*** Beitrag zur Blogtour – letzter Tag *** Die wunderbare Welt des Kühlschranks – Wie funktioniert eigentlich ein Kühlschrank?

Willkommen zum letzten Tag der Blogtour zum Buch „Die wunderbare Welt des Kühlschranks in Zeiten mangelnder Liebe“

Kühlschrankbuch

HIER findet ihr meine Rezension zu diesem außergewöhnlichen Buch.

Falls ihr Stationen dieser Blogtour verpasst habt, könnt ihr dies hier nachholen:

16.4. Buchvorstellung – www.missrosesbuecherwelt.blogspot.de

17.4. Charaktere – www.inas-little-bakery.blogspot.de

18.4. Interview – www.gesakram.de

19.4. Dschungel Service-Wüste – www.bibilotta.de

20.4. Der Kühlschrank und das Thermostat – bei mir!

21.4. Gewinnerbekanntgabe

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Nun zu meinem Beitrag:

In dem Buch geht es um Kühlschränke – um jede Menge Kühlschränke…

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Wenn wir ehrlich sind, haben wir uns schon mal gefragt,

wie denn eigentlich so ein Kühlschrank funktioniert?

seit wann es denn überhaupt Kühlschränke gibt?

für was man eigentlich ein Thermostat benötigt?

und natürlich: Was passiert eigentlich mit dem Licht, wenn man den Kühlschrank schließt?

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Deshalb gibt es heute bei mir eine kleine – wirklich kurze – und hoffentlich verständliche Einführung in die Geschichte und in die Physik des Kühlschranks!

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Wie funktioniert denn nun ein Kühlschrank?

Dazu muss man verschiedene Fakten wissen:

-Ein Kühlschrank kann KEINE Kälte erzeugen!

-Ein Kühlschrank produziert demnach keine Kälte im Innern, sondern führt die Wärme nach außen ab! Dadurch wird es IM Kühlschrank kalt.

-Daraus folgt die Frage: Wie macht „er“ das?

-Flüssigkeiten, die verdampfen, nehmen Wärme aus der Umgebung auf. Wird der Dampf wieder flüssig, wird die Wärme wieder abgegeben.

-IM Kühlschrank befinden sich Rohre, die z.B. Ammoniak enthalten. Ammoniak verdampft schon bei sehr niedrigen Temperaturen (Siedepunkt -33°C) und nimmt so schnell die Wärme auf, die sich IM Kühlschrank befindet und gibt diese Wärme außerhalb des Kühlschranks beim Verflüssigen (kondensieren) wieder ab.

Quelle

-Jeder Kühlschrank benötigt ein Thermostat: Auch wenn sich die Umgebungstemperatur ändert, bleibt die Temperatur im Kühlschrank immer so gut wie konstant. Dafür ist in jedem Kühlschrank ein Temperaturregler eingebaut. Dieser regelt den Kompressor (Motor).

-Ergo: Es bringt nichts, den Kühlschrank aufzumachen, um die Wohnung abzukühlen….

lachend

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Zur Geschichte des Kühlschranks….

-Bei den Jägern und Sammler wurde alles direkt gegessen bzw. verwertet, da benötigte man eine Kühlung erst gar nicht.

-Später bei den sesshaften Menschen wurde die Haltbarkeit der Lebensmittel durch Pökeln, Räuchern und Einmachen erreicht, durch gedämmte Kisten, die mit Eis ausgekleidet wurden, durch tiefe Keller unter der Erde (manch einer wird noch immer einen solchen Kartoffelkeller haben – meine Oma hat auch noch einen!), durch das Kühlen in Gewässern/Flüssen.

-William Cullen stellt 1748 die erste künstliche Kühlung vor

-Weiterverarbeitung und Vermarktung 1859 durch Ferdinand Carré

-1876 Carl von Linde revolutionierte den Kühlschrank, machte ihn volkstauglich und bezahlbar. Er erhält auch das Patent für „den Kühlschrank“!

-In den 1930er Jahren gehörte der Kühlschrank in den USA schon in vielen Haushalten zur Ausstattung.

-In den 1950er Jahren setzte sich der Kühlschrank auch in Deutschland durch (vorher zu teuer, zu sperrig und fehlender Strom in den Häusern)

-Liebher, zum Beispiel,  fertigte 1954 die ersten Kühlschränke:

KühlschrankliebherQuelle

-Erst in den 1970er Jahren gehörte der Kühlschrank zur Standardausstattung und war danach logischerweise nicht mehr wegzudenken.

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Ich hoffe, ich konnte euch euren Kühlschrank ein wenig näher bringen und ihr wisst jetzt, was er leistet und wie er es tut!Big Smile

Wenn ihr das Buch gewinnen wollt – so geht es!

Gewinnspiel:   Um eines der 5 tollen Bücher zu gewinnen, beantwortet mir als Kommentar doch folgende Frage:

Kennt ihr den Begriff „Eisschrank“ noch? Gibt es bei euch oder bei Verwandten auch noch Kartoffelkeller oder ähnliches?

Herzliche Grüße und viel Glück!

Verena

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Ausgelost wird unter allen kommentierenden Bewerbern – viel Glück!

  • Teilnahme am Gewinnspiel ab 18 Jahren, oder mit Erlaubnis des Erziehungs/Sorgeberechtigten
  • Bewerber erklären sich im Gewinnfall bereit, öffentlich genannt zu werden(Gewinnerpost) und das ihre Adresse dem Verlag zwecks Gewinnversands übermittelt wird.
  • Keine Barauszahlung der Gewinne möglich
  • Keine Haftung für den Postversand
  • Versand der Gewinne innerhalb Deutschland – Österreich – Schweiz
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen
Verena Julia

Hallo 🙂 erst einmal Dank für die Erklärung und den geschichtlichen Exkurs.
Da unser Keller sehr kühl ist, haben wir noch einen „Kartoffelkeller“ – aber auch nicht mehr so, wie es sie früher gab. Bei uns ist es so, dass eine große Kiste im Keller steht in der wir im Herbst zwei große Säcke Kartoffeln geben und die reichen über den Winter, bis zu den Frühkartoffeln.
Zum Thema „Eisschrank“: Meine Oma nennt ihren Gefrierschrank heute noch so 😀 meine Schwester hat das immer nicht verstanden, weil selten Eis drin gewesen ist 😀
Liebe Grüße, Verena.

Marina Mennewisch

Hallo!
Informativer Beitrag danke!
Ja,ich kenne die Begriffe auch noch!Meine Oma ist 92 Jahre alt.Kartoffeln sind immer noch im Dunkelkeller/ Kartoffelkeller in einer Holzschütte!
Ich kenne auch noch das Krautfass.In dem wurde selber Sauerkraut hergestellt!
Mehr fällt mir so nicht ein!
LG Marina

Margareta Gebhardt

Hallo ,
Danke für tollen Beitrag .
Kartoffelkeller kenne ich aber kenne keinen der einen hat.
Eisschrank kenne ich auch.

Liebe Grüße Margareta Gebhardt

Petra Sch.

Hallo,

ja, ich kenne noch den Eisschrank und den Kartoffelkeller von meiner Oma. Die Kartoffeln im Keller zu schütten war immer ein Spaß!

Liebe Grüße,
Petra

Daniela Schiebeck

Vom Begriff des Eisschrankes habe ich schon mal gehört. Einen Kartoffelkeller gibt es bei uns nicht, aber sowas hatten die in unserem letzten Urlaub, im Keller im Ferienhaus auf Sylt.

Liebe Grüße,
Daniela

Natascha

Eisschrank sagt mir jetzt eigentlich nicht. Kenne auch niemanden der noch einen richtigen Kartoffelkeller hat, aber die Oma von meinem Ehemann lagert dennoch ihre Kartoffeln im Keller….vllt. weil sie das noch von früher kennt 😀

karin

Hallo und guten Tag,

Danke erst einmal für diese tolle Erklärung eines Kühlschrankes. Alle Achtung gute Erklärung auch für Leute, wie mich die wenig technisches Verstehen haben.

Nun ich habe mal in einen uralten Haus gewohnt, die hatten einen riesigen Eiskeller, der von einer Brauerei genutzt würde für die Lagerung des Bieres.

Der Keller wurde tief den den Berg gebaut und einen kleinen Teil habe ich mir sogar mal angeschaut…echt gigantisch….und auch im Sommer total kalt.

So das war es von mir..LG..Karin…

anja v-j

hallo :o)
ich wohne wohl zu neu und bin zu jung.ich kenne weder eisschränke im sinne von eisschränken ( meine oma sagte wohl zum kühlschrank noch eisschrank)
noch kenne ich kartoffelkeller. bei uns im keller gabs wohl ein holzgestell in dem kartoffeln gelagert wurden. aber es war eben nur ein keller und kein ausgeklüwelter kartoffelkeller der ja noch so einige frischhalteeigenschaften hat.

lg anja

Jacqueline

Huhu und guten Morgen 🙂

Also Eisschränke und Kartoffelkeller (inklusive selbst eingelegtem Kraut und Bohnen) kenne ich noch 🙂
Habe ich aber zuletzt bei meinen Großeltern gesehen/gehört, als diese noch gelebt haben. Spontan wäre mir nicht bewusst, dass es in meinem Umfeld noch jemanden geben würde, der einen Kartoffelkeller hat 🙂

LG
Jacqueline

Sonjas Bücherecke

Hallo,

toller Beitrag heute und sehr interessant. So genau macht man sich eigentlich keine Gedanken. Den Begriff Eisschrank kenne ich schon und meine Oma hatte immer einen Kartoffelkeller. Nach der Ernte , bei der wir Kinder immer fleißig mitgeholfen haben, wurde der volle Anhänger Kartoffeln einfach durch eine Öffnung in den Keller gekippt. Das war dann der Kartoffelkeller.

Wünsche eine schöne Woche.
LG Sonja

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