Blogtour – Kriminalroman *** Spreewaldtod – Klaudia Wagner ermittelt *** Ruhrpott oder Spreewald – das ist hier die Frage…

spreewaldtod

Herzlich willkommen zu unserer Blogtour zu dem Buch „Spreewaldtod“ von Christiane Dieckerhoff

spreewaldtodbuch

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 Mein Thema: Vom Ruhrpott zum Spreewald

Die Protagonistin Klaudia Wagner zieht vom Ruhrpott in den Spreewald. Sie erhofft sich eine Flucht von der Hektik in die Idylle. Dass sie dann aber eine Tote findet anstatt Ruhe und Frieden kann man in Band 1 und auch in Band 2 lesen. Aber der Wunsch nach Ruhe und Natur war sehr groß!

Was verbindet man denn nun mit dem Ruhrpott? Nur Hektik? Nur Lautstärke und Stress? Da musste ich erstmal drüber nachdenken. Ich habe einige meiner Freunde und Kollegen gefragt und bekam sehr oft die selben Antworten:

Erst war es eher negativ:

-Der Ruhrpott ist dreckig und ein Ballungsraum mit viel Industrie.

-Verstaubt durch den Kohleabbau

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(Quelle)

-Zum Ruhrpott gehören Städte wie Bochum, Bottrop, Dortmund, Essen, Gelsenkirchen.

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(Quelle)

-Dort leben sehr viele Menschen auf engstem Raum.

-Uhh, die sprechen da so fies…

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(Quelle)

Dann aber kamen die positiven Einlenkungen:

-Ach, da kann man richtig gut bummeln gehen. Die Städte liegen teilweise so nahe zusammen, dass man richtig viel erleben kann. Ein tolles Nachtleben!

-In Bottrop ist ja auch dieser Moviepark – der ist richtig cool – der lohnt sich.

-In Gelsenkirchen gibt es die Zoom Erlebniswelt, einer der besten Zoos überhaupt. Richtig, richtig toll.

-Die Menschen sind auch immer so fröhlich und lokalpatriotisch.

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Klaudia Wagner jedoch musste raus aus dem Pott, aus der Hektik und suchte Ruhe im Spreewald, genauer gesagt in Lübbenau! Ich habe diesen Ort und die Gegend ein wenig gegoogelt und ehrlich – ich wollte auch sofort dorthin. Es sieht so malerisch aus, so ruhig, nach so wenig Hektik und nach viel Entspannung. Nach guter Luft und wenig Industrie!

Wer oder was ist denn aber eigentlich der Spreewald?

Der Spreewald ist ein Gebiet im Südosten Brandenburgs, das sich durch die verzweigte Flusslandschaft auszeichnet. Auf der Seite der Autorin könnt ihr ganz viele Bilder sehen, die sie zu Recherchezwecken gemacht hat!

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(Quelle)

„Einzigartig in Europa ist die Landschaft des Spreewaldes. Die lagunenartige Flusslandschaft mit einem Netz von 970 Kilometern Fließgewässern, die auch als Biosphärenreservat Spreewald von der Unesco geschützt ist, zieht jährlich unzählige Besucher an.“ (Quelle)

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(Quelle)

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Mit der Wahl der Gegend in Deutschland hat Klaudia Wagner sicherlich die richtige getroffen. Sie suchte Ruhe, Natur und viel Entspannung. Leider machen der Tod, die Gier und die Abgründe des Menschen auch nicht vor solchen idyllischen Gegenden halt. So kann sie aber wenigstens nach einem abgeschlossenen Fall die Umgebung und die Ruhe genießen. Verdient hat sie es allemal! Warum? Das müsst ihr schon selbst erlesen! Viel Spaß!

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Meine Frage: Könnt ihr Klaudias Gründe für einen Umzug verstehen? Wo liegen eure Prioritäten bezüglich Wohnen? Geselligkeit und Action? Ruhe und Natur?

Freue mich auf eure Antworten!

Falls ihr Tage verpasst habt: Gestern machte die Tour bei Diana halt, morgen geht es bei Lenchen weiter!

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Gewinne bei dieser Blogtour:

1. Preis – 1 Buch in Print “Spreewaldtod” + 1x Rabe Spreewaldtrio “Schlemmerpack
2. Platz – 1 Buch in Print “Spreewaldtod”

Teilnahmebedingungen

Tourplan

Alex

Hola Verena. Ich schließe mich mal meinem Vorredner Klaus Daniel an. Als ich vor vielen Jahren von Hessen nach Dortmund gezogen bin, war ich ziemlich erstaunt, wie grün es hier ist. Und es gibt soviele kleine Ruheoasen… vom Kleingarten bis zum Park. Nie wieder weg aus dem Pott! LG

Margareta Gebhardt

Hallo Verena ,

vielen Dank für den interessanten Beitrag.
Ja , ich kann Klaudia Wagner verstehen das sie raus will und ihre Ruhe.
Ich mag auch nicht den Lärm von Großstadt und bin froh das da wo wir
wohnen ruhig ist.

Liebe Grüße Margareta Gebhardt (Stern44 )
margareta.gebhardt@gmx.de

Thea

Auf jeden Fall! Wir fahren wenigstens einmal im Jahr in den Spreewald und genießen es dort zu radeln oder Kahn zu fahren. Und da wir selbst auf einem Bauernhof leben, fernab von Großstadtlärm und Hektik, weiß ich, wie gut man auf einem ruhigen Fleckchen Erde wohnt.

Liebe Grüße
Thea
krimine@web.de

Klaus Daniel

Waaaaas??? Weg vom Ruhrgebiet? Nie im Leben. Wald haben wir hier genug und in Dortmund gibt es eine Gurkentruppe. Wer braucht da den Speewald?
Aber mal im Ernst: Der Dreck von Kohle und Stahl ist Vergangenheit. Und zwar eine, ohne die eine gute Gegenwart, wie wir sie hier haben, nicht möglich gewesen wäre.

Jutta

Hallo Verena,
ich kann die Entscheidung verstehen, aber der Pott hat mittlerweile auch viele ruhige Ecken und tolle Fahrradstrecken und ist viel grüner als gedacht. Ich lebe gerne am Rande einer Großstadt. Zu ländlich ist nicht mein Ding.

Liebe Grüße, Jutta

Bettina Hertz

Hallo liebe Verena,
zunächst vielen lieben Dank für deinen Beitrag.
Ich kann den Entschluss von Klaudia Wagner absolut verstehen. Da ich selbst im Ländle wohne, in einer 300 Seelengemeinde (übrigens kurz vor der Haustür des Spreewaldes), kann ich mir ein Leben in einer Großstadt bzw. in einem Industriegebiet überhaupt nicht vorstellen. Es kommt sicher auch drauf an,wo man aufgewachsen ist und das ist bei mir halt die Natur, Ruhe usw. Wenn ich Action, Jubel, Trubel haben möchte, dann fahre ich dahin und kehre anschließend zufrieden nach Hause.
Liebe Grüße Bettina Hertz

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