[Rezension] Jugendbuch *** Tot war ich gestern *** Band 2 – Konnte mich leider nicht so überzeugen..

Lance Rubin „Tot war ich gestern“ Band 2

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Klappenbroschur, 368 Seiten, 16,99 Euro, Band 2/2 (?)

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Inhalt: (Achtung – kann Spoiler enthalten!)

„Denton Little wusste von klein auf, dass er mit 17 Jahren sterben wird. Doch wie sich herausstellte, wusste Denton überhaupt nichts. Nicht nur ist er nach seinem Todestag noch immer quicklebendig, plötzlich will ihn auch noch die Regierung in die Finger kriegen – denn eigentlich stirbt man, wenn man zu sterben hat. Als wäre das nicht schon durchgeknallt genug, taucht obendrein Dentons totgeglaubte Mutter auf und behauptet, sie habe sein illegales Überleben von langer Hand geplant, damit er zur zentralen Figur ihrer Untergrundbewegung werden kann. Darauf hat Denton jedoch gar keine Lust. Stattdessen macht er sich auf die Suche nach seinem besten Freund Paolo, den er vor seinem baldigen Ableben retten will. Verfolgungsjagden, Beziehungschaos, Familiengeheimnisse und zu viel Marihuana erwarten Denton auf seinem Weg, sowie ganz nebenbei die zentralen Fragen des Lebens.“ (Quelle)

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Meine Meinung:

Nachdem mir Band 1 so unendlich gut gefallen hat, war ich auf Band 2 mehr als gespannt.

Der Anfang ließ sich gut lesen und ich war sehr gespannt, was Denton jetzt alles machen, was alles passieren würde. Ich war sicher, dass es wieder lustig und doch auch spannend zugehen würde.

Leider habe ich mich beim Lesen eher gelangweilt, als dass ich vor Spannung an den Seiten geklebt habe. Irgendwie passiert nicht wirklich viel und ich habe immer gewartet, dass jetzt endlich mal wieder eine Überraschung oder eine überraschende Wendung erfolgt. Auch der Humor, den ich im ersten Band so herrlich fand, suchte ich hier lange.

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[Rezension] Krimi *** Kommando Abstellgleis -Ein Fall für Kommissarin Capestan *** klug, witzig, anders, bitte mehr davon!

Hénaff „Kommando Abstellgleis -Ein Fall für Kommissarin Capestan“

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Taschenbuch, Klappenbroschur, ET: 20.3.17, 14,99 Euro, 352 Seiten

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Inhalt:

„Das Pariser Hauptkommissariat, 36 Quai des Orfèvres hat eine neue Leitung. Ihr Ziel heißt: die Aufklärungsraten und Statistiken polieren und alle lästigen, aufsässigen und arbeitsunwilligen Mitarbeiter loswerden. Deshalb ruft die Führungsriege eine neue Brigade ins Leben, in der alle Alkoholiker, Faulenzer, Schläger, Depressive und Polizisten, die sich für etwas anderes berufen fühlen – wie z.B. Eva Rozière, die Krimis schreibt, anstatt zu ermitteln -, zusammengefasst werden sollen. Die Leitung übergibt sie Anne Capestan, einer einst hoffnungsvollen jungen Polizistin, die wegen eines fatalen Fehlers vom Dienst suspendiert wurde. Was man von ihr erwartet: stillhalten. Anne hasst aber nichts mehr, als einfach zu gehorchen. Deshalb lässt sie nichts unversucht und baut mit ihrer Truppe der verkrachten Existenzen in einem schäbigen Büro bei miserabler technischer Ausstattung, ohne Waffen und Blaulicht ein Kommissariat der unkonventionellen Methoden auf und löst – zum Schrecken der neuen Chefs – auch noch alte Fälle, die die neue Führungsriege in gar keinem schönen Licht erscheinen lassen … “ (Quelle)

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Meine Meinung:

Wie ich zu diesem Buch gekommen bin? Ich habe Band 2 in der Vorschau entdeckt und gedacht, dass das doch wirklich gut klingt und ich dann aber wohl besser mit Band 1 anfangen sollte! Band 2 erscheint am 16.10.2017 und wurde von mir schon vorbestellt!

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Vorbestellt deshalb, weil ich das Buch einfach klasse fand. Die Geschichte konnte mich direkt ab der ersten Seite fesseln, obwohl sie nicht vor Spannung trotzt. Es sind eher die ganzen verkappten Charaktere mit ihren Geheimnissen, mit ihren verkorksten Leben, die so interessant sind. Ich wollte von allen wissen, was ihnen zugestoßen, was ihnen widerfahren ist. Warum sind sie so abgestürzt oder was ist in der Vergangenheit alles geschehen, dass sie jetzt aufs Abstellgleis gehören?

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[Rezension] Kinder-/ Jugendbuch *** Dark Horses *** keine Ponyhofgeschichte – tiefgreifender und überraschend

Cecily von Ziegesar „Dark Horses“

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ab 13 Jahren, 418 Seiten, 16,95 Euro, ET: 06.03.217

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Inhalt:
„Merritt steckt in einer tiefen Krise und landet im Erziehungsheim »Good Fences«, einem Heim für »schwierige« Mädchen und »schwierige« Pferde. Dort trifft das verschlossene Mädchen auf den unberechenbaren Hengst »Red«. Dieser wehrt jeden Menschen ab, außer Merritt. Aus den beiden Außenseitern wird auf Turnieren ein unschlagbares Team. Bis sich Merritt in den hübschen Jockey Carvin verliebt und Reds finsterer Instinkt durchbricht. Niemand ahnt, wozu das Pferd fähig ist.“ (Quelle)

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Unsere Meinung:

„Bestseller-Autorin Cecily von Ziegesar erzählt sowohl aus der Sicht von Merritt als auch aus der ungewöhnlichen Perspektive des Pferdes. Ein mysteriöser, süchtig-machender und böser Roman, der nicht nur Pferde-Fans in seinen Bann zieht!“ (Quelle)

Wer bei diesem Buch an einen „Black Beauty“ Roman oder einen Roman á la Kind-liebt-Pferd-und-alles-wird-gut denkt, ist hier falsch. Diese Mädchen-Pferd-Geschichte ist viel emotionaler und tiefgreifender als alles, was wir vorher bisher gelesen haben. Der Einwand, dass es sich um einen „bösen Roman“ handelt – so steht es auf der Verlagsseite – sollten man nicht abtun.

Der Roman ist eher schwierig und gerade für sensible Mädchen vielleicht zu mysteriös und bezüglich des Pferdes zu bösartig.

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[Rezension] Jugendbuch *** Stormheart – Die Rebellin *** Ich hatte mir mehr Spannung gewünscht …

Cora Carmack  “ Stormheart – Die Rebellin“ 

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Band 1/3, HC, 464 Seiten, 19,99 Euro, ab 14 Jahren, ET: 05/2017

Band 2: Die Kämpferin

Band 3: Die Königin

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Inhalt:
„Blicke dem Sturm in die Seele und finde dein Herz! Von der jungen Königstochter Aurora wird erwartet, dass sie ihre besonderen Fähigkeiten nutzt, um ihr Volk vor den zerstörerischen Stürmen zu schützen. Was keiner weiß: Noch hat Aurora diese Fähigkeiten nicht. Um ihr Geheimnis zu wahren, scheint eine arrangierte Heirat der einzige Ausweg. Doch bevor es dazu kommt, flieht sie aus dem Palast und schließt sich einer Gruppe von Sturmjägern an. Während sie eine ganz besondere Verbindung zu Stürmen findet, läuft sie Gefahr, ihr Herz zu verlieren.“ (Quelle)

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Meine Meinung:

Ich habe mir anfangs schwer getan, in die Geschichte abtauchen zu können. Es zog sich, bis dann wirklich etwas passierte. Und leider war das, was dann geschah, auch keine wirkliche Überraschung (siehe auch Spoiler in der Inhaltsangabe! :-().

Die Idee hinter dem Ganzen finde ich sehr spannend. Die Sturmjäger, ihr Können, ihre Fähigkeiten, die Magie, die dahinter steckt, das alles sind tolle, kreative Ideen, aber irgendwie sprang der Funke trotzdem nicht ganz über.

Als es dann wirklich spannend wurde und ans Eingemachte ging, als es zusätzlich emotional und auch mysteriös wurde, als es darauf hinauslief, dass endlich eines der großen Geheimnisse gelüftet wird – DA endet das Buch! Himmel… Da hätte ich, nachdem es streckenweise doch etwas zäh war, sehr gerne weitergelesen.

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[Rezension] Jugendbuch *** Das Glück hat vier Farben *** Manche Bücher stressen mich beim Lesen und machen mich wütend…

Lisa Moore „Das Glück hat vier Farben“

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aus dem Amerikanischen von Maren Illinger

368 Seiten, gebunden, ab 14 Jahren, 16,99 Euro

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Inhalt:

„Seit sie denken kann, ist die sechzehnjährige Flannery in Tyrone verliebt. Aber wann genau ist aus ihrem Sandkastenfreund ein Rebell und der coolste Junge der Schule geworden? Flannery, die sich oft in den Erinnerungen daran verliert, wie einfach früher alles war, beobachtet mit Erstaunen, wie die Welt um sie herum immer schneller kreist. Doch dann kommt ihr für ein Schulprojekt eine folgenreiche Geschäftsidee: Sie fertigt Liebestränke für die Mitschüler an – und ein regelrechter Hype wird ausgelöst. Plötzlich geht das Gerücht um, dass die bunten Mixturen tatsächlich wirken …“ (Quelle)

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Meine Meinung:

Das Buch hat mich unheimlich angesprochen, vor allem, weil ich langsam, aber sicher auf die Suche nach geeigneten Büchern für meine Tochter gehe. Die Idee mit den Liebestränken fand ich klasse und habe auf ein wenig Magie gehofft. Leider kam es nun ganz anders…

DENN:

Manche Bücher machen mich wütend beim Lesen.

  • wütend auf eine Mutter, die zu unbedarft und unbesorgt in den Tag lebt, ohne an ihre zu versorgenden Kids zu denken…
  • wütend auf Schule und Lehrer, die teilweise so verbohrt sind und die Menschlichkeit vergessen…
  • wütend auf die Protagonistin, weil sie ihre rosarote Liebesbrille nicht absetzen will, obwohl ihr gefühlte „Leuchtpfeile“ einen besseren Weg zeigen würden…  Und als sie sie dann absetzt, sieht sie so sofort klar! Beides sehr aufreibend für mein Verständnis!
  • wütend auf den Klappentextschreiber, der mir vorgaukelte, dass die Liebes-/Zaubertränke einen viel größeren Stellenwert in der Geschichte haben würden.

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