Kinderbuch – Rezension *** Einmal Liebeskummer mit scharfer Soße *** ich bin zu alt für diese Protagonistin…

Begona Oro „Einmal Liebeskummer mit scharfer Soße“

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304 Seiten, 12,95 Euro, ab 12 Jahren, ET: 26.08.2016

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Inhalt:

Wie man ein zerknicktes Herz wieder glatt bekommt

In welcher Maßeinheit lässt sich Liebeskummer messen? In Litern von Tränen? In Metern an verbrauchten Taschentüchern? Clara ist heillos in Lucas verliebt. Da ist sie allerdings nicht die Einzige, und als Lucas sie auf einer Party jäh abblitzen lässt und noch am selben Abend mit einer anderen knutscht, erlebt Clara alle erdenklichen Phasen, die Liebeskummer in so einem Fall bereithält. Schrecklich für sie – aber ungemein komisch für alle, die davon lesen, denn Clara hat eine feine Beobachtungsgabe und einen unschlagbaren Sinn für Humor. Humor hat auch Unai, ein unangepasster Junge aus ihrer Klasse – zu dem Clara eine Verbundenheit fühlt wie nie bei einem Jungen zuvor. Und plötzlich merkt sie, dass das Leben noch viel bessere Überraschungen für sie bereithält.“ (Quelle)
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Unsere Meinung:
Das Buch wird für „Fast-Teenager“ ab 12 Jahren empfohlen und da meine Tochter bald 12 Jahre alt wird, haben wir das Buch zusammen gelesen.
Clara muss ich leider sagen, war mir anfangs sehr unsympathisch. Sehr pubertär und irgendwie ein wenig dümmlich. Meine Tochter fand Clara dagegen deutlich netter und konnte sich mit ihr besser identifizieren! (Das wird doch nicht am Alter liegen?? :-)))))
Clara muss mit ansehen, wie Lucas, in den sie über beide Ohren verliebt ist, das Armband, das sie ihm geschenkt hat, an ein anderes Mädchen weiterreicht. Damit bricht eine Welt zusammen und Clara fällt in ein Liebeskummer-Loch. Leider gibt es zusätzlich auch noch Stress zu Hause, da Claras Mutter und ihr Großvater nicht das beste Verhältnis haben und sie zusammen wohnen. Claras Leben aber muss weitergehen und sie merkt nach und nach, dass es noch andere männlichen Lebewesen gibt und dass „nachweinen“ echt doof ist!

Rezension – Kinderbuch *** Caspar und der Meister des Vergessens ***

Stefanie Taschinski „Caspar und der Meister des Vergessens“

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285 Seiten, 14,99 Euro, ET: September 2016, ab 10 Jahren

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Inhalt:

„„Alle fünfzig Jahr soll das jüngste Kind dem Meister gehören auf ewig.
Und es soll von seiner Familie vergessen sein, als wäre es nie geboren.“

Zuerst glaubt Caspar noch an einen bösen Traum. In der Neujahrsnacht verschwindet sein kleiner Bruder Till spurlos, und seine Eltern können sich von einem Moment auf den nächsten nicht mehr an ihren jüngsten Sohn erinnern. (….hier wird unserer Meinung nach zu viel verraten …) Wild entschlossen macht er sich auf die Suche und gelangt schließlich (….). Doch wenn er Till retten will, muss er nicht nur gegen den geheimnisumwobenen Meister kämpfen, sondern auch gegen das Vergessen …

Eine fantastische Geschichte über Freundschaft, Mut und die Kraft der Erinnerung. Für Kinder, die Timm Thaler, Krabat und Momo lieben: das neue Kinderbuch der Bestseller-Autorin Stefanie Taschinski!“ (Quelle)

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Unsere Meinung:

Von der Thematik her mussten wir gleich an Band 1 „Die verschwundenen Kinder“ der Reihe „Die Geheimnisse von Ravenstorm Island“ denken. Wir waren daher sehr gespannt, wie sich die Geschichten mit einer ähnlichen Thematik unterscheiden würden.

„Caspar und der Meister des Vergessens“ ist von der Grundstimmung her viel düsterer und auch teilweise um einiges gruseliger! Die Inhaltsangabe verrät unserer Meinung nach leider zu viel und hat uns beim Lesen zwischendrin die Spannung genommen, da wir ja schon wussten, was oder wer dahinter steckt! Gerade bei Kinderbüchern verstehe ich nicht, wie man so viele Details auf den Buchrücken schreiben kann??? Das ist mir wirklich unverständlich.

Meine Tochter langweilte sich dann teilweise trotz der hervorragend düsteren und geheimnisvollen Stimmung, trotz der schauerlichen und beängstigenden Holzpuppe,  mit der das Abenteuer seinen Anfang nimmt. Hierzu passt auch das eher dunkel gehaltene Cover, das von sich aus schon eine unheimliche Atmosphäre kreiert.

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Rezension – Jugendbuch *** Daniel is different *** ein emotionales und wichtiges Buch

Wesley King „Daniel is different“

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304 Seiten, 17 Euro, ab 12 Jahren, ET: 18.01.2017

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Inhalt:

„Bloß nicht auffallen! Nach dieser Devise lebt Daniel, der einfach nur ein ganz normaler Dreizehnjähriger sein will. Deswegen hofft er die meiste Zeit, dass niemand seine komischen Angewohnheiten bemerkt – schon gar nicht sein bester Freund Max oder seine Traumfrau Raya. Doch als er plötzlich eine mysteriöse Nachricht erhält, wird sein Leben zu einem richtigen Krimi. Und auf einmal ist es gar nicht mehr so leicht, nicht aufzufallen …“ (Quelle)

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Meine Meinung:

Schon bei der Vorstellung auf der Frankfurter Buchmesse habe ich mich für dieses Buch interessiert und ich war gespannt, ob Daniels Geschichte meine Erwartungen erfüllen kann. Geschichten über „verrückte“ (wie sich Daniel selbst bezeichnet) bzw. vom verhaltensauffällige Menschen sind nicht einfach zu schreiben. Viel zu schnell ist die Geschichte entweder zu banal, zu überzogen oder zu unrealistisch.

Daniels Geschichte liest sich sehr leicht und flüssig und ehe man sich versieht, hat man das ganze Buch in einem Rutsch durchgelesen, da es sehr schwer ist, aufzuhören. Daniel hat mich mit seiner Art sehr beeindruckt. Er hat bemerkt, dass bei ihm irgendwas anders ist als bei den anderen Jugendlichen in seinem Alter. Es hat mich jedoch sehr bedrückt, was er dadurch durchmachen muss, wie sehr er sich quält. Ich hatte auch keine Ahnung von den Auswirkungen, die solche „komischen Anwandlungen“ nach sich ziehen.

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Kinderbuch – Rezension *** Ratten-Burger *** wieder eine lustige, skurrile Geschichte

David Walliams „Rattenburger“

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304 Seiten, 14,99 Euro, ET: 16.11.2016

Illustrationen von Tony Ross

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Inhalt:

„In Zoes Leben gibt es eine Menge Dinge, die sie nicht gerade glücklich machen:
– ihre Stiefmutter Sheila, die sogar zu faul ist, um sich selbst in der Nase zu bohren – und es stattdessen von Zoe verlangt,
– ihre grässliche Klassenkameradin Tina, die ihr das Leben schwermacht – am liebsten, indem sie Zoe auf den Kopf spuckt,
– und als wäre das alles nicht schon genug, hat der fürchterliche Bert von Berts Burgerbude etwas richtig Schlimmes mit Zoes kleiner Ratte vor.
Ich kann dir nicht verraten, was genau er mit ihr vorhat – aber ein kleiner Hinweis verbirgt sich im Titel dieses Buches.“ (Quelle)

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Unsere Meinung:

Nach „Gangsta-Oma“ und „Terror-Tantchen“ ist „Ratten-Burger“ unser drittes Buch von David Walliams. Jedes Mal lässt sich der Autor wirklich skurrile und auch witzige Geschichten einfallen, die aber nicht immer den Humor von allen treffen. Schräg, teilweise über die Maßen grausam, merkwürdig, aber immer so geschrieben, dass selbst Kinder merken, dass der Autor es eigentlich nicht so meint.

„Ratten-Burger“ ist ein tolles Kinderbuch, bei dem auch die Erwachsenen sehr gerne mitlesen! Die Geschichte ist anfangs sehr traurig und man möchte die Stiefmutter einfach aus der Wohnung jagen. Wir haben sehr gehofft, dass sie am Ende „einen auf den Deckel“ bekommt. Die Geschichte ist mit sehr viel Situationskomik gewürzt, dabei spannend und auch noch „weise“! Dem Autor gelingt es Themen wie Freundschaft, Familie und Arbeitslosigkeit in seiner Geschichte zu verpacken, so dass man das Buch zuschlägt und über das Ende und das Gelesene nachdenkt!

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Hörbuch – Rezension *** Perfect – Willst du die perfekte Welt? *** (Band 2/2) – Einfach nur toll!

Cecelia Ahern „Perfect – Willst du die perfekte Welt?“

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2 mp3-CDs, 10 Stunden 47, ungekürzte Lesung, ET: 17.11.2016

Sprecherin: Merete Brettschneider

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Inhalt:

„Willst du das perfekte Leben? Oder du selbst sein? Willst du die perfekte Welt? Oder die Freiheit?

Celestine wurde als »fehlerhaft« gebrandmarkt, sie gehört nun zu den Menschen zweiter Klasse. Doch statt sich den strikten Regeln des Systems zu unterwerfen, flieht sie. Denn Celestine ist auch ein Symbol der Hoffnung für alle anderen Fehlerhaften. Gelingt es ihr, den grausamen Richter Crevan zu überführen? Das wäre die Chance auf einen Neuanfang für die Fehlerhaften. Aber gibt es auch für ihre große Liebe eine neue Chance? Für Celestine geht es um alles – um Gerechtigkeit für sich selbst und alle anderen und um eine lebenswerte Zukunft.“ (Quelle)

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Meine Meinung:

Band 1: „Flawed – Wie perfekt willst du sein?“ hat mir unheimlich gut gefallen und ich war gespannt, was die Autorin sich für Band 2 einfallen hat lassen. Vor allem, weil es sich ja um eine Dilogie handelt.

Band 1 habe ich als Buch gelesen und war aus diesem Grund sehr gespannt, wie mir Band 2 als Hörbuch gefallen würde. Würde mir ein Medium bei dieser Geschichte besser gefallen? Beim Wechsel von Buch zu Hörbuch ist das Problem, dass man den Charakteren schon selbst Stimmen zugewiesen hat und manchmal ist es schwer, sich auf einen Sprecher einzustellen.

Bei Merete Brettschneider jedoch fand ich eine Sprecherin, die die Charaktere genauso intonierte, wie ich mir das vorgestellt habe. Es passte für mich perfekt! Ihr gelang es auch problemlos, mich einzufangen, mich emotional mitzureißen und mich zu beeindrucken. An einer Stelle hat mich die Geschichte sogar so mitgenommen, dass ich ein paar Tränchen verdrücken musste.

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