Rezension – Kinderbuch *** William Wenton und die Jagd nach dem Luridium *** Spannung bis zum Schluss

Bobbie Peers „William Wenton und die Jagd nach dem Luridium“

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240 Seiten, 14,99 Euro, ab 10 Jahren, ET:

Band 1/?

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Inhalt:

„Niemand kann Rätsel besser lösen als William Wenton! Doch als er einen angeblich unlösbaren Code knackt, wird er von geheimnisvollen Fremden ans Institut für Posthumane Forschung entführt. Hier erfährt er, dass er zu den sogenannten Kandidaten gehört, deren Aufgabe es ist, die Welt vor dem gefährlichen Luridium zu beschützen. Dabei soll ihm ein Orbis helfen, eine Art fliegende Kugel, deren Form und Größe sich ständig verändert. Doch William hat scheinbar übermächtige Gegner und ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt.“ (Quelle)

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Unsere Meinung:

Rätsel zu lösen – ist cool und wir haben uns auf ein Abenteuer voller Rätsel und Schwierigkeiten gefreut. „William Wenton und die Jagd nach dem Luridium“ beginnt umgehend ohne viel Vorgeplänkel oder ausschweifende Erklärungen. Wir lieben das.

Von Anfang an wird hier das Spannungslevel sehr hoch gehalten und meine Tochter und ich waren so in der Geschichte gefangen, dass wir Seite um Seite gelesen haben und das Buch nur schwer aus der Hand legen konnten. Die Kapitel endeten aber auch immer an spannenden Stellen, so dass wir „schnell“ noch ein Kapitel dranhängen mussten.

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Rezension – Kinderbuch *** Sophie im Narrenreich *** Narren, Schwarznarren und bedrohte Menschen…

Verena Petrasch „Sophie im Narrenreich“

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536 Seiten, 17,95 Euro, ET: 01.03.2017, ab 11 Jahren

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Inhalt:

„An ihrem 12. Geburtstag entdeckt Sophie in ihrem Schrank einen wundersamen Kerl mit petrolfarbenem Haar. Er stellt sich als Theobald vor und ist … ein echter Narr! Einer, der den Menschen im Verborgenen Glücksmomente schenkt. Die Welt der Narren existiert parallel und unbemerkt zur Menschenwelt. Doch beide sind bedroht: Der grausame Zaubernarr Kiéron und sein Heer der Schwarznarren verbreiten Düsternis und Schwermut. Wird sich die alte Prophezeiung des Narrenlieds erfüllen und Sophie beide Welten vor der Herrschaft der Schwarznarren bewahren können?“ (Quelle)

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Unsere Meinung:

Wow, 536 Seiten sind für ein Kinderbuch schon eine Ansage! Als das Buch hier ankam, waren wir doch ein wenig erstaunt. Meine Tochter hatte Angst, dass sie das Buch langweilen und vor allem ewig brauchen würde bis die Geschichte endlich losgeht!

Aber diese Angst wurde uns auf Seite 11 schon genommen, als der erste Narr schon gleich auftaucht. Die Geschichte beginnt umgehend, ohne viel Geplänkel und das fanden wir schon sehr gelungen. Keine ausschweifenden, detaillierten Beschreibungen, die letztendlich nur die Geschichte verzögern und uns langweilen!

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Kinderbuch – Rezension *** Der (überhaupt gar nicht) allmächtige Todd *** uuhhhh, Schweiß-Schorle??? Echt jetzt??

Louise Galveston „Der (überhaupt gar nicht) allmächtige Todd“

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272 Seiten, 12,99 Euro, ab 10 Jahren

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Inhalt:

„Todd, 12 Jahre alt, eher Comic-Nerd als cooler Typ, ist leidenschaftlich schlampig. Als seine Mutter ihn eines Tages doch zwingt, sein Zimmer aufzuräumen, macht er eine unglaubliche Entdeckung: Ein Volk von ameisengroßen Mini-Menschen, die Toddlianer, lebt auf seiner dreckigen Sportsocke unterm Bett. Sie ernähren sich von Hautschuppen und ähnlich ekligen Dingen und verehren ihn als Gott! Todd ist allerdings alles andere als ein Heiliger. Als er vor der Entscheidung steht, entweder die Toddlianer zu schützen oder seine eigene Haut zu retten, ist das wirklich nicht ganz einfach. Wird Todd das Richtige tun?“ (Quelle)

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Unsere Meinung:

Was ist das denn für ein Buch? Kleine Menschen in einer Stinkesocke? Die aus reiner Widerlichkeit geschaffen wurden? Hm, die Geschichte mussten wir kennenlernen!

Todd ist ein kleiner Schmutzfink, meine Tochter betitelte ihn anfangs auch als ein kleines Schweinchen. Denn Todds Zimmer sieht aus wie eine Müllhalde und es riecht wohl auch so. Aus diesem Grund kann sich in einer stinkigen, schweißigen, mit Fußkäse gefüllten Socken ein ganzes Volk bilden. Die Widerlichkeit besteht darin, dass die Toddlianer, wie die kleinen Menschen genannt werden, sich von den Hautschuppen, den Zehennägeln und anderem aus der Socke ernähren. Besonders gerne genießen Sie auch eine kleine Schweiß-Schorle zum Runterspülen!!!! (Was haben wir über dieses Getränk gelacht!!!)

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Kinderbuch – Rezension *** Luzifer junior – Band 1: Zu gut für die Hölle *** geniales Kinderbuch mit viel Humor – für uns ein Highlight!

Jochen Till „Luzifer junior – Band 1: Zu gut für die Hölle“

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224 Seiten, 12,95 Euro, ab 10 Jahren, ET: 03/2017

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Inhalt:

„Luzifer junior lebt als Sohn des Teufels in der Hölle und soll den „Laden“ einmal übernehmen. Pech nur, dass sein Papa findet, Luzie sei für den Job noch viel zu lieb. Prompt schickt er ihn zum Praktikum auf die Erde. Denn wo bitte schön kann man das Bösesein besser lernen, als bei den Menschen? So landet Luzie im Sankt-Fidibus-Institut für Knaben. Da soll er sich bei Torben und seiner Bande abgucken, wie man so richtig fies und gemein sein kann. Die Frage ist nur, ob Luzie das überhaupt will!“ (Quelle)

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Unsere Meinung:

Wir kennen den Autor Jochen Till schon von den Reihen „Spackos in Space“ und  „Einfach ungeheuerlich“! „Luzifer junior“ lachte uns schon in der Verlagsvorschau an und musste einfach von uns gelesen werden.

Was für ein tolles Thema, was für geniale Illustrationen! Allein das Cover haben wir stundenlang betrachtet. So viele liebevolle, überlegte Kleinigkeiten! Richtig, richtig toll! (Totenköpfe auf der Krawatte, Gürtelschnalle, Tätowierungen, …)

Auch die Geschichte konnte uns völlig überzeugen. Nicht nur, dass sie überaus lustig und mitreißend ist, sie hat auch noch einen ernsten Kern. Daraus resultiert auch eine wichtige Aussage über Freundschaft!

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Rezension – Kinderbuch *** Trollhunters *** tolle Idee, für uns jedoch zu ausführlich

Guillermo del Toro, Daniel Kraus „Trollhunters“

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gebundenes Buch, 416 Seiten, s/w Abbildungen, € 14,99, ab 12 Jahren

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Inhalt:

„An Monster unter dem Bett glaubt der 15-jährige Jim schon lange nicht mehr. Er hat ganz andere Probleme und Träume, wie z. B. seinen Loserstatus an der Schule zu verlieren, in Mrs.Pinktons Matheunterricht möglichst nicht an die Tafel gerufen zu werden und endlich, endlich, endlich die Aufmerksamkeit von Claire Fontaine, dem schönsten und coolsten Mädchen der Schule, zu erregen. Das ändert sich jedoch, als eines Abends eine gewaltige, haarige Pranke mit Krallen, so lang wie ein Unterarm, unter Jims Bett hervorschießt und ihn an den Füßen packt. Vor lauter Schreck wird Jim ohnmächtig und wacht kurz darauf in einer feuchten, schimmeligen Höhle wieder auf – er ist im Reich der Trolle gelandet …“ (Quelle)

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Unsere Meinung:

416 Seiten sind eine ganze Menge und meine Tochter war gespannt, ob das Buch auch so spannend sein würde wie die Geschichte scheint…

Die ersten 91 Seiten (den erste Teil) fanden wir recht langweilig, da zuerst die ganze Familiengeschichte erzählt wird, um hinterher in die „richtige“ Trollgeschichte und die Vergangenheit einsteigen zu können. Nur durch die Hintergrundgeschichte der verschwundenen Kindern, den Bildern auf den Milchpackungen und den haarigen Viechern, die dann und wann mal vorkommen, haben wir weitergelesen.

Der zweite Teil war dann deutlich spannender und mitreißender, aber auch deutlich ekliger. Hier wird mit allen Mitteln gekämpft, Gedärme zerschnitten und Allerlei zerhackt. Das hat meiner Tochter so nicht wirklich gefallen. Ich glaube, da haben eher Jungen Spaß. Insgesamt empfinde ich diese Geschichte als eher für Jungs passend, ab 13 Jahren vielleicht. Später kommen noch gespaltene Köpfe, rauskullernde Augen, etc. dazu!

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