Kinderbuch – Rezension *** Ratten-Burger *** wieder eine lustige, skurrile Geschichte

David Walliams „Rattenburger“

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304 Seiten, 14,99 Euro, ET: 16.11.2016

Illustrationen von Tony Ross

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Inhalt:

„In Zoes Leben gibt es eine Menge Dinge, die sie nicht gerade glücklich machen:
– ihre Stiefmutter Sheila, die sogar zu faul ist, um sich selbst in der Nase zu bohren – und es stattdessen von Zoe verlangt,
– ihre grässliche Klassenkameradin Tina, die ihr das Leben schwermacht – am liebsten, indem sie Zoe auf den Kopf spuckt,
– und als wäre das alles nicht schon genug, hat der fürchterliche Bert von Berts Burgerbude etwas richtig Schlimmes mit Zoes kleiner Ratte vor.
Ich kann dir nicht verraten, was genau er mit ihr vorhat – aber ein kleiner Hinweis verbirgt sich im Titel dieses Buches.“ (Quelle)

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Unsere Meinung:

Nach „Gangsta-Oma“ und „Terror-Tantchen“ ist „Ratten-Burger“ unser drittes Buch von David Walliams. Jedes Mal lässt sich der Autor wirklich skurrile und auch witzige Geschichten einfallen, die aber nicht immer den Humor von allen treffen. Schräg, teilweise über die Maßen grausam, merkwürdig, aber immer so geschrieben, dass selbst Kinder merken, dass der Autor es eigentlich nicht so meint.

„Ratten-Burger“ ist ein tolles Kinderbuch, bei dem auch die Erwachsenen sehr gerne mitlesen! Die Geschichte ist anfangs sehr traurig und man möchte die Stiefmutter einfach aus der Wohnung jagen. Wir haben sehr gehofft, dass sie am Ende „einen auf den Deckel“ bekommt. Die Geschichte ist mit sehr viel Situationskomik gewürzt, dabei spannend und auch noch „weise“! Dem Autor gelingt es Themen wie Freundschaft, Familie und Arbeitslosigkeit in seiner Geschichte zu verpacken, so dass man das Buch zuschlägt und über das Ende und das Gelesene nachdenkt!

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Kinderbuch – Rezension *** Erste Stunde Alienkunde *** geniale Außerirdische und eine Geschichte mit viel Humor

Jeff Norton „Erste Stunde Alienkunde“

Erste Stunde Alienkunde von Jeff Norton

288 Seiten, 12,99 Euro, ab 11 Jahren, ET: 24.10.2016

Illustrator: Alexander von Knorre

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Inhalt:

„Als Sherman Capote an die Groom Lake High in Nevada kommt, macht er sich aufs Übliche gefasst: Hänseleien, in der Mensa alleine sitzen, als Letzter in die Baseballmannschaft gewählt werden. Doch am ersten Tag finden er und seine Zwillingsschwester Jess sich inmitten einer Horde von – ja: völlig abgefahrenen Außerirdischen wieder! Kein Wunder, denn in Area 51, wo die Schule steht, wimmelt es bekanntlich von Aliens. Da an der Groom Lake High der gleiche Punk abgeht wie überall, hat Sherman rasch ein paar ziemlich fiese Feinde am Hals. Aber er findet auch fantastische neue Freunde. Und dank ihnen entdeckt er, dass ein Held in ihm steckt …“ (Quelle)

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Unsere Meinung:

„Achtung, Achtung – Alienalarm!“ Und das nicht zu knapp – denn an Shermans Schule wimmelt es nur so von Aliens. Und bei diesem ist es wie auf einer normalen Schule: manche Mitschüler hassen ihn und manche freunden sich nach und nach mit ihm an. Und dann geht das Abenteuer erst richtig los:

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(Bilder der Leseprobe entnommen!)

Shermanns Geschichte hat meiner Tochter und mir insgesamt gut gefallen. Sie ist auf jeden Fall etwas Neues und konnte durch viele Gags und witzige Einlagen punkten. Ein paar dieser Witze hat meine Tochter jedoch gar nicht mehr verstehen können, weil sie z.B. mit ET gar nichts anfangen konnte. Sie hat mich dann ein wenig komisch beäugt, wenn ich gelacht habe und sie nicht.

Der Schreibstil ist toll und hat uns die Geschichte flüssig lesen lassen. Die Charaktere sind herrlich außerirdisch, einfach nur kreativ und teilweise richtig genial! (Siehe auch das Cover des Buches!) Dazu benötigt es wahrlich viel Fantasie. Wir haben wirklich viel gelacht über Shermann selbst, seine Schwester, seine Verliebtheit.

In der Geschichte geht es aber auch um Freundschaft, Zusammenhalt, Anderssein, Hilflosigkeit, Vertrauen, Familie und vieles mehr! Am Ende geht es ja sogar um die Rettung der Welt.

An zwei/drei Stellen hätte die Geschichte für uns ein wenig straffer, ein wenig gekürzt sein können. Aber insgesamt eine richtig gute Wahl, wenn man mindestens 10 Jahre alt ist, Spaß versteht und sich schon immer außerirdische Freunde gewünscht hat!

4 Stars (4 / 5) von uns für eine intergalaktische Geschichte mit viel Spaß!

Kinderbuch – Rezension *** Tabitha Crum -Das Geheimnis von Hollingsworth Hall *** für meine Tochter anfangs sehr erschütternd

Jessica Lawson „Tabitha Crum  -Das Geheimnis von Hollingsworth Hall“

tabitha422 Seiten, HC, 12,99 Euro, ET: 09/2016

ab 10 Jahren

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Inhalt:

„Mit ihren Eltern hat es die elfjährige Tabitha schlecht getroffen: Sie muss auf dem Dachboden schlafen, sich beschimpfen lassen und in grässlichen Kleidern herumlaufen. Tabithas einziger Freund ist der zahme Mäuserich Pemberly. Auf ihn kann sie sich blind verlassen – vor allem, wenn es um Kriminalfälle geht. Da kommt die Einladung der Gräfin von Windermere gerade recht: Zusammen mit fünf weiteren Kindern darf Tabitha ein Wochenende im Herrenhaus der reichen Lady verbringen. Doch hinter der prächtigen Fassade gehen seltsame Dinge vor sich. Nachts gellen Schreie durchs Haus, dauernd fällt der Strom aus, und die Gräfin trägt in der Handtasche ein Tranchiermesser mit sich herum. Als ein Kind nach dem anderen verschwindet, ist detektivischer Spürsinn gefragt. Tabitha und ihr Mäuserich ermitteln – ganz wie Sherlock Holmes und Dr. Watson. Dabei finden sie heraus, dass nicht nur die Gräfin etwas zu verbergen hat – und wie wertvoll echte Freunde sind, egal ob Mensch oder Maus.“ (Quelle)

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Unsere Meinung:

Als das Buch hier ankam, haben wir erstmal über die Seitenanzahl gestaunt! Über 400 Seiten ist fpr ein Kinderbuhc ab 10 Jahren schon sehr ordentlich. Das Cover und der Klappentext haben uns aber sehr gut gefallen und wir waren bereit für eine soannende und vielleicht sogar unheimlich Geschichte.

Der Einstieg gelang uns leider nicht ganz so gut. Meiner Tochter dauerte es auf jeden Fall schon mal viel zu lange bis man an dem Punkt angekommen ist, dass der „Fall“ losgehen kann. 9 Kapitel und 150 Seiten muss man erstmal lesen, damit ein wenig Spannung aufkommt.

Das andere Problem waren Tabithas Eltern. Sie behandeln ihr Kind so schlecht, ja so schlimm, dass meine Tochter tatsächlich schon nicht mehr weiterlesen wollte. Sie kann eine so grausame und ungerechte Behandlung  – gerade Eltern gegenüber ihrem Kind – überhaupt nicht leiden und Tabitha hat ihr dermaßen leid getan, dass das Lesen dieser Stellen keinen Spaß gemacht hat! Sie lieben ihr Kind überhaupt nicht, machen ihm das Leben so schwer wie möglich, vernachlässigen es und lassen es mehr als allein. Ein Lichtblick stellte hier Pemberley, ihr Mäuserich dar. Er hat uns von Anfang an sehr gefallen und sorgte auch für den ein oder anderen Lacher und „Oh-ist-der-süß-Ausruf!“.

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Kinderbuch – Rezension *** Rissa Filial und das Vermächtnis der Fabelwelt *** Ein Feen-Troll-Abenteuer für junge Leser…

„Rissa Filial und das Vermächtnis der Fabelwelt“ Katie Grosser

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261 Seiten, TB, 12,95 Euro, 8-12 Jahre, Band 1/4

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Inhalt:

„Rissa Filial hat schon immer geahnt, dass sie kein gewöhnliches Mädchen ist. Und tatsächlich: Als eines Nachts eine Fee in ihrem Zimmer auftaucht und ihr erklärt, dass nur sie den Untergang der Fabelwelt verhindern kann, beginnt für Rissa ein rasantes Abenteuer, das sie gemeinsam mit ihrem Nachbarsjungen Leander in die Fabelwelt führt. Dort erwarten die beiden Kinder ein boshafter Kobold, weise Nymphen, ein Krieg zwischen Feen und Trollen und schließlich ein Geheimnis, das ihr Leben für immer verändern wird…“ (Quelle)

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Unsere Meinung: 

Meine Tochter (11) mochte Rissa von Beginn an sehr gut leiden. Natürlich war sie anfangs etwas skeptisch, da Rissa doch ein wenig komisch und „kauzig“ ist, da sie sich mit Blumen und Bäumen unterhält und irgendwie nie schmutzig wird. Meine Tochter ist genau das Gegenteil und wird immer schmutzig, egal wie sie sich auch anstrengt, sauber zu bleiben. Sie sympathisierte aus diesem Grund auch schnell mit Leander, der sich als echter Dreckspatz erwies.

Beide Kinder sind herrlich normal gezeichnet und für uns Kinder, die wir uns gut vorstellen konnten. Sie sind keine Helden oder haben Superkräfte, sie erleben zusammen ein Abenteuer, dass man sehr gut verfolgen und auch verstehen kann. Katie Grosser versteht es gekonnt, junge Leser mit in eine Fabelwelt und deren Einwohner zu entführen. Sie beschreibt die Welt so genau, dass man sich als Leser alles gut vorstellen kann, aber nicht so detailliert, dass man als Kind die Lust am Lesen verliert.

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Rezension Kinderbuch *** Jack, der Monsterschreck – Den letzten beißen die Zombies *** lustiger Comic-Roman mit relativ wenigen Bildern

Max Brallier „Jack, der Monsterschreck“ Band 1: Den letzten beißen die Zombies

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ET: 01.09.2016, 256 Seiten, 12 Euro, ab 10 Jahren

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Inhalt:

„Was ist denn jetzt los? Jack traut seinen Augen nicht, aber: Tatsache! Aus der Traum von einer leckeren Pizza im Imbiss um die Ecke. Besser die Beine in die Hand nehmen. Wie gut, dass Jack schon immer ein Fan von Videospielen war – da lernt man, mit solchen Situationen umzugehen! Ins Gefecht will er sich allerdings lieber gemeinsam mit seinem Freund Quint stürzen. Gut, dass Quint schon Vorarbeit geleistet hat: Der alte Pick-up seiner Eltern ist jetzt ein cooles Zombie-Abwehr-Mobil. Los geht’s, um weitere Mitstreiter im Kampf gegen die Monster zu finden!“ (Quelle)

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Unsere Meinung:

Wer unseren Blog schon länger kennt, weiß, dass meine Tochter mit ihren fast 12 Jahren alles verschlingt, was nach Comic-Roman aussieht – egal, ob für Jungen oder Mädchen, egal welches Thema vorherrscht.

Auch „Jack, der Monsterschreck“ musste von ihr bzw. von uns gelesen werden und wir hatten wirklich viel Spaß, auch wenn das Thema doch teilweise etwas eklig war. Es geht halt um Zombies, die auch mal sabbern oder beim Kämpfen Körperteile verlieren! 🙂

Es handelt sich hier zwar um ein Comic-Buch, aber nicht im Stil á la Gregs Tagebuch mit mehr Illustrationen denn Schrift. Jacks Geschichte muss man schon mehr erlesen, als nur „Bilder gucken“!

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