[Rezension] Jugendbuch – *** Das Juwel – Der schwarze Schlüssel *** ein guter Abschluss der Trilogie + Tipps zum Weiterlesen…

Amy Ewing „Das Juwel – Der schwarze Schlüssel“

derschwarzeschluessel

400 Seiten, 18,99 Euro, ab 14 Jahren, ET: 27.04.2017

Band 3/3, aus dem Amerikanischen von Andrea Fischer

Rezension

Band 1 

juwel1

Band 2

juwel2

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Inhalt – Achtung könnte Spoiler enthalten:

„Violet und der Geheimbund Der Schwarze Schlüssel bereiten einen Angriff auf den Adel vor, und Violet soll eine zentrale Rolle dabei spielen. Sie muss die jungen Frauen anführen, die die Auktion manipulieren und die Mauern der Einzigen Stadt zum Einstürzen bringen sollen. Doch Violet ist hin- und hergerissen. Ihre Schwester Hazel ist im Palast der Herzogin vom See gefangen. Um ihre Schwester zu retten, muss sie ihre Freunde und die gute Sache im Stich lassen und in das Juwel zurückkehren.“ (Quelle)

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Meine Meinung:

Was sagt man nun zum letzten Band einer Reihe, die mir wirklich gut gefallen hat? Einerseits bin ich enorm erleichtert, dass ich das Ende erreicht habe und ich dieses ausgesprochen gut gelungen finde. Andererseits wäre ich gerne noch im Juwel geblieben und hätte die weiteren Vorgänge noch verfolgt.

Ich bin über den Verlauf der Geschichte zufrieden, auch wenn ich nicht alle Szenen spannend oder besonders aufschlussreich fand. Ich hatte den Eindruck, dass sich manches wiederholt. Aber das hat man bei einer Trilogie ja schon des Öfteren!

Der letzte Band mit dem Titel „Der schwarze Schlüssel“ ist eher düster und ich darf vorweg nehmen, dass es hier wirklich zur Sache und um Leben und Tod geht! Mehr als einmal habe ich schlucken und an einer Stelle habe ich sogar kurz das Buch weglegen müssen. Das kann die Autorin jetzt nicht ernst meinen, das macht sie nicht wirklich – habe ich gedacht.

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Rezension – Urban Fantasy *** Karma Girl – Bigtime 1 *** für mich ist diese Autorin ein Garant für unterhaltsame Lesestunden…

Jennifer Estep „Karma Girl – Bigtime 1“

karmagirl

400 Seiten, 12,99 Euro, ET: 03.04.2017

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Inhalt:

„Magische Anziehungskraft und super Powerfrauen

In der Welt von »Bigtime« hat jede Stadt mindestens einen Superhelden. Doch selbst der coolste Held kann nichts gegen die Irrungen und Wirrungen der Liebe ausrichten. Daher sollten sich die Heroen in Jennifer Esteps neuer Reihe besser zweimal überlegen, für wen sie aus dem Spandex schlüpfen: Reporterin Carmen Cole erlebt ihren absoluten Alptraum. Kurz vor ihrer Hochzeit erwischt sie ihren Verlobten mit ihrer besten Freundin im Bett. Und es kommt schlimmer – er ist auch noch der ortsansässige Superheld und ihre beste Freundin dessen Erzfeindin! Nach dieser Demütigung beschließt Carmen, sich zu rächen und befördert die beiden geradewegs in die Schlagzeilen. Von da an ist es ihre Lebensaufgabe, Superhelden zu enttarnen. Als sie jedoch in der Metropole Bigtime die Identität der mysteriösen Fearless Five aufdecken soll, geschieht eine Tragödie. Carmen möchte daraufhin nichts lieber, als mit dem Job aufzuhören, nur leider haben die Superschurken Gefallen an Carmens Arbeit gefunden. Sie zwingen sie, sich an die Fersen des Anführers der Five zu heften. Und der sieht zu allem Überfluss extrem gut aus …“ (Quelle)

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Meine Meinung:

Ich liebe die Bücher der Autorin! Sowohl die „Mythos Academy“ als auch die „Elemental Assassin“- Reihen…Beide habe ich komplett gelesen und ich kann sagen, dass die Bücher für mich von Beginn an einen Sog ausüben der bis zum Ende nicht abnimmt. Sehr gerne lese ich ihre Geschichten, da die Autorin einen perfekten Mix aus Humor, Spannung, Fantasy und Erotik schafft.

Auch bei „Karma Girl“ ist ihr das wieder einmal gekonnt gelungen. Ich habe viel gelacht und geschmunzelt, mitgefiebert und ich habe auch vor Spannung (auch wenn man weiß, wie die Geschichte ausgehen wird…) das Buch fast zerquetscht. Der Schreibstil ist eingängig und lässt sich sehr gut und flüssig lesen.

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Hörbuch – Rezension *** Als die Omma den Huren noch Taubensuppe kochte *** ehrlich, frech, politisch unkorrekt, aufmüpfig, unmoralisch, anstößig, lustig,

„Rotzig und respektlos, sexy und sentimental, spannend und politisch unkorrekt.“ FRANK GOOSEN (Quelle)

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Anna Basener „Als die Omma den Huren noch Taubensuppe kochte“

alsomma

6 CDs, 408 Minuten, 20 Euro, ab 16 Jahren, ET: 16.03.2017

Sprecherin: Gerburg Jahnke

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Inhalt:

„Die Omma ist eine Ruhrpottikone. Sie war mal Wirtschafterin im Puff, bis sie den brutalen Zuhälter nicht mehr ertragen und ihn kurzerhand mit einer Flasche Korn erschlagen hat. Als die Mitzi, ehemalige Prostituierte und enge Vertraute der Omma, plötzlich stirbt, bricht die Omma alle Zelte in Essen ab und zieht zu ihrer Enkelin Bianca. Nach Berlin-Kreuzberg. Bianca wundert sich sehr, dass die vitale Mitzi plötzlich tot sein soll und die Omma ihr geliebtes Essen verlässt. Bianca stellt immer mehr Fragen – bis sie eine Antwort erhält, die sie nicht hören wollte …

Anna Basener ist ein todkomischer Roman mit zwei unerschrockenen Heldinnen gelungen, die erst dann wirklich zur Familie werden, als sie gezwungenermaßen zusammenziehen.“ (Quelle)

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Meine Meinung:

Ein Hörbuch ab 16 Jahren und was ist das eigentlich für ein Titel? Sieht aus wie eine Warnung durch die schwarze Umrandung des Titels. Aber was sollen dann die „Mandala-Ich komme zur Ruhe-Blümchen“ oben drüber? Hm, aus dem Cover und dem Titel werde ich nicht schlau!

Edit: Nach ein wenig Googeln habe ich die Antwort gefunden…Die Omma raucht permanent die Zigarettenmarke „Eve“ und guckt mal, wie die Packung aussieht:

eve

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Meine Meinung:

Das Buch ist etwas Besonderes und Außergewöhnliches. Es hat seinen eigenen Charme und ist nicht für jeden geeignet. Nicht umsonst wird die Geschichte erst ab 16 Jahren empfohlen, dreht sich doch der Großteil dieser um das horizontale Gewerbe, die Prostitution oder andere Problematiken, die jüngeren Menschen noch nicht zugänglich sein sollten. Schwierige Kindheit, Sex-Techniken, Vergewaltigung, Mord, Drogen, Alkohol. Hier wird wirklich frech und ehrlich eine Geschichte erzählt, die meiner Meinung nach auch teilweise provozieren will. Dadurch regt sie aber auch zum Nachdenken an.

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Rezension – Jugendbuch *** Jeder Tag kann der schönste in deinem Leben werden *** nicht ganz einfach, aber besonders…

Emily Barr „Jeder Tag kann der schönste in deinem Leben werden“

jedertagkannderschoenste 352 Seiten, 16,99 Euro, ab 14 Jahren, ET: 23.03.2017
aus dem Englischen von Maria Poets
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Inhalt:
„Sie hat kein Gedächtnis und nur eine Erinnerung: und dafür geht sie bis ans Ende der Welt.
Ein außergewöhnlicher Coming-of-Age-Roman, den man so schnell nicht mehr vergessen wird. Emily Barrs ›Jeder Tag kann der schönste in deinem Leben werden‹ ist die Geschichte eines Mädchens, das für einen Kuss bis an den Nordpol reist und durch Briefe aus Paris die kleinen bunten Wunder des Lebens entdeckt. Ungewöhnlich berührend und bezaubernd erzählt!
„Ich schaue auf meine Hand. Dort steht Flora, das bin ich. Die Buchstaben auf dem Handrücken bilden meinen Namen. Ich halte mich daran fest. Ich bin Flora. Darunter steht: Sei mutig! Ich schließe meine Augen und hole tief Luft. Ich weiß nicht, warum ich hier bin, aber alles wird gut.““ (Quelle)
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Meine Meinung:
 Floras Geschichte ist sehr eingängig. Ich fand sie von Beginn an sehr mitreißend, aber auch erdrückend, da mir Flora unendlich leid tat. Durch die vielen Wiederholungen habe ich als Leser sehr deutlich gemerkt, wie es Flora geht und konnte schon nach wenigen Seiten ihre Verzweiflung verstehen und nachvollziehen. Ich habe auch an ihre Eltern denken müssen. Wie schwer muss es sein, mit einem Menschen mit solch einem Gedächtnis zusammenzuleben.
Ich habe Floras Reise gerne mitgemacht, jedoch fand ich die Wiederholungen auf Dauer sehr anstrengend und ich hätte mir an der ein oder anderen Stelle eine Straffung gewünscht. Das Abenteuer, das Flora erlebt, zeigt, wie viele hilfsbereite und nette Menschen es gibt und dass man sich selbst vor allem auch mal etwas zutrauen soll. Die Geschichte selbst wartet mit einigen Überraschungen und am Ende sogar für mich mit einem „Echt-jetzt?“ Moment auf.

Jugendbuch – Rezension *** Ana und Zak *** ähnelt einer anderen Geschichte – trotzdem sehr eingängig

Brian Katcher „Ana und Zak“

anaundzak

320 Seiten, 14,95 Euro, ab 13 Jahren, ET: 07.04.2017

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Verlagsspecial

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Inhalt:

„Bis Ana und ihr jüngerer Bruder Clayton an derselben Quiz-Meisterschaft in Seattle teilnehmen wie Zak. Alles könnte gut sein, doch Mastergenie Clayton entwickelt sich zum kleinen Aas und haut heimlich abends vom Turnier ab, um sich auf der nahe stattfindenden großen Science-Fiction-Comic-Convention zu amüsieren. Für Ana und Zak, die ihn finden müssen, bevor der Morgen graut (alles andere hätte furchtbare Konsequenzen) beginnt eine Nacht zwischen Orks, Bogen schießenden Amazonen und wild gewordenen Wikingern. Eine verrückte Nacht, (…).“  (Quelle)

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Meine Meinung:

Das Buch hat mich von der ersten Seite sehr an „Die beinahe größte Liebesgeschichte des Universums“ (Rezension) erinnert. Zwei Jugendliche mit eigenen -noch zu erlesenden Problemen-, die ein Abenteuer erleben und dabei sich selbst und den anderen besser kennenlernen. In beiden Geschichten spielt sich der Hauptteil auf einer Convention ab. Insgesamt waren es für mich viele Parallelen, aber da ich die Geschichte „Die beinahe größte Liebesgeschichte des Universums“ gut fand, haben mich diese jetzt nicht sonderlich gestört.

Bei Ana und Zak finde ich beide Protagonisten sehr sympathisch. Sie sind nicht perfekt, haben Ecken und Kanten und „sind vom Leben gezeichnet“! Das Leben ist nicht immer leicht und manchmal verlangt es einem sehr viel ab. Dies wird hier sehr gut beschrieben und ich konnte mich gut in beide hineinversetzen und mitleiden/fiebern.

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