Kinderbuch – Rezension *** Erste Stunde Alienkunde *** geniale Außerirdische und eine Geschichte mit viel Humor

Jeff Norton „Erste Stunde Alienkunde“

Erste Stunde Alienkunde von Jeff Norton

288 Seiten, 12,99 Euro, ab 11 Jahren, ET: 24.10.2016

Illustrator: Alexander von Knorre

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Inhalt:

„Als Sherman Capote an die Groom Lake High in Nevada kommt, macht er sich aufs Übliche gefasst: Hänseleien, in der Mensa alleine sitzen, als Letzter in die Baseballmannschaft gewählt werden. Doch am ersten Tag finden er und seine Zwillingsschwester Jess sich inmitten einer Horde von – ja: völlig abgefahrenen Außerirdischen wieder! Kein Wunder, denn in Area 51, wo die Schule steht, wimmelt es bekanntlich von Aliens. Da an der Groom Lake High der gleiche Punk abgeht wie überall, hat Sherman rasch ein paar ziemlich fiese Feinde am Hals. Aber er findet auch fantastische neue Freunde. Und dank ihnen entdeckt er, dass ein Held in ihm steckt …“ (Quelle)

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Unsere Meinung:

„Achtung, Achtung – Alienalarm!“ Und das nicht zu knapp – denn an Shermans Schule wimmelt es nur so von Aliens. Und bei diesem ist es wie auf einer normalen Schule: manche Mitschüler hassen ihn und manche freunden sich nach und nach mit ihm an. Und dann geht das Abenteuer erst richtig los:

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(Bilder der Leseprobe entnommen!)

Shermanns Geschichte hat meiner Tochter und mir insgesamt gut gefallen. Sie ist auf jeden Fall etwas Neues und konnte durch viele Gags und witzige Einlagen punkten. Ein paar dieser Witze hat meine Tochter jedoch gar nicht mehr verstehen können, weil sie z.B. mit ET gar nichts anfangen konnte. Sie hat mich dann ein wenig komisch beäugt, wenn ich gelacht habe und sie nicht.

Der Schreibstil ist toll und hat uns die Geschichte flüssig lesen lassen. Die Charaktere sind herrlich außerirdisch, einfach nur kreativ und teilweise richtig genial! (Siehe auch das Cover des Buches!) Dazu benötigt es wahrlich viel Fantasie. Wir haben wirklich viel gelacht über Shermann selbst, seine Schwester, seine Verliebtheit.

In der Geschichte geht es aber auch um Freundschaft, Zusammenhalt, Anderssein, Hilflosigkeit, Vertrauen, Familie und vieles mehr! Am Ende geht es ja sogar um die Rettung der Welt.

An zwei/drei Stellen hätte die Geschichte für uns ein wenig straffer, ein wenig gekürzt sein können. Aber insgesamt eine richtig gute Wahl, wenn man mindestens 10 Jahre alt ist, Spaß versteht und sich schon immer außerirdische Freunde gewünscht hat!

4 Stars (4 / 5) von uns für eine intergalaktische Geschichte mit viel Spaß!

Rezension Kinderbuch *** Jack, der Monsterschreck – Den letzten beißen die Zombies *** lustiger Comic-Roman mit relativ wenigen Bildern

Max Brallier „Jack, der Monsterschreck“ Band 1: Den letzten beißen die Zombies

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ET: 01.09.2016, 256 Seiten, 12 Euro, ab 10 Jahren

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Inhalt:

„Was ist denn jetzt los? Jack traut seinen Augen nicht, aber: Tatsache! Aus der Traum von einer leckeren Pizza im Imbiss um die Ecke. Besser die Beine in die Hand nehmen. Wie gut, dass Jack schon immer ein Fan von Videospielen war – da lernt man, mit solchen Situationen umzugehen! Ins Gefecht will er sich allerdings lieber gemeinsam mit seinem Freund Quint stürzen. Gut, dass Quint schon Vorarbeit geleistet hat: Der alte Pick-up seiner Eltern ist jetzt ein cooles Zombie-Abwehr-Mobil. Los geht’s, um weitere Mitstreiter im Kampf gegen die Monster zu finden!“ (Quelle)

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Unsere Meinung:

Wer unseren Blog schon länger kennt, weiß, dass meine Tochter mit ihren fast 12 Jahren alles verschlingt, was nach Comic-Roman aussieht – egal, ob für Jungen oder Mädchen, egal welches Thema vorherrscht.

Auch „Jack, der Monsterschreck“ musste von ihr bzw. von uns gelesen werden und wir hatten wirklich viel Spaß, auch wenn das Thema doch teilweise etwas eklig war. Es geht halt um Zombies, die auch mal sabbern oder beim Kämpfen Körperteile verlieren! 🙂

Es handelt sich hier zwar um ein Comic-Buch, aber nicht im Stil á la Gregs Tagebuch mit mehr Illustrationen denn Schrift. Jacks Geschichte muss man schon mehr erlesen, als nur „Bilder gucken“!

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Rezension Kinderbuch *** Defender -Superheld mit blauem Blut – Der schwarze Drache *** wir hatten ein wenig mehr erhofft

Huckerby/Ostler „Defender – Superheld mit blauem Blut – Der schwarze Drache“

Defender

12,99 Euro, ab 10 Jahren

Band 1/?

aus dem Englischen von Leo H. Strohm

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Inhalt:

„Er ist der neue König – und geheimer Superheld

London, heute: Der vierzehnjährige Prinz Alfie wird plötzlich Englands neuer König. Doch eigentlich würde er lieber ein ganz normales Leben führen, statt sich vor den Paparazzi in Müllcontainern verstecken zu müssen … Was Alfie nicht weiß: Als König soll er auch die Rolle des legendären »Defender« übernehmen. Dieser geheime Superheld beschützt England seit Jahrhunderten vor den fiesesten Superschurken der Welt. Gemeinsam mit seiner Freundin Hayley muss Alfie den Schurken zur Strecke bringen, der seinen Vater auf dem Gewissen hat und das ganze Königreich bedroht: der Schwarze Drache!“ (Quelle)

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Unsere Meinung:

-Es dauert recht lang bis man die „Inhaltsangabe“ an Informationen eingeholt hat! Das heißt, meine Tochter und ich haben auf die Stelle hingefiebert, an der endlich etwas Neues passiert – das dauerte aber über 100 Seiten lang. Natürlich waren auch die Erklärungen bis dahin nicht uninteressant, aber Spannung kam leider keine auf, da wir ja schon alles wussten!

-Insgesamt dümpelt die Geschichte anfangs eher vor sich hin! Mit dem Auftauchen von Hayley kommt ein wenig Witz in die Geschichte und auch inhaltlich geht es voran.

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Rezension Abschluss *** Rabenkuss *** mir hat Band 1 besser gefallen…

Ukpai „Rabenkuss“

Rabenkuss

304 Seiten, 14,99 Euro, ab 12 Jahren, Band 2/2

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Inhalt – Achtung – kann Spoiler enthalten, falls ihr Band 1 noch nicht kennt!

„June ist bis über beide Ohren in Jacob verliebt und kann es gar nicht abwarten, ihn endlich wieder in die Arme zu schließen. Als sie aber erneut von geisterhaften Erscheinungen heimgesucht wird, ist sie sich sicher, dass der Rabenlord wiedererwacht ist. Wie zornig er ist, zeigt sich, als einer von Junes Mitschülern sich plötzlich in Luft auflöst – nur eine Handvoll Federn bleibt zurück. June bekommt es mit der Angst zu tun. Sie muss herausfinden, wer der Rabenlord ist, bevor noch Schlimmeres geschieht. Doch welche Rolle spielt Jacob dabei? Ist er vielleicht sogar selbst in Gefahr? Das packende Finale des Rabenepos!“ (Quelle)

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Meine Meinung:

Rabenherz, der erste Band,  konnte mich von der ersten Seite aus direkt mitreißen. Ich war gefangen in einem Strudel von Geheimnissen, familiären Problemen und mystischen Geschehnissen. June und vor allem ihre Tante fand ich wirklich sehr sympathisch und auch Junes Schwester hat mir sehr gefallen! Von ihr hoffte ich auch im zweiten Band noch hören.

Leider hat mir der zweite Band doch weniger gefallen als der erste Das mag vor allem damit zu haben, für wen sich June letztendlich entscheidet und wer der Rabenlord ist! Ziemlich schnell kristallisierte sich das für mich heraus und ab da fand ich die Geschichte eher langweilig. Das fand ich sehr traurig, hatte mich doch der erste Band wirklich überzeugt! Durch die Raben, die Geistererscheinungen, die Tagebucheinträge eines Ominösen und die seherischen Fähigkeiten der Tante wurde der erste Teil nie langweilig, sondern steigerte sich von Seite zu Seite. Junes Entwicklung und ihre Träume sorgten dafür, dass ich die Geschichte nicht mehr aus der Hand legen konnte. Dieses Mal habe ich erneut kleine „Schnipsel“ zum Lösen des Geheimnisses erhofft, aber das war eher ein Wink mit dem Zaunpfahl denn ein Schnipsel.

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Rezension Hörbuch *** Krypteria – Jules Vernes geheimnisvolle Insel -Das Geheimnis der Höhle ***

Lenk „Krypteria – Jules Vernes geheimnisvolle Insel -Das Geheimnis der Insel“

Krypteria - Jules Vernes geheimnisvolle Insel Das Geheimnis der Hoehle von Fabian Lenk

1 CD, 1 h 19 Minuten, 8,99 Euro, Band 1/?, ab 8 Jahren

Das gleichnamige Buch ist im Fischer Verlag erschienen!

Sprecher: Götz Otto

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Inhalt:

„Jules Verne hatte ein Geheimnis: Die Abenteuer, dieer in seinen Büchern schildert, sind alle wahr!

Heute werden auf der Insel Krypteria neue Forscher an einer Akademie in seinem Geiste ausgebildet. Die Schüler Jason, Meg, Tom und Sera erleben viele spannende Abenteuer, die sie zu den geheimnisvollsten Orten der Welt führen.

In der tiefsten Höhle der Welt ist ein Forscher spurlos verschwunden. Die Freunde Jason, Meg, Tom, Sera und ihr kleines Skwieselbiesel brechen heimlich von Krypteria auf, um den Mann zu retten. In der Höhle finden sie nicht nur den Vermissten, sondern auch geheimnisvolle Wesen – und einen Schatz …“ (Quelle)

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Unsere Meinung:

Meine Tochter liebt Geschichten, die an geheimnisvollen Orten spielen. Wenn Kinder dann noch unterschiedlich schwere Aufgaben lösen bzw. schaffen müssen, ist eigentlich schon alles perfekt!

Der Einstieg in die Geschichte ist uns hier leider nicht leicht gefallen. Es wurde zwar erklärt, wo Krypteria liegt und um was es sich dabei handelt, aber irgendwie konnten wir uns diese Insel nicht so gut vorstellen! Wir hätten gerne zu Beginn gewusst, wer sie gegründet hat und warum. Geholfen hat uns dann das Booklet, das eine Zeichnung der Insel enthält und uns ein wenig auf die Sprünge geholfen hat!

Mops

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