmerei ging mir teilweise schon ein wenig auf die Nerven, aber wenn er doch nun mal so gut aussieht… Was soll sie denn machen??? 🙂 Ich bin aber auch fast 40 Jahre und da wirken diese Szenen sicherlich ein wenig anstrengender. Bei Teenie-Mädchen im richtigen Alter werden diese Szenen wilde Seufzer auslösen! Auch Jess beste Freundin wird bei vielen Leserinnen Gefühle wecken und wahrscheinlich ähnlich wie bei mir vorwiegend negative.

Toll fand ich den Mythologie-Gedanken, der hinter dem Ganzen steckt und hier verarbeitet wurde. An einiges konnte ich mich noch erinnern, bei anderen Details hilft auch das Glossar am Ende des Buches. Einige Details, wie die Wölfe, fand ich extrem super gelungen. Auch konnte ich mir aufgrund der guten Beschreibungen die Götter unheimlich gut vorstellen.

Die Schreibweise ist sehr jugendlich und dadurch lässt sich die Geschichte sehr flüssig und am besten in einem Rutsch durchlesen.

Fazit: Ich habe das Buch sehr gerne gelesen und freue mich auf Band 2, da Band 1 auch richtig unschön für den Leser endet. Ich war so gefangen in der Geschichte und wollte wissen, wie es weitergeht! Aber da muss ich mich bis September gedulden. Denn Band 2: „Götterfunke – Hasse mich nicht“ erscheint schon im September 2017!

4 Stars (4 / 5)

Eine weitere  – ebenso begeisterte – Rezension findet ihr bei Booknärrisch!

 

Rezension – Jugendbuch – *** Chosen – Die Bestimmte *** fesselnde Geschichte mit teils bekannten Merkmalen

Rena Fischer „Chosen – Die Bestimmte“

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464 Seiten, ab 13 Jahren, Band 1/, 16,99 Euro

ET: 17.01.2017

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Inhalt:

„Entscheide dich jetzt!
Zwei verfeindete Clans, die sie auf ihre Seite ziehen wollen.
Ein Internat für Schüler mit außergewöhnlichen Fähigkeiten, das ihr vorkommt wie ein Gefängnis.
Und ein Junge, den sie mehr liebt, als es gut für sie ist.
Zwischen Liebe und Verrat, Lüge und Verschwörung muss Emma die Wahrheit finden.
So schnell wie möglich, sonst werden sie sie kriegen. Und töten.“ (Quelle)

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Meine Meinung:

Das Buch war mir vom Cover her schon in der Verlagsvorschau aufgefallen und Bücher über mysteriöse Internate liebe ich! Also war klar, dass ich dieses Buch lesen werde. Außerdem linst meine Tochter so langsam nach den Jugendbüchern und vielleicht würde das ja auch ein Buch für sie sein?

Rena Fischer schreibt sehr leserfreundlich. Jugendlich und modern und daher leicht und flüssig zu lesen. Das gefiel mir schon mal von Anfang an sehr gut! Außerdem gehört sie nicht zu den Autorinnen, die alles sehr detailliert und ausführlich beschreiben, jeden Baum, jedes Haus. Bei solchen Beschreibungen wird mir persönlich immer schnell langweilig. Hier aber wurde ich direkt von einem Strudel erfasst und mit Emma in ihre Geschichte katapultiert. Hier werden die wichtigen Dinge ausführlich behandelt.

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Kinderbuch – Rezension *** Krempe, Kottek und das Ding mit Misses Schulz *** eine eher leise und nachdenklich machende Geschichte

Mara Schindler „Krempe, Kottek und das Ding mit Misses Schulz“

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ab 10 Jahren, HC, 189 Seiten, 12,99 Euro

ET: 20.01.2017, Illustrationen von Dorothée Böhlke

HIER kommt ihr zur Verlagsseite mit weiteren Informationen!

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Inhalt:

„Krempes Mama und Papa sind gestorben, als sie noch ein Baby war. Seitdem lebt sie mit Opa Kottek im alten Bahnhof. Krempe und Kottek – das ist ein richtig gutes Team, obwohl zwischen den beiden 61 Jahre liegen! Und wenn mal Not am Mann ist, hilft bestimmt jemand aus dem Dorf. Nur gegen Misses Schulz vom Jugendamt scheint kein Kraut gewachsen zu sein. Immer wieder schleicht sie um den alten Bahnhof und lauert darauf, dass irgendwas schiefgeht. Für sie gehört Krempe nämlich in ein Kinderheim! Deshalb darf sie auch auf keinen Fall erfahren, dass Kottek sich in letzter Zeit immer merkwürdiger verhält …
Eine poetische Geschichte über Freundschaft, Zusammenhalt, das Älterwerden und über die Wichtigkeit, das Glück festzuhalten. (Quelle)

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Unsere Meinung:

Meiner Tochter und mir war nach dem Lesen der Inhaltsangabe klar, dass es sich hier um ein eher stilleres Buch handelt. Ein Buch, dass die Themen Tod der Eltern, Leben beim Opa, Probleme mit dem Jugendamt und vielleicht auch Abschiednehmen beinhaltet.

Wir hatten das Buch richtig eingeschätzt und haben Krempes Geschichte gerne gelesen. Krempes Leben ist nicht einfach. Nicht nur dass ihr Opa 61 Jahre älter ist als sie und damit ganz andere Meinungen zu vielen Themen hat, er wird auch gebrechlich und kann vieles nicht verstehen. Krempe tat uns an vielen Stellen einfach leid und ich habe mit meiner Tochter diskutiert, ob es nicht doch besser gewesen wäre, wenn Misses Schulz vom Jugendamt Krempe in einer anderen Familie untergebracht hätte. „Aber der Opa ist doch Krempes Familie!“, sagte meiner Tochter dann immer. „Das geht doch nicht! Sie kann ihn nicht alleine lassen und er sie nicht!“ So dachte das zumindest meine Tochter.

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Kinderbuch – Rezension *** Einmal Liebeskummer mit scharfer Soße *** ich bin zu alt für diese Protagonistin…

Begona Oro „Einmal Liebeskummer mit scharfer Soße“

einmalliebeskummer

304 Seiten, 12,95 Euro, ab 12 Jahren, ET: 26.08.2016

HIER geht es zur Verlagsseite mit weiteren Informationen!

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Inhalt:

Wie man ein zerknicktes Herz wieder glatt bekommt

In welcher Maßeinheit lässt sich Liebeskummer messen? In Litern von Tränen? In Metern an verbrauchten Taschentüchern? Clara ist heillos in Lucas verliebt. Da ist sie allerdings nicht die Einzige, und als Lucas sie auf einer Party jäh abblitzen lässt und noch am selben Abend mit einer anderen knutscht, erlebt Clara alle erdenklichen Phasen, die Liebeskummer in so einem Fall bereithält. Schrecklich für sie – aber ungemein komisch für alle, die davon lesen, denn Clara hat eine feine Beobachtungsgabe und einen unschlagbaren Sinn für Humor. Humor hat auch Unai, ein unangepasster Junge aus ihrer Klasse – zu dem Clara eine Verbundenheit fühlt wie nie bei einem Jungen zuvor. Und plötzlich merkt sie, dass das Leben noch viel bessere Überraschungen für sie bereithält.“ (Quelle)
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Unsere Meinung:
Das Buch wird für „Fast-Teenager“ ab 12 Jahren empfohlen und da meine Tochter bald 12 Jahre alt wird, haben wir das Buch zusammen gelesen.
Clara muss ich leider sagen, war mir anfangs sehr unsympathisch. Sehr pubertär und irgendwie ein wenig dümmlich. Meine Tochter fand Clara dagegen deutlich netter und konnte sich mit ihr besser identifizieren! (Das wird doch nicht am Alter liegen?? :-)))))
Clara muss mit ansehen, wie Lucas, in den sie über beide Ohren verliebt ist, das Armband, das sie ihm geschenkt hat, an ein anderes Mädchen weiterreicht. Damit bricht eine Welt zusammen und Clara fällt in ein Liebeskummer-Loch. Leider gibt es zusätzlich auch noch Stress zu Hause, da Claras Mutter und ihr Großvater nicht das beste Verhältnis haben und sie zusammen wohnen. Claras Leben aber muss weitergehen und sie merkt nach und nach, dass es noch andere männlichen Lebewesen gibt und dass „nachweinen“ echt doof ist!