***Eleanor & Park *** – Gänsehaut pur – bis auf das Ende!

Sie soll „berührend sein, tragisch, unvergesslich – die schönste Liebesgeschichte seit Romeo & Julia“!

So wird das Buch beworben! Eleanor & Park! Park & Eleanor!

Im ersten Moment habe ich ehrlicherweise gedacht: Was sind das denn für Namen? Eleanor? Klingt wie eine germanische Kriegerin! Park? Naja…. Im Deutschen….leider etwas unglücklich! (Park treffen wir uns im Park?)

eleanor

Inhalt: 

„Sie sind beide Außenseiter, aber grundverschieden: Die pummelige Eleanor und der gut aussehende, aber zurückhaltende Park. Als er ihr im Schulbus den Platz neben sich frei macht, halten sie wenig voneinander. Park liest demonstrativ und Eleanor ist froh, ignoriert zu werden. In der Schule ist sie das Opfer übler Mobbing-Attacken und zu Hause hat sie mit vier Geschwistern und einem tyrannischen Stiefvater nur Ärger. Doch als sie beginnt, Parks Comics mitzulesen, entwickelt sich ein Dialog zwischen den beiden. Zögerlich tauschen sie Kassetten, Meinungen und Vorlieben aus. Dass sie sich ineinander verlieben, scheint unmöglich. Doch ihre Annäherung gehört zum Intensivsten, was man über die erste Liebe lesen kann.“ (Quelle)

HIER geht es zur Verlagsseite – dort gibt es unter anderem ein Glossar mit Songs, Filmen & Stars aus dem Buch!

Meine Meinung:

Das Buch und seine Geschichte entwickelt ab der erste Seite – nein – sogar ab dem ersten Wort einen regelrechten Sog! Eleanors und Park Geschichte ist anders, sich langsam entwickelnd, schüchtern, überaus feinfühlig, einfühlsam, fantastisch, so hoffnungsvoll, erfolgverheißend, zukunftsträchtig, außergewöhnlich und ermutigend und dabei wiederum so traurig, hoffnunglos, schockierend, erdrückend, aussichtslos, so dass ich beim Lesen mehr als einmal den Atem angehalten habe.

Die Autorin vermag mit Sprache so viel im Leser hervorzurufen, so dass man sich mit Eleanor und Park verbunden fühlt, mit ihnen fiebert, weint, schreit, sich verkriecht und vielleicht sogar beim Lesen eine Gänsehaut bekommt.

„Eleanors Hand zu halten war, als würde man einen Schmetterling halten. Oder einen Herzschlag. Als würde man etwas Vollkommenes und vollkommen Lebendiges halten.“ (S. 81)

Die Geschichte enthält nicht nur eine Liebesgeschichte bzw. die Geschichte von Eleanor & Park – sie übt auch Kritik z.B. an Schule und Eltern: Was sie hätten leisten müssen, aber nicht getan wurde. Dabei zeigt sie aber auch, wie wichtig ein funktionierendes Elternhaus ist, wie unverzichtbar offene Augen von Schule und Nachbarn sind, wie elementar Freundschaften sind.

Fazit:

-Das Buch öffnete mir mal wieder die Augen, wie wichtig es ist, unseren Kindern gute Eltern zu sein, damit sie sich kindgerecht entwickeln können, damit es ihnen an „nichts“ fehlt!

-Das Buch vereint eine wunderschön zu lesende Liebesgeschichte aus zwei Perspektiven, deren Ende mir persönlich nicht gereicht hat. Ich hätte einen Epilog erwartet und erhofft. SO ist mir das Ende zu offen! Dafür war die Geschichte zu traurig an manchen Stellen, zu ehrlich, zu schonungslos! Da hätte sich mein Leserherz etwas anderes gewünscht! Aber es gibt ja „Kopfkino“! 🙂

Eleanor & Park kommen tatsächlich sehr nahe an Romeo & Julia heran!

4 Stars (4 / 5)

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