***Lúm – Zwei wie Licht und Dunkel***

Inhalt:

„Wenn dein Schicksal zu groß für dich scheint

In der Trümmerstadt Adeva entscheidet sich für alle 15-Jährigen in der Nacht der Mantai, welche Gabe sie haben. Ein Mal, das auf dem Handgelenk erscheint, zeigt an, ob man telepathisch kommunizieren, unsichtbar werden oder in die Zukunft sehen kann. Doch bei Meleike, deren Großmutter eine große Seherin war, zeigt sich nach der Mantai – nichts. Erst ein schreckliches Unglück bringt ihre Gabe hervor, die anders und größer ist als alles bisher. Als Meleikes Visionen ihr von einem Inferno in ihrem geliebten Adeva künden, weiß sie: Nur sie kann die Stadt retten. Und dass da jenseits der Wälder, in der technisch-kalten Welt von Lúm, jemand ist, dessen Schicksal mit ihrem untrennbar verknüpft ist …“ (Quelle)

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Ein Tipp von mir: Ich würde euch empfehlen, die Seite mit dem Special und die darin enthaltenen Informationen NICHT zu lesen. Dort erfährt man schon so viele Informationen, dass man einige Kapitel im Buch überspringen könnte.

Meine Meinung:

Der Einstieg in die Geschichte fiel mir sehr leicht. Meleike und ihre Welt werden sehr lebendig und detailliert beschrieben, was dazu führt, dass man als Leser direkt in der Geschichte versinken kann. Meleikes Familie und viele Menschen aus ihrer Heimat lernen wir ebenfalls gut kennen. Diese passen gut in die Geschichte und sind gut ausgearbeitet. Der Junge aus ihrer Vision – als zweiter Protagonist – bleibt dafür meiner Meinung nach etwas zu blass und oberflächlich. Er kommt aber in den ersten Kapiteln noch gar nicht vor!

Meleikes Reise ist wirklich spannend, zum Teil sehr grausam und traurig. Diese Szenen geben diesem Buch jedoch seinen realistischen Charakter.

Der Schreibstil ist modern und sehr angenehm, die Geschichte liest sich flüssig und schnell. Die kreierte Welt (nach dem 3. Weltkrieg)  in dieser Dystopie könnte für mich genauso in der Zukunft entstehen. Das Setting empfinde ich als sehr realistisch. Das gefällt mir sehr gut.

Wer viel liest, so wie ich, auch vor allem in den Bereichen Fantasy und Dystopien, wird jedoch am Anfang direkt denken: „Hm, das kenne ich so doch schon!“: Meleike steht kurz davor ihre Gabe zu empfangen, da es ihr auf der Familientradition heraus gegeben ist, auf jeden Fall eine zu empfangen. Und dann NATÜRLICH – es kommt wie es kommen muss – sie erhält keine Gabe! (Wer z.B. „Alia – Der magische Zirkel“ gelesen hat – erlebt  hier das erste Deja vu)

In einer Vision sieht sie einen Jungen, der dann TATATATATATA, dann natürlich auch auftaucht. (Deja vu Nummer 2)

Sie sind die Guten, die die Welt retten müssen. Als 15 jährige Jugendliche erreichen sie natürlich mehr als Erwachsene, die schon jahrelang daran arbeiten.  (Deja vu Nummer 3)

Süße Liebesgeschichte, die mir persönlich viel zu schnell geht, vor allem bei dem „Drum herum“, was gleichzeitig passiert.  (Deja vu Nummer 4)

ES ginbt noch andere Bücher, die deutliche Ähnlichkeiten aufweisen. Diese kann ich hier aber nicht nennen, ohne zu spoilern!

Das Ende ist sehr leserfreundlich! Ein Ende, mit dem ich gut leben konnte und mit dem ich einverstanden bin. Doch merkt man deutlich, dass die eigentliche Geschichte noch nicht beendet ist.

Fazit:

Lúm  – Zwei wie Licht und Dunkel – ist ein gutes und lesenswertes Buch, das Vielleser jedoch weder zu einem AHA-noch zu einem WOW-Ausbruch hinreißen wird. Wer noch eher weniger Dystopien und Fantasy Romane gelesen hat, wird hier eine gut durchdachte und sehr realistische Welt finden, die einen an manchen Stellen atemlos zurücklässt und einen hoffen lässt, das so eine Welt niemals Realität wird!

Für Vielleser 3 Stars (3 / 5)

Für „Neulinge“ 4 Stars (4 / 5)

 

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